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Ich bin nicht - Gedichte

German · Hardback

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Worte, die ins Mark treffen - "Sam Zamriks Debüt ist eine poetische Zumutung. Es mutet uns seine Wunden zu und seine Wunder." (Annika Reich)

Ob in Damaskus oder in Berlin, egal in welcher Sprache - Schreiben ist für Sam Zamrik immer schon überlebenswichtig gewesen. Davon zeugt dieser Band, mit dem sich ein Lyriker vorstellt, der durch viele Höllen geschritten ist und fast alles verloren hat, bis hin zur eigenen Identität: "Ich bin nicht". Doch den Verlusten steht ein unantastbarer Reichtum gegenüber: eine Sprache, die viele Tonlagen kennt, von Hohelied-Feierlichkeit bis zu Heavy-Metal-Härte. In mal barocken, mal lakonischen Bildern findet Zamrik Ausdruck für Krieg und Flucht, für Heimatlosigkeit und Einsamkeit, das Nichtvorkommen und Nichtgesehenwerden. Dabei verwandelt er das "Ich bin nicht" in ein weithin hörbares "Ich bin": Hier ist ein Lyriker, der leidet, anklagt, hofft und liebt - mit einer Klugheit und Energie, die so berührend wie beeindruckend ist.

About the author

Sam Zamrik, geboren 1996 in Damaskus, ist Dichter, Musiker und Übersetzer. Er arbeitete als Bandmanager und Songtextschreiber im Rahmen der Underground Musikbewegung New Wave of Syrian Metal. Veröffentlicht wurden einzelne Texte von der WIR MACHEN DAS-Initiative Weiter Schreiben sowie in verschiedenen deutschen Zeitungen wie taz und Tagesspiegel. Er lebt und studiert in Berlin. "Ich bin nicht" ist sein erster Gedichtband.Sylvia Geist, 1963 in Berlin geboren, veröffentlichte Gedichtbände, Prosa und Herausgaben. In ihrer übersetzung erschienen u. a. Gedichte von John Ashbery, Peter Gizzi und Chirikure Chirikure. Ihre Arbeit wurde mehrfach ausgezeichnet, u. a. mit dem Lyrikpreis Meran (2002) und der Adolf-Mejstrik-Ehrengabe der Deutschen Schillerstiftung (2008). Bei Hanser Berlin erschien zuletzt der Lyrikband "Gordisches Paradies" (2014), für den sie den Ver.di-Literaturpreis erhielt.Björn Kuhligk wurde 1975 in Berlin geboren, wo er als Buchhändler arbeitete. Nach 'Es gibt hier keine Küstenstraßen' (2001), 'Am Ende kommen Touristen' (2002), 'Großes Kino' (2005) und 'Von der Oberfläche der Erde' (2009) erschienen bei Hanser Berlin 2013 der Gedichtband Die Stille zwischen null und eins, 2016 Die Sprache von Gibraltar und zuletzt 2023 An einem Morgen im März. Derzeit studiert er an der Ostkreuzschule für Fotografie.

Summary

Worte, die ins Mark treffen – "Sam Zamriks Debüt ist eine poetische Zumutung. Es mutet uns seine Wunden zu und seine Wunder.“ (Annika Reich)

Ob in Damaskus oder in Berlin, egal in welcher Sprache – Schreiben ist für Sam Zamrik immer schon überlebenswichtig gewesen. Davon zeugt dieser Band, mit dem sich ein Lyriker vorstellt, der durch viele Höllen geschritten ist und fast alles verloren hat, bis hin zur eigenen Identität: "Ich bin nicht". Doch den Verlusten steht ein unantastbarer Reichtum gegenüber: eine Sprache, die viele Tonlagen kennt, von Hohelied-Feierlichkeit bis zu Heavy-Metal-Härte. In mal barocken, mal lakonischen Bildern findet Zamrik Ausdruck für Krieg und Flucht, für Heimatlosigkeit und Einsamkeit, das Nichtvorkommen und Nichtgesehenwerden. Dabei verwandelt er das "Ich bin nicht" in ein weithin hörbares "Ich bin": Hier ist ein Lyriker, der leidet, anklagt, hofft und liebt – mit einer Klugheit und Energie, die so berührend wie beeindruckend ist.

