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Eneasroman. Mittelhochdeutsch/Neuhochdeutsch - Heinrich von Veldeke - Deutsch-Lektüre, Deutsche Klassiker der Literatur - 8303

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Sprachen: Deutsch, Mittelhochdeutsch (ca. 1050-1500)

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Heinrich von Veldeke, 2. Hälfte 12. Jh. Der mhd. Epiker und Minnesänger stammte wahrscheinlich aus einem Ministerialengeschlecht der heutigen belgischen Provinz Limburg. Die Handschriften nennen ihn meister, verweisen also auf seine geistliche Bildung. Genauere Daten bietet allein der Diebstahl des weit fortgeschrittenen Manuskripts seines Äneasromans im Jahr 1174; neun Jahre später erhielt er es zurück und vollendete das Werk am Hof seines Gönners Landgraf Hermann von Thüringen. Im 8. Buch des 'Parzival', etwa um 1205 anzusetzen, beklagt Wolfram v. Eschenbach den Tod H.s. Grundlage von H.s Hauptwerk bildet der frz. 'Roman d'Eneas' (um 1160), in dem das römische Nationalepos zu einem frühhöfischen Liebesroman umgeformt worden war. Auch bei H. bilden ritterlicher Kampf und höfische Minne den neuen Mittelpunkt der Dichtung; dazu wurde auch die bei Vergil nur angedeutete Laviniahandlung zu einem eigenen Liebesroman ausgestaltet und in Dialogen und Monologen ovidisch über das Wesen der Liebe reflektiert. Gerade diese Partien verliehen dem Antikenroman eine neue Aktualität. Die späteren Dichter sahen v. a. die sprachliche und formale Leistung H.s, dessen Verskunst und Reimbehandlung als epochemachend empfunden wurde.

Dieter Kartschoke ist Professor für ältere deutsche Literatur und Sprache an der Freien Universität Berlin. Seine Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich der frühen volkssprachlichen Schriftlichkeit, der höfischen Epik des 12. und 13. Jahrhunderts und der lateinischen und deutschen Literatur des 16. Jahrhunderts. Veröffentlichungen zur mittelalterlichen Bibeldichtung, zum "Rolandslied" des Pfaffen Konrad, zu Heinrich von Veldeke, Wolfram von Eschenbach und Jörg Wickram.

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Sprachen: Deutsch, Mittelhochdeutsch (ca. 1050-1500)

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Kartschokes vorzügliche Übersetzung ist auf philologische Genauigkeit bedacht. Sie liest sich dennoch flüssig und entwickelt - bei aller spröden Zurückhaltung - einen solchen Reiz, dass die Lektüre zu einem nachgerade spannenden Erlebnis wird. Kein Zweifel, diese gelungene Ausgabe wird Folgen haben für die Beschäftigung mit dem "Eneasroman" (...). 'Neue Zürcher Zeitung'

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