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Belästigende Geräusche, die von Installationen ausgehen, werden nicht über Wasserleitungen in andere Wohnbereiche fortgeleitet, sondern über den Baukörper, über Wände und Decken. Modellversuche weisen Wege, wie sich die Geräuschausbreitung aus Bädern, Toiletten und Küchen in anliegende Wohnungen verringern lässt. Vor allem durch Sandfüllungen in den Steinhohlräumen von Installationswänden sind bedeutende Schallminderungen von etwa 10 bis 20 dB erreichbar. An Geschossdecken sind die Wände unbedingt biegeweich anzuschließen. Eine größere Wandmasse im Mittelteil der Installationswand im Vergleich zur Masse in der Nähe der Deckenanschlüsse erbringt eine um zirka 10 dB geringere Geräuschübertragung. Das erreicht man mit Steinen unterschiedlichen Raumgewichts.
List of contents
1. Ziel der Untersuchungen 2
2. Übertragungswege 2
3. Einfluss der Masse der Wände 5
3.1 Allgemeines 5
3.2 Messungen am Bau 6
3.3 Rechnerische Abschätzung 7
3.4 Folgerungen 9
3.5 Analoges Verhalten bei Decken 9
4. Verbesserungsmaßnahmen 10
4.1 Allgemeines 10
4.2 Wege zur Verbesserung 11
5. Körperschalldämpfung der Installationswand 12
5.1 Grundsätzliches 12
5.2 Messergebnisse an Modellen 13
5.3 Praktische Maßnahmen zur Sanddämpfung 14
5.3.1 Gefahr des Wegfließens von Sand 14
5.3.2 Die entscheidende Formgebung der Hohlräume 15
5.3.3 Beispiele 15
5.3.4 Folgerungen für die Ausführung der Sanddämpfung 16
5.4 Andere Wege der Dämpfung 17
5.4.1 Akustische "Blutegel" 17
5.4.2 Trockene Reibung 18
6. Verbesserung durch Beschwerung an der Anregestelle 19
6.1 Massive Wände 19
6.2 Ständerwände 19
6.3 Installationswände in Holzhäusern 20
7. Steifigkeit des Anschlusses an die Decke 21
7.1 Dämmstreifen 21
7.2 Verringerung der Steifigkeit durch Verringerung des Querschnitts 21
8. Vorherberechnung der Installationsgeräusche 22
9. Folgerungen 25
10. Zusammenfassung für den eiligen Leser 26
11. Literatur 28