Additional text

„Einer Strömung lässt sich diese erfrischende Stimme nicht zuordnen. Warum auch? Sie entspringt der Fremde, die sich juvenil und selbstbewusst nirgendwo anschmiegt. Die poetische Formgebung, sie bietet uns der Dichter nur als produktiven Widerspruch an, nämlich als grenzenlose Freiheit!“ Björn Hayer, Frankfurter Rundschau, 18.11.22

„Sam Zamriks Gedichte sind Zeugnisse im Transit. Mal wütend, mal zärtlich spricht hier ein Ich, das zum Anspruch und zum Vorgang werden soll, sich aber Verklausulierungen nicht als Lebensprinzip unterjubeln lassen will. Mit radikaler Ehrlichkeit zeigt der junge Dichter uns Brücken ebenso wie Unüberbrücktes und legt eine Widerrede ein gegen eine sich selbst bejubelnde Gesellschaft, die zu oft ihre eigene Härte nicht kennt. Es sind Gedichte, die von der Erfahrung der Migration berichten, zwischen Ländern, zwischen Kulturen, aber auch zwischen existenziellem Zweifel und unmittelbarem Verlangen.“ Nora Bossong, Lyrik-Empfehlungen 2023, 20.03.23

„Sam Zamrik schafft es – durch und durch –, uns an Emotionen heranzuführen, die ich bisher selten so stark in jeder einzelnen Faser meines Körpers spüren konnte oder gar hätte in Worte fassen können.“ Shireen Broszies, Missy Magazine, 14.11.22

„Mit Sam Zamrik gewinnt der polyphone Chor der internationalen Gegenwartslyrik eine unverzichtbare Stimme.“ Alexandru Buluzc, Buchkultur, 02.12.22

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"Einer Strömung lässt sich diese erfrischende Stimme nicht zuordnen. Warum auch? Sie entspringt der Fremde, die sich juvenil und selbstbewusst nirgendwo anschmiegt. Die poetische Formgebung, sie bietet uns der Dichter nur als produktiven Widerspruch an, nämlich als grenzenlose Freiheit!" Björn Hayer, Frankfurter Rundschau, 18.11.22

"Sam Zamriks Gedichte sind Zeugnisse im Transit. Mal wütend, mal zärtlich spricht hier ein Ich, das zum Anspruch und zum Vorgang werden soll, sich aber Verklausulierungen nicht als Lebensprinzip unterjubeln lassen will. Mit radikaler Ehrlichkeit zeigt der junge Dichter uns Brücken ebenso wie Unüberbrücktes und legt eine Widerrede ein gegen eine sich selbst bejubelnde Gesellschaft, die zu oft ihre eigene Härte nicht kennt. Es sind Gedichte, die von der Erfahrung der Migration berichten, zwischen Ländern, zwischen Kulturen, aber auch zwischen existenziellem Zweifel und unmittelbarem Verlangen." Nora Bossong, Lyrik-Empfehlungen 2023, 20.03.23

"Sam Zamrik schafft es - durch und durch -, uns an Emotionen heranzuführen, die ich bisher selten so stark in jeder einzelnen Faser meines Körpers spüren konnte oder gar hätte in Worte fassen können." Shireen Broszies, Missy Magazine, 14.11.22

"Mit Sam Zamrik gewinnt der polyphone Chor der internationalen Gegenwartslyrik eine unverzichtbare Stimme." Alexandru Buluzc, Buchkultur, 02.12.22

Product details

Authors Sam Zamrik
Assisted by Ulf Stolterfoht (Foreword), Heike Geißler (Translation), Sylvia Geist (Translation), Björn Kuhligk (Translation), Monika Rinck (Translation), Ulf Stolterfoht (Translation)
Publisher Hanser Berlin
 
Languages German
Product format Hardback
Released 24.10.2022
 
EAN 9783446273825
ISBN 978-3-446-27382-5
No. of pages 136
Dimensions 150 mm x 16 mm x 213 mm
Weight 286 g
Subjects Fiction > Poetry, drama > Poetry

Angst, Liebe, Migration, Hoffnung, Sprache, Beten, Gott, Erinnerung, Armut, Welt, Stimme, Fleisch, Gefängnis, Krieg, Gesang, Entfremdung, Trost, Seele, Bürokratie, Berlin, Heimat, Perspektive, Verzweiflung, Hymne, Diktatur, Exil, Himmel, Zunge, Syrien, Finger, Schmerz, Meer, Erde, Verlust, Vorfahren, Wurzeln, Dichtung, Wunden, Traum, Identität, Wunsch, Student, Damaskus, Gemetzel, Queer, Anhörung, Fremdheit, Papiere, Moabit, Muttersprache, eintauchen, Asylunterkunft, Lyrik einzelner Dichter, postmigrantisch, migrantisch, junge Lyrik, Löwenmähne, Dimashqi

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