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Refugium - Thriller | Die Entdeckung des Büchersommers: Der Auftakt zur großen 'Stormland'-Trilogie aus Skandinavien

German · Hardback

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Description

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Mittsommer. Der längste Tag. Die dunkelste Nacht. 


Ursprünglich sollte Kim Ribbing die ehemalige Polizistin Julia Malmros bei der Recherche zu ihrem neuen Krimi unterstützen. Dann erschüttert ein Verbrechen das sommerliche Leben in den Schären. Nicht weit von ihrem Ferienhaus werden die Gäste eines Mitsommerfests grausam hingerichtet. Nur Astrid Helander, der Tochter der Familie, gelingt es, sich zu retten. Aber das junge Mädchen ist verstummt. Während Kim sich auf die Spur der Täter setzt und ihnen im World Wide Web und rund um den Globus folgt, nutzt Julia ihre Kontakte zur Kriminalpolizei. Ausgerechnet ihr Exmann Johnny ist mit den Ermittlungen betraut. Wer steht hinter den Auftragskillern? Und was hat Kim Ribbing zu verbergen, der immer wieder im Alleingang arbeitet?

Der Auftakt der großen neuen Spannungstrilogie aus Skandinavien.


About the author

In Schweden hat John Ajvide Lindqvist längst Kultstatus. Seine Romane und Kurzgeschichten wurden in 31 Sprachen übersetzt, vielfach ausgezeichnet  (u.a. mit dem Selma-Lagerlöf-Preis) und von Hollywood verfilmt. Mit der spektakulären ¿Stormland¿-Trilogie legt der Meister des Thrillers sein bislang größtes Werk vor.

Additional text

John Ajvide Lindqvists Roman ist ein solider Thriller mit vielen spannenden und gruseligen Momenten. Gleichzeitig kann man "Refugium" durchaus als Satire lesen.

Report

Refugium als Beginn der "Stormland"-Trilogie lässt es richtig krachen, kommt aber auch ruhig und gefühlvoll daher. Die Charaktere haben Tiefe, Ecken und Kanten. Thomas Badtke n-tv.de 20230814

Customer reviews

  • Mittsommermord

    Written on 25. July 2023 by nati.

    Olof Helander und seine Frau Gabriella haben Gäste auf ihre Insel in den Stockholmer Schären zu einer Mittsommerparty eingeladen, als ein Motorboot sich nähert. Zwei Männer mit Sturmhauben sitzen im Boot und eröffnen das Feuer mit ihren vollautomatischen Waffen. Die Autorin und ehemalige Polizistin Julia Malmros und der Computerhacker Kim Ribbing beobachten von der Nachbarinsel den Überfall. Einzige Überlebende ist die 14jährige Tochter Astrid Helander. Julia und Kim machen sich auf die Suche nach den Schuldigen. Der Autor hat einen angenehmen Schreibstil, schnell ist man im Geschehen. Im Prolog wird man sofort mit dem schrecklichen Verbrechen konfrontiert, aber lange bleibt offen, wer und was dahinter steckt. Julia und Kim sind sehr interessante Charaktere. Julia ist eine ehemalige Polizistin, die sich eine Karriere als Autorin aufgebaut und im Moment Probleme mit ihrem Verlag hat. Kim wurde als Kind gequält. Hier gibt es immer wieder Rückblenden auf sein Leben. Kim nutzt seine Hackerfähigkeiten, um Missbräuche an Kindern aufzudecken. Beide unterstützen die Ermittlungen zu den Mittsommermorden. Wobei die Passagen mit Julia und Kim teilweise zu ausführlich geschildert werden. Die kurzen Kapitel versuchen dem entgegen zu wirken, um Spannung aufzubauen. Obwohl das Buch sehr flüssig zu lesen war, fehlte mir doch für einen Thriller der Nervenkitzel und über die Ermittlungsarbeit wurde wenig berichtet, sie setzte sich aus vielen Zufällen zusammen. Meine hohen Erwartungen an den Thriller haben sich nicht erfüllt.

  • Schwedische Thrillerbombe

    Written on 14. July 2023 by Magineer.

