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About the author
Dr. Birger Petersen-Mikkelsen (geb. 1972) studierte Komposition und Musiktheorie an der Musikhochschule Lübeck sowie Musikwissenschaft, Theologie und Philosophie an der Christian-Albrechts-Universität Kiel. 1995-1998 Dozent an der Musik- und Kunstschule Lübeck; seit 1995 Kirchenmusiker an der ev.-luth. Friedenskirche Eutin. Seit 1997 lehrt er die Fächer Musiktheorie, Komposition und Improvisation an der Hochschule für Musik und Theater Rostock, außerdem Tonsatz, Partitur- und Generalbaßspiel am Institut für Kirchenmusik und Musikwissenschaft der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald und Analyse an der Hochschule für Künste Bremen. Mehrere Preise und Auszeichnungen, so der Europäische Kompositionspreis der Terminbörse Amsterdam, der Kunstpreis Cloppenburg und der Kulturpreis Ostholstein. Die Musik- und Kongreßhalle Lübeck wurde 1994 mit der Uraufführung des Orchesterstückes "Singbarer Rest" eröffnet.
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Im Mittelpunkt der 15. Internationalen Orgelwochen Eutin "Contra Punkte"
im Juli und August 2001 stand das Schaffen Gabriel Josef Rheinbergers,
dessen Todestag sich 2001 zum hundertsten Male jährte. Ein wissenschaftliches
Symposion unter dem Titel "Gabriel Josef Rheinberger und seine Zeit" widmete
sich dem Schaffen des bedeutenden Komponisten des 19. Jahrhunderts, der
vor allem im Bereich der katholischen Kirchenmusik und der Orgelmusik Spuren
hinterlassen hat. Die Vorträge dieses Symposions wurden jetzt in einem
Sammelband der Reihe "Eutiner Beiträge zur Musikforschung" veröffentlicht:
Neben einer Einführung des Rheinberger-Experten Hans-Josef Irmen (Universität
Essen) zum Thema "Josef Gabriel Rheinberger und seine ästhetische Position
zum Cäcilianismus" widmen sich die Lübecker Musikwissenschaftlerin Susan
Lempert den Totenmessen Rheinbergers; Matthias Schlothfeldt aus Köln wagt
den Vergleich mit Brahms, und die Greifswalder Hochschullehrer Matthias
Schneider und Birger Petersen-Mikkelsen beschäftigen sich mit dem Orgelwerk
Rheinbergers.