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Wo in Europa wird Deutsch gesprochen? Wie kam es dazu? Welchen gesellschaftlichen Status hat die deutsche Sprache in Europa? Wie gestaltet sich der Kontakt mit anderen Sprachen? Wie fügt sich Deutsch in ein mehrsprachiges Repertoire ein? Wie ist die Vitalität des Deutschen einzuschätzen? Diesen und anderen Fragen widmet sich der Vierte Bericht zur Lage der deutschen Sprache.Der erste Teil umfasst 15 Länder-Portraits, in denen wichtige Informationen zur Stellung des Deutschen (z.B. als Amts- oder Minderheitensprache) zusammengetragen werden. Diese >>Steckbriefe<< dienen als Grundlage für die sechs Themenfelder, die im zweiten Teil die Vielfalt des Deutschen über die Ländergrenzen hinweg darstellen. Dabei liegt der Schwerpunkt auf der gegenwärtigen Situation (z.B. im Hinblick auf den Deutschunterricht in mehrsprachigen Konstellationen, den Sprachkontakt und die Einstellungen zur deutschen Sprache), es werden aber immer wieder auch Bezüge zur Geschichte der deutschsprachigen Minderheiten hergestellt. Im Ganzen präsentiert sich so ein facettenreiches Bild des Deutschen in Europa - im Wechselspiel von Vielfalt, Sprachnormen und Sprachgebrauch.
List of contents
EinleitungI: 15 Steckbriefe / LänderprofileBelgienDänemarkDeutschland Frankreich ItalienLiechtensteinLuxemburgÖsterreichPolenRumänienRusslandSchweizTschechienUkraineUngarnII: Thematische Beiträge1. Claudia Maria Riehl: Zur Entstehung deutschsprachiger Gemeinschaften außerhalb deutschsprachiger Staaten: ein Überblick2. Stefan Rabanus, Pascale Erhart: Deutsch in der Schule in mehrsprachigen Konstellationen3. Agnes Kim, Wolfgang Koppensteiner, Alexandra N. Lenz: Sprache(n) und Identität - Einstellungen zu Deutsch und seinen Varietäten4. Claudia Maria Riehl, Rita Franceschini: Sprachkontakt und Mehrsprachigkeitskonstellationen5. Stephan Elspaß, Elvira Glaser, Stefan Kleiner, Robert Möller: Sprachliche Phänomene: Norm und Variation im Gebrauchsstandard - Lexik, (Morpho-)Syntax, Aussprache6. Ludwig Eichinger, Albrecht Plewnia: Vitalität des Deutschen als Minderheitensprache in EuropaAnhangNachschlagewerke, nützliche Informationen, Karten, WörterbücherGlossar
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Die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung versammelt namhafte deutschsprachige Schriftstellerinnen/Schriftsteller sowie Übersetzerinnen/Übersetzer und Wissenschaftlerinnen/Wissenschaftler aus dem In- und Ausland. Zu den Kernbereichen ihrer Arbeit zählen: die Begleitung der Sprachentwicklung, das Engagement für den kulturellen Zusammenhalt Europas, die Veröffentlichung wichtiger Editionen, die Förderung deutschsprachiger Literatur durch die Vergabe von Preisen. Finanziert wird die Arbeit der Akademie durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, das Land Hessen, die Kulturstiftung der Länder und die Stadt Darmstadt. www.deutscheakademie.de
Die Union der deutschen Akademien der Wissenschaften ist der Zusammenschluss von acht deutschen Wissenschaftsakademien. In den Mitgliedsakademien der Akademienunion sind mehr als 2000 exzellente Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler verschiedener Fachrichtungen vereint. Mit dem Akademienprogramm koordiniert die Akademienunion das derzeit größte geistes- und sozialwissenschaftliche Forschungsprogramm in Deutschland, das international einzigartig ist. Die Akademienunion bringt sich auf verschiedene Weise - mit Publikationen, Stellungnahmen und Veranstaltungen - in öffentliche Debatten ein und beteiligt sich an der wissenschaftsbasierten Gesellschafts- und Politikberatung. www.akademienunion.de
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Wo in Europa wird Deutsch gesprochen? Wie kam es dazu? Welchen gesellschaftlichen Status hat die deutsche Sprache in Europa? Wie gestaltet sich der Kontakt mit anderen Sprachen? Wie fügt sich Deutsch in ein mehrsprachiges Repertoire ein? Wie ist die Vitalität des Deutschen einzuschätzen? Diesen und anderen Fragen widmet sich der Vierte Bericht zur Lage der deutschen Sprache.
Der erste Teil umfasst 15 Länder-Portraits, in denen wichtige Informationen zur Stellung des Deutschen (z.B. als Amts- oder Minderheitensprache) zusammengetragen werden. Diese >>Steckbriefe<< dienen als Grundlage für die sechs Themenfelder, die im zweiten Teil die Vielfalt des Deutschen über die Ländergrenzen hinweg darstellen. Dabei liegt der Schwerpunkt auf der gegenwärtigen Situation (z.B. im Hinblick auf den Deutschunterricht in mehrsprachigen Konstellationen, den Sprachkontakt und die Einstellungen zur deutschen Sprache), es werden aber immer wieder auch Bezüge zur Geschichte der deutschsprachigen Minderheiten hergestellt. Im Ganzen präsentiert sich so ein facettenreiches Bild des Deutschen in Europa - im Wechselspiel von Vielfalt, Sprachnormen und Sprachgebrauch.