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Mit der KI-Verordnung (EU) 2024/1689 hat die EU erstmals einen umfassenden Rechtsrahmen für Künstliche Intelligenz geschaffen. Sie etabliert europaweit einheitliche Standards für Innovation, Risikosteuerung und Grundrechtsschutz - und setzt damit zugleich internationale Maßstäbe.Der Kommentar analysiert die komplexen Anforderungen der Verordnung systematisch und interdisziplinär - aus rechtlicher, technischer und ethischer Perspektive. Er verbindet dogmatische Präzision mit regulatorischer Einordnung und praktischer Umsetzbarkeit und bietet Orientierung für Unternehmen, Behörden, Beraterinnen und Berater sowie Entwickler bei der rechtssicheren Umsetzung.- Fundierte und verständliche Erläuterung der zentralen Regelungen der KI-VO, insbesondere der auslegungsbedürftigen Begriffsbestimmungen nach Art. 3- Analyse von Abgrenzungsfragen und Wechselwirkungen mit bestehendem Recht - vom Produktsicherheitsrecht über die DSGVO bis zu den Rechtsakten der digitalen Agenda der EU- Einordnung künftiger Konkretisierungen durch delegierte Rechtsakte, Leitlinien und harmonisierte Normen
About the author
Herausgegeben von Dr. Silvio Andrae, Senior Experte für KI-Regulierung, und Jan Pohle, Rechtsanwalt
Bearbeitet von Florian Achnitz, LL.M., Dr. Thorsten Ammann, Dr. Silvio Andrae, Dr. Clemens Birkert, Dr. Tobias Born, Caspar Brockhaus Weitz, Prof. Dr. Svenja Buckstegge, Jonathan Diehl, Nicole Formica-Schiller, Dr. Simon G. Grieser, Fabian Herbst, Prof. Dr. Steffen Kroschwald, LL.M., Dr. Michael Kümmel, Friedrich Lutter, Dr. Jan-Peter Ohrtmann, Jörg-Alexander Paul, Jan Pohle, Hendrik Reese, Verena Reichstein, Dr. Philipp Roos, Lorenz Wascher, Dr. Hans Peter Wiesemann, CIPP/E, Nico Winter, LL.M.
Summary
Mit der neuen KI-Verordnung (EU) 2024/1689 hat die Europäische Union einen ersten umfassenden Regulierungsansatz für Künstliche Intelligenz geschaffen. Ein Meilenstein im europäischen und internationalen Recht, der nicht nur EU-weit einheitlich Innovationen steuern, sondern auch Rechten der EU-Grundrechtcharta und zentralen demokratischen Prinzipen Geltung verschaffen soll.
Der Berliner Kommentar KI-VO nimmt die komplexen neuen Anforderungen systematisch und aus allen dabei ineinandergreifenden rechtlichen, technischen und ethischen Perspektiven in den Blick.
- Erläuterungen der neuen Regelungen der KI-VO, insbesondere auch der fach- und sprachübergreifend oft verständigungskritischen Begriffsbestimmungen nach Art. 3
- Abgrenzungsschwierigkeiten und Bezüge zu bereits bestehenden Rechtsordnungen: vom Produktsicherheitsrecht über die DSGVO bis hin zu den Rechtsakten der digitalen Agenda der EU
- Vorbereitungen und Ausblick auf weitere Konkretisierungen durch noch ausstehende delegierte Rechtsakte, Leitlinien und harmonisierte Normen
Eine erstklassige Orientierungshilfe für Juristinnen und Juristen, (Software-)Entwickler, Compliance-Verantwortliche, Aufsichtsbehörden und alle weiteren Akteure, die jetzt mit der Umsetzung und Weiterentwicklung der KI-VO betraut sind.