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Gisbert Haefs hat die Geschichte von König Lear neu in Prosa übertragen:
König Lear will abdanken und das Reich unter seinen Töchtern aufteilen: Wer ihn am meisten liebt, soll am meisten bekommen. Die beiden älteren, Goneril und Regan, bekunden wortreich ihre Liebe, während die jüngste, Cordelia, schweigt, weil Sprache ihre Gefühle nicht ausdrücken kann. Lear erkennt die wahre Liebe seiner jüngsten Tochter nicht, Eitelkeit und Machtverliebtheit machen ihn blind, so daß er sein Reich den beiden älteren zuspricht, die Jüngste aber enterbt. Doch schon bald muß er erfahren, wie sehr er sich getäuscht hat. Goneril und Regan, die ihrem Vater Schutz und Unterhalt versprochen haben, verstoßen ihn bald. Begleitet von einem Getreuen und einem Narren irrt Lear durchs wüste Land und verfällt dem Wahnsinn.
About the author
Gisbert Haefs, geb. 1950 in Wachtendonk am Niederrhein, lebt und schreibt in Bonn. Als Übersetzer und Herausgeber ist er unter anderem für die neuen Werkausgaben von Ambrose Bierce, Rudyard Kipling und Jorge Luis Borges zuständig. Zu eigenem schriftstellerischen Erfolg gelangte er nicht nur durch seine Kriminalromane, sondern auch durch seine farbenprächtigen historischen Werke 'Hannibal', 'Alexander' und 'Troja'. Mit 'Raja' hat Gisbert Haefs ein grandioses Werk vorgelegt, das einmal mehr seinen Ruf als Meister des historischen Romans bestätigt.
Summary
Gisbert Haefs hat die Geschichte von König Lear neu in Prosa übertragen:
König Lear will abdanken und das Reich unter seinen Töchtern aufteilen: Wer ihn am meisten liebt, soll am meisten bekommen. Die beiden älteren, Goneril und Regan, bekunden wortreich ihre Liebe, während die jüngste, Cordelia, schweigt, weil Sprache ihre Gefühle nicht ausdrücken kann. Lear erkennt die wahre Liebe seiner jüngsten Tochter nicht, Eitelkeit und Machtverliebtheit machen ihn blind, so daß er sein Reich den beiden älteren zuspricht, die Jüngste aber enterbt. Doch schon bald muß er erfahren, wie sehr er sich getäuscht hat. Goneril und Regan, die ihrem Vater Schutz und Unterhalt versprochen haben, verstoßen ihn bald. Begleitet von einem Getreuen und einem Narren irrt Lear durchs wüste Land und verfällt dem Wahnsinn.
Report
"Barock-opulente Schimpfkanonaden, doppelzüngige Wortgefechte, packende Kämpfe, aber auch existentielle Meditationen in tiefster Verzweiflung erwarten den Leser. Haefs erzählende Übersetzung findet jeweils einen treffenden Ton und erfrischt Shakespeare, ohne ihn künstlich aufzupeppen und ohne die faszinierende Fremdheit der Epoche, aus der dieses Drama stammt, einzuebnen. Ein literarisches und geradezu cineastisches Leseerlebnis."
Pascal Fischer NDR Kultur