Description
Product details
Customer reviews
-
Erste Danmei Erfahrung
Zunächst möchte ich kurz einsteigen mit dem Design des Buchs, weil es mich tatsächlich immer noch so wahnsinnig anspricht. Ich liebe das soft touch Hardcover, das Zusammenspiel der Farben, die gewählte Illustration, den Farbschnitt.
Selten hat mir ein Buch optisch so gut gefallen, aber never judge a book by it‘s cover und so auch hier.
Der Inhalt hat mich hingegen eben leider nicht so wahnsinnig überzeugt.
Es war mein erstes Buch aus dem Danmei Genre und auch chinesische Mythologie durfte ich in Geschichten verwoben bisher noch nicht kennenlernen.
Da ich unbedingt mal etwas Neues entdecken, bzw. lesen wollte war ich total gespannt und offen was dieses wunderschöne Buch zu bieten hat.
Der Einstieg war doch recht gewöhnungsbedürftig, da die Erzählperspektive aus der dritten Person in Verbindung mit den unterschiedlichen Namen, welche das gesamte Buch hindurch mit Vor- und Nachnamen genannt werden, den Schreibstil für mich etwas hölzern erscheinen ließ.
Super gut gefallen hat mir in diesem Zusammenhang das Glossar am Ende des Buchs, unter anderem mit einer Hilfe zur Aussprache der Namen, kurzen Steckbriefen zu den Personen mit kleinen Bildern, Erläuterungen zu chinesischer Mythologie usw.
Die Protas werden durchaus bildlich beschrieben, insgesamt bleiben sie aber irgendwie etwas blass, was ich schade fand.
Auch die Lovestory kam für meinen Geschmack zu kurz, hier hätte ich mir mehr Intensität gewünscht, allerdings habe ich keinen Vergleich zu anderen Danmei, eventuell ist es ein gewolltes Stilmittel oder baut sich in den Folgebänden noch weiter auf.
Mein größter Kritikpunkt ist tatsächlich die Handlung an sich, sie hat mich einfach nicht abgeholt. Für mich hat sich keine richtige Spannung aufgebaut, erst gab es Längen und irgendwann fing alles sich an ineinander zu verschachteln ohne so wahnsinnig viel Sinn zu ergeben, da war ich dann raus. Auch die Plots konnte ich relativ früh vorhersehen, was schade war.
Insgesamt war es keine „verschwendete“ Lesezeit, aber ich verspüre leider kein Bedürfnis diese Reihe (mit weiteren wahnsinnig schönen Büchern) weiterzulesen. -
Blieb hinter den Erwartungen zurück
„Guardian – Seelenwächter“ geschrieben von „Priest“ ist der Auftakt einer Danmei Romance Trilogie.
Die Gestaltung des Buches ist unglaublich gut gelungen, angefangen vom wunderschönen Farbschnitt, bis hin zum Cover und den toll ausgearbeiteten Illustrationen im Inneren. Während des Lesens war es immer schön sich die Illustration, die genau zur Geschichte passten, anzusehen.
Der Roman wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt, leider war der Schreibstil dadurch etwas verwirrend. Deshalb bin ich auch mit den Namen öfters durcheinander gekommen.
Mein Highlight war die sprechende Katze Daqing, sie war humorvoll und hätte gerne noch mehr vorkommen können. Auch die Nebencharaktere waren interessant und sehr individuell beschrieben.
Die Liebesgeschichte rund um Zhao Yunlan und Shen Wei geht eher langsam und oberflächlich voran. Da es sich bei der Reihe um eine Trilogie handelt, wird in den weiteren Bänden wahrscheinlich mehr darauf eingegangen.
Während der Geschichte wurden verschiedene Wörter bzw. Begriffe zur Mythologie in Fußnoten erklärt.
Außerdem gab es am Ende des Buches einen Glossar, sowie weitere Erklärungen zur Welt, zum Vokabular und Hilfen zur Aussprache der Namen. Das war desöfteren sehr hilfreich. Am Anfang des Buches wäre ein Vermerk hilfreich gewesen, damit man den Glossar nicht erst nach dem Lesen findet.
Der Anfang von „Guardian“ hat mir sehr gefallen, leider hat es dann zum Ende hin nachgelassen. Die Mischung aus Fantasy, Romance und Krimi hat mir als Idee sofort zugesagt, allerdings war das Verhältnis nicht so ausgewogen. Der Fantasy Anteil überwiegt stark, während der Crime und Romance Anteil eher nebensächlich waren.
Empfehlen würde ich es für alle, die gerne Fantasy lesen und kein Problem mit Slow Burn Liebesgeschichten haben.
Write a review
Thumbs up or thumbs down? Write your own review.