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Treffpunkt im Unendlichen - Roman. Nachw. v. Frederic Kroll

German · Paperback / Softback

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"Treffpunkt im Unendlichen" zeichnet ein faszinierendes Bild der "verlorenen Generation" in Deutschland während der Weimarer Republik: junge Menschen zwischen Sehnsucht und Verzweiflung, politischer Rebellion und individuellem Eskapismus. Die Welt bewegt sich auf einen Abgrund zu, und jeder sucht nach einem Weg aus der Krise. Das Lebensgefühl, von dem das Buch Zeugnis ablegt, wirkt gerade heute verblüffend modern. Mit der Figur des Tänzers und Karrieristen Gregor Gregori schuf Klaus Mann zugleich einen interessanten Vorläufer seines "Mephisto"-Helden Hendrik Höfgen.

About the author

Klaus Mann wurde am 18.11.1906 in München als ältester Sohn Thomas und Katja Manns geboren. Er schrieb mit 15 Jahren erste Novellen. Es folgten die Gründung eines Theaterensembles mit Schwester Erika, Pamela Wedekind und Gustaf Gründgens, 1929 unternahm er eine Weltreise. In der Emigration (mit den Stationen Amsterdam, Zürich, Prag, Paris, ab 1936 USA) wurde er zur zentralen Figur der internationalen antifaschistischen Publizistik. Er gab die Zeitschriften "Die Sammlung" (1933 - 35) und "Decision" (1941-42) heraus, kehrte als US-Korrespondent nach Deutschland zurück. 1949 beging er aus persönlichen und politischen Motiven Selbstmord, nachdem er in dem von Pessimismus erfüllten Essay "Die Heimsuchung des europäischen Geistes" noch einmal zur Besinnung aufgerufen hatte. Mann sagte sich früh vom Daseinsgefühl der Eltern-Generation los und stellte die Lebenskrise der "Jungen" in der stilistisch frühreifen "Kindernovelle" und in der Autobiographie des Sechsundzwanzigjährigen "Kind dieser Zeit"' dar. Seine wichtigsten Romane schrieb Mann im Exil: "Symphonia"', "Pathétique"; "Mephisto. Roman einer Karriere im Dritten Reich", und "Der Vulkan"'. In der Autobiographie "Der Wendepunkt" gelangt Klaus Manns Diktion zu Reife und gelassener Sachlichkeit. Er sprach stellvertretend für eine Generation, die in den 20-er Jahren ihre prägenden Eindrücke empfing, mit einem engagierten Freiheitsbewusstsein zu neuen Ufern aufbrechen wollte und zwischen den Fronten einer zerrissenen Nachkriegswelt an der Machtlosigkeit des Geistes verzweifelte.

Summary

«Treffpunkt im Unendlichen» zeichnet ein faszinierendes Bild der «verlorenen Generation» in Deutschland während der Weimarer Republik: junge Menschen zwischen Sehnsucht und Verzweiflung, politischer Rebellion und individuellem Eskapismus. Die Welt bewegt sich auf einen Abgrund zu, und jeder sucht nach einem Weg aus der Krise. Das Lebensgefühl, von dem das Buch Zeugnis ablegt, wirkt gerade heute verblüffend modern. Mit der Figur des Tänzers und Karrieristen Gregor Gregori schuf Klaus Mann zugleich einen interessanten Vorläufer seines «Mephisto»-Helden Hendrik Höfgen.

Product details

Authors Klaus Mann
Assisted by Fredri Kroll (Editor), Fredric Kroll (Editor), Fredric Kroll (Foreword), Fredric Kroll (Afterword)
Publisher Rowohlt TB.
 
Languages German
Product format Paperback / Softback
Released 01.01.2007
 
EAN 9783499223778
ISBN 978-3-499-22377-8
No. of pages 332
Weight 360 g
Series Rororo Allgemein
rororo Taschenbücher
rororo Taschenbücher
Subjects Fiction > Narrative literature
Fiction > Narrative literature > Main work before 1945

Weimarer Republik, Deutschland, Verzweiflung, Klassiker, Deutschland: Weimarer Republik (1918 bis 1933 n. Chr.), Sehnsucht, entspannen, Jugend, verlorene Generation, Lebensgefühl, politische Rebellion

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