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Bürger und Soldaten 1918 erzählt von den ersten Tagen nach der Ausrufung einer deutschen Republik, von einer historischen Übergangszeit also, in der noch alles möglich scheint. Im Zentrum der Handlung steht der schwer verwundete Kriegsheimkehrer und Altphilologe Friedrich Becker, der, vom Ersten Weltkrieg tief verstört, nach dem Sinn seines Lebens und der Möglichkeit dauerhaften Friedens fragt.
»Mit diesem monumentalen Exilwerk zog Döblin die Summe seines Schaffens auf dem Gebiet des historischen Romans.«
Gabriele Sander,
Kindlers Literatur Lexikon
About the author
Alfred Döblin, geboren am 10. August 1878 als Sohn einer jüdischen Kaufmannsfamilie, war Nervenarzt in Berlin; dort begründete er auch die expressionistische Zeitschrift "Der Sturm" mit. 1933 emigrierte Döblin nach Paris, 1940 floh er nach Amerika und konvertierte zum Katholizismus. Nach dem Krieg kehrte er als französischer Offizier nach Deutschland zurück. Er war Herausgeber der Literaturzeitschrift "Das goldene Tor" (1946-1951) und Mitbegründer der Mainzer Akademie (1949). 1953 übersiedelte er wieder nach Paris. Er starb am 26. Juni 1957 in Emmendingen bei Freiburg.
Summary
Bürger und Soldaten 1918 erzählt von den ersten Tagen nach der Ausrufung einer deutschen Republik, von einer historischen Übergangszeit also, in der noch alles möglich scheint. Im Zentrum der Handlung steht der schwer verwundete Kriegsheimkehrer und Altphilologe Friedrich Becker, der, vom Ersten Weltkrieg tief verstört, nach dem Sinn seines Lebens und der Möglichkeit dauerhaften Friedens fragt.
»Mit diesem monumentalen Exilwerk zog Döblin die Summe seines Schaffens auf dem Gebiet des historischen Romans.«
Gabriele Sander,
Kindlers Literatur Lexikon
Additional text
Wie Döblin dies alles darstellt, setzte Maßstäbe für die Prosa eines ganzen Jahrhunderts. […] Das Verblüffendste ist, wie fesselnd dieser Text trotz seiner Vielschichtigkeit wirkt.
Report
S. Fischer hat es mit den Jahren geschafft, sogar eine literarische Nischenexistenz wie [...] Kafka zum Bestsellerautor zu machen. Nun ist endlich Döblin an der Reihe. Michael Bienert Stuttgarter Zeitung 20081218