    John Ajvide Lindqvist ist ja mittlerweile Schwedens Vorzeigeautor, wenn es um international konkurrenzfähige Genreliteratur geht. Bisher eher im Horror des Übernatürlichen beheimatet, wurde er seinerzeit mit dem kongenialen Vampir-Coming-of-Ager "So finster die Nacht" weit über die Grenzen Skandinaviens hinaus zum Star. Das Buch wurde nicht nur in seiner Heimat verfilmt, sondern danach auch in Hollywood neu interpretiert - und das gar nicht mal so übel. Zuletzt gab es dazu sogar noch eine (leider relativ kurzlebige) US-Fernsehserie, die zwar über eine Staffel nicht hinauskam, aber interessante neue Ansätze zeigte. Kurzum: Lindqvist galt zurecht als Schwedens Antwort auf Stephen King - obwohl derlei Auszeichnung oft mehr Marketing-Plattitüde als ernstgemeintes Kompliment ist. Nun also der Versuch eines Thrillers, und da Lindqvist ja irgendwie einen Ruf zu verlieren hat, klotzt er lieber als zu kleckern. Folgerichtig ist auch sein "Refugium" kein leiser und düsterer Scandi-Noir, sondern ein literarischer Blockbuster-Versuch, der nichts Geringeres will als die Nachfolge von Stieg Larssons weltberühmter Millenium-Trilogie anzutreten. Dementsprechend legt Lindqvist auch sein eigenes Werk nicht nur als (mindestens) Trilogie an, sondern begibt sich relativ frech (oder selbstbewusst) sogleich auf Metaebene und thematisiert Larsson höchstselbst, indem er seine Protagonistin (Autorin und Ex-Polizistin Julia Malmros) als Nachfolgerin von Larsson aufbaut, die eigentlich zu Beginn seiner Geschichte im Auftrag ihres Verlages die Folgebände zur realen Millenium-Trilogie (und den Ergänzungen von David Lagercrantz) schreiben soll. Damit ist die Ausgangssituation gesetzt, und jetzt fehlt nur noch ein passender Salander-Ersatz, der Julia zur Seite gestellt wird - und Lindqvist gelingt hier fast unbewusst der nächste Coup, indem er den Computernerd Kim Ribbing einführt, der in seiner freakigen Rätselhaftigkeit auch selbst problemlos allen Vergleichen zur legendären Lisbeth Salander standhält. Chapeau für diesen Move! Jetzt sind die Weichen gestellt für einen politisch subtil agierenden Action-Thriller, der stilistisch tatsächlich auf den Spuren von "Verblendung", "Verdammnis" und "Vergebung" wandelt. Dafür sorgt schon ein typisch blutrünstiger Beginn, bei dem die Familie eines schwerreichen schwedischen Unternehmers samt hochkarätigem internationalem Industriellen-Besuch in den idyllischen Schären Schwedens fast vollständig von Maschinengewehrfeuer hinweg gemäht wird. Nur die Tochter überlebt, und natürlich war die Tat kein zufälliger Amoklauf. Als alte Geheimnisse wieder ans Licht kommen, beginnen Malmros (und irgendwie auch Kim am Computer) zu ermitteln und - auch logisch - stoßen damit in ein Wespennest, das weitreichende Folgen hat. Das macht Laune, ist durchgehend spannend, selbstverständlich Lundqvist-typisch gut geschrieben und beweist letztendlich das, was der Autor hier vermutlich auch beweisen wollte - dass er in jedem Genre ein Meister sein kann, wenn er nur will. Und ganz klar: Hier will er! Da gibt es keine Diskussion mehr, das ist ein ganz klarer Lesebefehl für "Refugium". Also ran an den vermutlich besten skandinavischen Thriller, der dieses Jahr über die Ostsee schwappt!

  • Gelungener Auftakt

    Written on 06. July 2023 by Lara.

