Description
Product details
| Authors | Anna Bailey |
| Assisted by | Julian Haefs (Translation) |
| Publisher | Rütten & Loening |
| Original title | Our Last Wild Days |
| Languages | German |
| Product format | Hardback |
| Released | 13.08.2025 |
| EAN | 9783352010163 |
| ISBN | 978-3-352-01016-3 |
| No. of pages | 382 |
| Dimensions | 145 mm x 30 mm x 220 mm |
| Weight | 537 g |
| Subjects |
Fiction
> Narrative literature
> Contemporary literature (from 1945)
Rache, Moor, Louisiana, Selbstfindung, Stephen King, weibliche Heldin, Frauenfreundschaft, weibliche Ermittlerin, Südstaaten, Der Gesang der Flusskrebse, dunkle Vergangenheit, Sumpf, Delia Owens, Femizid, Bible Belt, Chris Whitaker, Jarka Kubsova, Marschlande, Erste Hälfte 21. Jahrhundert (ca. 2000 bis ca. 2050), Shelley Read, Chris Whitacker |
Customer reviews
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Erwartungen leider nicht erfüllt
Anna Bailey entführt uns mit ihrem Roman in einen abgelegenen Ort in den Sümpfen im ländlichen Louisiana. Die Protagonistin Loyal, die inzwischen Journalistin ist, kehrt nach Jacknife zurück um sich um ihre demente Mutter zu kümmern. Außerdem möchte sie sich mit ihrer Kindheitsfreundin Cutter endlich versöhnen, nachdem sie Jacknife vor zehn Jahren überstürzt verlassen hatte. Doch bevor sie mit Cutter sprechen kann, wird diese in den Sümpfen tot aufgefunden. Loyal, die gerade ihre Arbeit bei der örtlichen Zeitung begonnen hat, beginnt selbst nachzuforschen und Fragen zu stellen. Denn niemanden sonst scheint es zu interessieren, was mit ihrer Freundin passiert ist, die genau wie sie als Außenseiterin galt. Bei ihren journalistischen Recherchen stößt sie auf ein Nest aus Lügen, Geheimnissen und Korruption und gerät selbst in große Gefahr.
Der Autorin ist sehr gut gelungen die Natur aber auch das schwierige und trostlose Leben der Menschen im ländlichen Louisiana zu beschreiben. Die Sprache ist oft rau und derb (wie die kantigen Charaktere), gewöhnungsbedürftig aber durchaus passend für diesen trostlosen Ort.
Man spürt als Leser förmlich die sengende Hitze und taucht in die unheimliche Sumpflandschaft ein, in der es von Alligatoren und Schlangen wimmelt. Auch die Alligatorenjagd war sehr eindrücklich beschrieben.
Trotzdem hat mich der Roman emotional nicht so sehr mitgenommen wie die Romane von Delia Owens und Shelley Read. Aufgrund des Klappentextes hatte ich einfach mehr erwartet. Hinzu kommt, dass sich die Spannung erst langsam aufbaut und es immer wieder Längen gibt, die das Tempo herausnehmen. Deshalb konnte mich das Buch leider nicht durchgängig fesseln. Die Charaktere fand ich größtenteils gelungen und authentisch. Nur mit der Protagonistin Loyal konnte ich nicht richtig warm werden. Ihr Charakter blieb leider etwas blass und ohne die nötige Tiefe. Bis zuletzt ist sie mir irgendwie fremd und unnahbar geblieben.
Das Cover wiederum fand ich sehr gelungen. Es zeigt eine Hütte an einem Bayou und vermittelt durch die Farbgebung eine zugleich trostlose wie bedrohliche Stimmung die perfekt zur Story passt.
Fazit: Die Geschichte war interessant und bot einige Überraschungen, aber es aber es fehlte an durchgängiger Spannung und Tempo und die Handlung verlor sich immer wieder in Nebensächlichkeiten. Emotional hat mich das Buch leider nicht so richtig gepackt. Kein Highlight aber eine solide Story in einem außergewöhnlichen Setting. -
Gefährliches Louisiana
Das wunderschöne Cover mit den leuchtendwarmen Farben gefällt mir und passt gut zur Geschichte.
Der Sprachstil der Autorin ist bildlich und rauh, angelehnt an die Umgebung und die von ihr geschaffenen Charaktere.
Loyal und Cutter sind zwei Protagonisten, die unterschiedlicher nicht sein könnten und doch waren sie mal sehr gute Freundinnen.
Die Geschichte beginnt spannend, direkt mit dem Tod von Cutter, der viele Fragen aufwirft.
Durch gekonnte Rückblicke erfährt der Leser mehr über die Beziehung von Loyal zu Cutter und ihren Brüdern , deren schwieriger Kindheit, finanziellen Nöten und wie sie dem entfliehen wollten.
Korrupte Polizisten und andere " böse Jungs" machen Ihnen das Leben schwer.
Die Geschichte bleibt spannend bis zum Ende und klärt das Rätsel um Cutters Tod, welches ich so nie vermutet hätte.
Fazit: Fesselnder Roman im rauhen Louisiana
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Packender Roman
Anna Bailey ist mit 'Unsere letzten wilden Tage' ein packender Roman gelungen. Bailey erzählt von der jungen Journalistin Loyal, die in die kleine, verschlafene Stadt, aus der sie stammt, zurückkehrt. Ihre beste Freundin verschwindet und wird schließlich ermordet aufgefunden. Aber niemand interessiert sich dafür. So gerät gerät das Leben von Loyal aus den Fugen. Die Autorin schafft es, eine dichte Atmosphäre voller Tempo, Spannung und Emotionen zu erschaffen. Die Charaktere sind vielschichtig und glaubwürdig, und die Handlung hält den Leser bis zum Ende gefangen. Das Buch befasst sich Themen wie Freundschaft, Vertrauen und dem Erwachsenwerden. Der Text ist so geschrieben, das er sich flüssig lesen lässt. So wurden mir mit dem Roman von Anna Bailey einige unterhaltsame Lesestunden beschert. Ich kann die Lektüre nur empfehlen.
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