Fr. 35.90

Klassengesellschaft akut - Warum Lohnarbeit spaltet - und wie es anders gehen kann

German · Hardback

Shipping usually within 1 to 3 working days

Description

Read more

Die Verwerfungen der Klassengesellschaft – und was dagegen zu tun ist

Die da oben, wir hier unten – in dieser griffigen Formel kommt das Grundgefühl einer neuen Klassengesellschaft zum Ausdruck, in der Solidarität ein Fremdwort zu sein scheint. Die Soziologin Nicole Mayer-Ahuja zeigt, wie sich Arbeit im Kapitalismus der Gegenwart verändert, wie Spaltungslinien zwischen Lohnabhängigen vertieft werden – und wo Potentiale liegen, um Unterschiedlichkeit und Konkurrenz zu überwinden und für gemeinsame Interessen einzutreten.

Mayer-Ahuja beschreibt die sich vertiefende Kluft zwischen Arbeit und Kapital, aber auch zwischen verschiedenen Beschäftigtengruppen. Deren Arbeits- und Lebensbedingungen haben sich so polarisiert, dass manche Lohnabhängige auf Kosten anderer abgesichert werden: Stammbelegschaften grenzen sich in Unternehmen von Randbelegschaften ab, prekäre Hausangestellte kompensieren die flexiblen Arbeitszeiten von «Hochqualifizierten», Frauen und migrantische Beschäftigte arbeiten überproportional im Niedriglohnsektor etc. Mit Blick auf prekäre Jobs und qualifizierte Festanstellungen fragt das Buch, welche Erfahrungen verschiedene Gruppen von Arbeitenden verbinden. Die Angst vor Arbeitsplatzverlust, steigender Leistungsdruck, Fremdbestimmung und mangelnder Einfluss auf die eigene Arbeitssituation, aber auch die Konfrontation selbst Festangestellter mit der prekären Lage ihrer Kinder oder Partnerin können Ohnmacht schüren. Oder als Ansatzpunkte für Solidarisierung dienen. Ein Buch, das zum Aufbruch in eine gerechtere Gesellschaft anregt.

About the author

Nicole Mayer-Ahuja, geboren 1973, ist Professorin für Soziologie an der Universität Göttingen mit den Schwerpunkten Arbeit, Unternehmen und Wirtschaft. Sie beschäftigt sich mit Arbeit in historischer und transnationaler Perspektive, vor allem mit prekärer Beschäftigung (zuletzt in dem viel diskutierten Buch "Verkannte Leistungsträger:innen", herausgegeben mit Oliver Nachtwey) und den Ausprägungen der Klassengesellschaft im 21. Jahrhundert.

Summary

Die Verwerfungen der Klassengesellschaft und was dagegen zu tun ist

Die da oben, wir hier unten in dieser griffigen Formel kommt das Grundgefühl einer neuen Klassengesellschaft zum Ausdruck, in der Solidarität ein Fremdwort zu sein scheint. Die Soziologin Nicole Mayer-Ahuja zeigt, wie sich Arbeit im Kapitalismus der Gegenwart verändert, wie Spaltungslinien zwischen Lohnabhängigen vertieft werden und wo Potentiale liegen, um Unterschiedlichkeit und Konkurrenz zu überwinden und für gemeinsame Interessen einzutreten.



Mayer-Ahuja beschreibt die sich vertiefende Kluft zwischen Arbeit und Kapital, aber auch zwischen verschiedenen Beschäftigtengruppen. Deren Arbeits- und Lebensbedingungen haben sich so polarisiert, dass manche Lohnabhängige auf Kosten anderer abgesichert werden: Stammbelegschaften grenzen sich in Unternehmen von Randbelegschaften ab, prekäre Hausangestellte kompensieren die flexiblen Arbeitszeiten von «Hochqualifizierten», Frauen und migrantische Beschäftigte arbeiten überproportional im Niedriglohnsektor etc. Mit Blick auf prekäre Jobs und qualifizierte Festanstellungen fragt das Buch, welche Erfahrungen verschiedene Gruppen von Arbeitenden verbinden. Die Angst vor Arbeitsplatzverlust, steigender Leistungsdruck, Fremdbestimmung und mangelnder Einfluss auf die eigene Arbeitssituation, aber auch die Konfrontation selbst Festangestellter mit der prekären Lage ihrer Kinder oder Partnerin können Ohnmacht schüren. Oder als Ansatzpunkte für Solidarisierung dienen. Ein Buch, das zum Aufbruch in eine gerechtere Gesellschaft anregt.

Additional text

Faktenreiche wissenschaftliche Studie

Philosophie Magazin, Ulrich Gutmair

Eine soziologisch gehaltvolle und zugleich griffige Abhandlung ... eine wertvolle Intervention in die Debatte

Blätter für deutsche und internationale Politik, Hans-Jürgen Urban

Nicole Mayer-Ahuja weiß, warum Lohnarbeit spaltet und wie es anders gehen kann

nd.Der Tag, Michael Brie

Enorm interessant.

WDR5 Neugier genügt, Julia Schöning

Das Buch ist eher untypisch für den Sound unserer Gegenwart. Und es ist gerade mit seinem sympathischen Retrocharme, seinen theoretischen Anleihen doch besonders wichtig und anregend, gerade weil es die vermeintlich alte Klassenfrage noch einmal aktualisiert und zeigt, dass diese Konflikte alles andere als irrelevant sind.

Süddeutsche Zeitung, Dietmar Süß

Report

„Faktenreiche wissenschaftliche Studie“
Philosophie Magazin, Ulrich Gutmair

„Eine soziologisch gehaltvolle und zugleich griffige Abhandlung ... eine wertvolle Intervention in die Debatte“
Blätter für deutsche und internationale Politik, Hans-Jürgen Urban

„Nicole Mayer-Ahuja weiß, warum Lohnarbeit spaltet – und wie es anders gehen kann“
nd.Der Tag, Michael Brie

„Enorm interessant.“
WDR5 Neugier genügt, Julia Schöning

„Das Buch ist eher untypisch für den Sound unserer Gegenwart. Und es ist gerade mit seinem sympathischen Retrocharme, seinen theoretischen Anleihen doch besonders wichtig und anregend, gerade weil es die vermeintlich alte „Klassenfrage“ noch einmal aktualisiert und zeigt, dass diese Konflikte alles andere als irrelevant sind.“
Süddeutsche Zeitung, Dietmar Süß

Customer reviews

No reviews have been written for this item yet. Write the first review and be helpful to other users when they decide on a purchase.

Write a review

Thumbs up or thumbs down? Write your own review.

For messages to CeDe.ch please use the contact form.

The input fields marked * are obligatory

By submitting this form you agree to our data privacy statement.