    Das Cover finde ich für einen Thriller wirklich gelungen, düster und geheimnisvoll. Es handelt sich hier um den Auftakt zu einer Trilogie, geschrieben von einem bekannten schwedischen Autor, der seinen Kultstatus zu Recht genießt. Julia, eine ca 50-jährige ehemalige Kommissarin und nunmehrige Schriftstellerin, versucht sich an einem Werk zu „Millennium“ in einer Art Fortsetzungs-Neuauflage und wird gemeinsam mit dem beträchtlich jüngeren Hacker Kim, der ihr bei den Recherchen zu ihrem Buch hilft, Ohrenzeugin eines bestialischen 6-fach Mordes, den nur die 14-jährige Tochter Astrid der Familie überlebt. Gemeinsam ermitteln sie aus privaten Gründen parallel zur Polizei an diesem grausamen Mordfall, bei der Polizei leitet die Ermittlungen Julia`s Ex-Mann Johnny. Diese Tatsache gesellt sich zu den nicht fehlenden dürfenden psychischen Problemen der Hauptprotagonisten, die für mich nicht in diesem Ausmaß sein hätten müssen und ziemlich viel Raum in diesem Buch einnehmen. Auch zeigt dieser erste Teil beträchtliche Parallelen zum Millennium-Roman und dessen Figuren auf, was ich schade finde und hoffe, dass es nur in diesem Auftakt so ist. Die einzelnen Kapitel werden abwechselnd aus verschiedenen Perspektiven erzählt, der Schreibstil ist ansprechend, packend und ab und zu mit trockenem Humor versehen. Die Handlung hat durchgehend Spannungspotential, es ist auch nicht alles vorhersehbar. Nicht zuletzt wegen der Ähnlichkeiten zu „Millennium“ gebe ich diesmal nur vier Sterne und freue mich auf die Fortsetzung.

  • Spannend

    Written on 04. July 2023 by raschke64.

    Schweden zum Mittsommer. Auf einer kleinen Insel geschieht ein Sechsfachmord. Nur die jugendliche Tochter überlebt mit viel Glück. Zufällig sind auf einer Nachbarinsel die Autorin und Ex-Polizistin Julia und ihr Gast, der junge Hacker Kim. Die Untersuchung des Falles leitet zufällig der Ex-Mann von Julia. So arbeiten alle mehr oder weniger zusammen und die Spuren führen nach Shanghai und nach Kuba… Das Buch ist über weite Strecken sehr vielschichtig und sehr spannend. Der Anfang hat mich sehr amüsiert, als es darum ging, die Millenium-Reihe fortzuführen. Die Idee, die handelnden Personen einfach umzudrehen, fand ich gut. Umso mehr, als im Buch das eigentlich dann fortgeführt wurde in Person von Julia und von Kim. Normalerweise mag ich es nicht, wenn in einem Krimi oder Thriller sehr viel Privates einfließt. doch hier war es passend. Die Personen sind sehr interessant. Die volle Punktzahl gibt es allerdings deswegen nicht, weil Kim selbst ein Täter ist. Auch wenn ich seine Gründe verstehe, gefällt mir Selbstjustiz nicht. Trotzdem gibt es von mir eine Leseempfehlung.

  • Vielversprechender Auftakt

    Written on 29. June 2023 by SimoneF.

    ​Mit "Refugium" startet John Ajvide Lindqvist den Auftakt zu seiner Stormland-Trilogie. Dieser hat mich durch seinen klaren Schreibstil und die interessanten und vielschichtigen Protagonisten richtig begeistert. Neben einem großen Spannungsbogen und den für Schwedenkrimis typischen düsteren und auch brutalen Elementen bietet er auch einiges an Action. Aufgelockert wird die Atmosphäre immer wieder durch latent humorvolle Szenen, die einen guten Gegenpart zur teils harten Story bieten. Insbesondere der Computer-Hacker Kim Ribbing, dessen Parallelen zu Lisbeth Salander unübersehbar sind, ist eine starke Figur, die den Roman trägt. Doch auch mit der Ex-Polizistin und Autorin Julia und dem Ermittler Johnny, der gleichzeitig Julias Exmann ist, hat Lindqvist spannende Figuren geschaffen, die Lust auf eine Fortsetzung machen. Der Roman hat mich bis zum Schluss gefesselt und wartete immer wieder mit Überraschungen auf. Auch wenn es zwei weitere Bände geben wird, ist der Thriller in sich abgeschlossen, und alle wichtigen Fragen werden beantwortet. Freunde der Millennium-Trilogie können sich auf viele Anspielungen freuen. Ich kann das Buch in jedem Fall weiterempfehlen und freue mich schon auf den nächsten Teil. 

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