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Ein Kind namens Hoffnung - Die Geschichte einer heimlichen Heldin

German · Paperback / Softback

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Description

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Wer einen Menschen rettet, rettet die ganze Welt - Die Geschichte einer Frau, die unter Einsatz ihres eigenen Lebens ein jüdisches Kind vor den Nazis rettet
Elly Berger wird 1900 in eine Pfarrersfamilie geboren. Wenn es nach ihrem Vater gegangen wäre, hätte sie studieren sollen, doch Elly hat nur einen großen Traum: Sie will Köchin werden. Es gelingt ihr, in Berlin eine Stellung bei der jüdischen Familie Sternberg zu finden, die ihr fortan ein Zuhause bietet. Vor allem dem kleinen Sohn Leon schenkt sie ihre ganze Liebe.
Doch dann wird die Familie bei den Nazis denunziert und die Eltern verhaftet. Für Elly zählt nur noch eines: Sie muss Leon retten! Sie flieht mit dem Jungen, gibt ihn als ihr eigenes Kind aus und ist von diesem Augenblick an für lange Zeit heimatlos.
Ein anrührender und brillant geschriebener Roman, der auf einer wahren Geschichte beruht, und ein Kapitel deutschen Widerstands, das man in keinen Geschichtsbüchern findet.

About the author

Marie Sand lebt in Berlin. Sie studierte Kunstgeschichte, arbeitete in Zeitungsverlagen, und war 16 Jahre in einer politischen Institution im Medienbereich sowie im Referat für internationale Beziehungen tätig. Ein Kind namens Hoffnung ist ihr Romandebüt.

Additional text

"Ein anrührend und brillant geschriebener Roman, der teilweise auf einer wahren Begebenheit beruht und ein Kapitel deutschen Widerstands beschreibt, das sich in keinem Geschichtsbuch findet – genährt vom starken Willen und von der Liebe einer mutigen Frau."

Report

"Eine Geschichte über Mut, Verantwortung und Mitmenschlichkeit, in der eine Frau unter Lebensgefahr ein jüdisches Kind rettet. Sehr berührend!" Radio Mülheim 20221030

Customer reviews

  • Selbstloser Einsatz

    Written on 31. October 2022 by Melanie K..

    Elly Berger arbeitet als Köchin bei der jüdischen Familie Sternberg und sie nimmt sich dem Sohn Leon an, als seine Eltern von den Nazis verhaftet werden. Elly flieht mit Leon und gibt ihn als ihren eigenen Sohn aus. Sie stellt fortan ihre eigenen Bedürfnisse hintenan und richtet ihr Leben am Wohlergehen des Jungen aus, trifft Entscheidungen, die das bestmöglich unterstützen sollen - immer mit der Hoffnung im Hinterkopf, dass sie Leon bald wieder mit seinen Eltern vereinen kann. Mir als Leserin blieb Elly durch das ganze Buch hinweg ein wenig fremd, was sicher auch daran liegt, dass die Schreibweise eher sachlich und distanziert ist. Das passt aber wiederum gut zu Elly, die zielstrebig ihren Weg, Leon zu schützen, verfolgt und dabei eigene Bedürfnisse und Emotionen unterdrückt. Die anderen Charaktere sind vielfältig und spiegeln eine große Bandbreite der Gesellschaft während des Nazi-Regimes gut wieder. Dadurch, dass die Protagonistin ihre Emotionen nicht zeigt, war es für mich als Leserin etwas schwieriger als sonst, mich in sie einzufühlen. Wie bereits erwähnt, passt das aber zur Geschichte und nichtsdestotrotz eine Leseempfehlung für alle, die historische Romane mögen.

  • Beeindruckend starke Protagonistin

    Written on 16. October 2022 by tk.

    Elly ist eine heimliche, eine stille Heldin, die in diesem Roman eine unglaubliche, beeindruckend starke Präsenz entwickelt. Nachdem sie Leon, den Sohn der jüdischen Familie, bei der sie als Köchin angestellt ist, vor der Deportation durch die Nazis bewahrt hat, setzt sie fortan alles daran, Leons Überleben zu sichern und dafür zu sorgen, dass er nicht zu einem Kind dieser verlorenen Generation, die zur Zeit von Nationalsozialismus und Weltkrieg aufwachsen mussten, wird. So stellt sie ihre eigenen Wünsche und Träume völlig zurück, tut mit Hingabe und Selbstaufgabe resolut all das, was eben getan werden muss, um den Krieg sicher zu überleben. Doch auch in den Nachkriegsjahren muss sie sich in einem zerstörten Land voller zerbrochener Existenzen durchschlagen, tut alles für Leons Zukunft und verliert dabei sich selbst und ihre Familie völlig aus den Augen. Dies ist zum Teil sehr schmerzlich zu lesen, weil man sieht, wen Elly vernachlässigt, und man ihre Entscheidungen nicht immer nachvollziehen kann, allerdings stellt man sich notwendigerweise auch immer wieder die Frage, wie man selbst an ihrer Stelle gehandelt hätte. Schließlich befindet sich Elly in Situationen, in denen sie unmöglich allen gerecht werden kann. So wird erst ganz zum Ende klar, welches Kind für Elly tatsächlich das "Kind namens Hoffnung" bedeutet, mit welchem Kind sie endlich für sich in ihre eigene Zukunft blicken kann.

  • Potential verschenkt

    Written on 11. October 2022 by raschke64.

    Elly arbeitet in Berlin als Köchin. Lange war sie im Adlon, ehe sie zu einer jüdischen Familie wechselte. Besonders Leon, den Sohn, liebt sie über alles. 1938 wird die Familie verraten und die Eltern werden von den Nazis abgeholt. Elly schafft es, Leon zu schützen, und sie verspricht der Mutter Sara, ihn zu retten. Das Buch erzählt eine Geschichte, die zwar nicht genau so, aber ähnlich stattgefunden hat. Das Thema ist berührend und auch wichtig. Leider wurde in meinen Augen viel Potenzial verschenkt. Denn fast bis zum Ende des Buches konnte ich emotional nicht mit den Figuren mitfiebern. Das Buch ist einfach zu lesen und hat einen eher sachlichen Stil. Elly reagiert oft sehr pragmatisch, was ich verstehe. Aber durch diesen sehr distanzierten Stil kamen für mich keine Gefühle ins Spiel. Das ändert sich erst ganz am Ende des Buches, wo ich wiederum die Reaktion von Sara nicht wirklich verstehen konnte. Hier war meines Erachtens mehr möglich gewesen.

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