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Instabile Bildlichkeit
Eine Prozess- und Medienphilosophie digitaler Bildkulturen

German · Paperback / Softback

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Description

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Instabile Bildformen, die aus technischen Dysfunktionen, materieller Abnutzung oder digitalen »Glitches« entstehen, werden in diesem Band als Symptome einer prozessualen Zeitlichkeit digitaler Bewegtbilder betrachtet. Deren Entwicklung wird anhand konkreter medientheoretischer Analysen nachgezeichnet, die sich mit beschädigten VHS-Kassetten, verpixelten Handyvideos, sich zersetzenden Zelluloidfilmbildern und der (post-)digitalen Ästhetik des Datamoshing auseinandersetzen. Zeitphilosophische Theoriekonzepte von Gilles Deleuze, William James und Alfred N. Whitehead erweisen sich dabei als anschlussfähig für die Reflexion digitaler Temporalität.

About the author










Nicolas Oxen, geb. 1986, studierte Kultur- und Medienwissenschaft an der Bauhaus-Universität Weimar und an der Université Lumière Lyon 2. Als wissenschaftlicher Mitarbeiter war er an der Bauhaus-Universität Weimar am Lehrstuhl für Philosophie audiovisueller Medien (Prof. Dr. Christiane Voss) und an der Kunstakademie Düsseldorf am Lehrstuhl für Philosophie (Prof. Dr. Ludger Schwarte) tätig. Als Visiting Scholar verbrachte er einen Forschungsaufenthalt an der Duke University (Program in Literature, Prof. Mark B.N. Hansen). Einen wichtigen Forschungsschwerpunkt stellt die medienphilosophische Auseinandersetzung mit der Zeitlichkeit technischer Medien dar. Weitere Forschungsfelder sind: Medienphilosophie, Medientheorie und Mediengeschichte des Bewegtbildes, Medienökologie, Filmphilosophie, Prozessphilosophie, politische Philosophie und digitale Kultur.


Summary

Instabile Bildformen, die aus technischen Dysfunktionen, materieller Abnutzung oder digitalen »Glitches« entstehen, werden in diesem Band als Symptome einer prozessualen Zeitlichkeit digitaler Bewegtbilder betrachtet. Deren Entwicklung wird anhand konkreter medientheoretischer Analysen nachgezeichnet, die sich mit beschädigten VHS-Kassetten, verpixelten Handyvideos, sich zersetzenden Zelluloidfilmbildern und der (post-)digitalen Ästhetik des Datamoshing auseinandersetzen. Zeitphilosophische Theoriekonzepte von Gilles Deleuze, William James und Alfred N. Whitehead erweisen sich dabei als anschlussfähig für die Reflexion digitaler Temporalität.

Additional text

»Oxens Arbeit leistet [...] einen wichtigen Beitrag zum anhaltenden Diskurs der digitalen Bildkulturen und stellt einen fundierten theoretischen Apparat zur Deutung zeitgenössischer Film- und Kunstproduktion unter den Vorzeichen des (Post-)Digitalen bereit.«

Report

Besprochen in:
[rezens.tfm], 2 (2022), Elisa Linseisen

Product details

Authors Nicolas Oxen
Publisher Transcript
 
Content Book
Product form Paperback / Softback
Publication date 01.10.2021
Subject Humanities, art, music > Humanities (general)
Non-fiction book > Philosophy, religion > Philosophy: general, reference works
 
EAN 9783837658170
ISBN 978-3-8376-5817-0
Pages 248
Illustrations 2 SW-Abb., 6 Farbabb.
Dimensions (packing) 14.8 x 1.7 x 22.6 cm
Weight (packing) 388 g
 
Series Digitale Gesellschaft > 39
Digitale Gesellschaft 39 > 39
Subjects Medien, Technik, Philosophie, Medientheorie, Medienwissenschaft, Medienphilosophie, Bild, Image, Zeit, TIME, Media, Technology, Media Studies, Media Theory, Digital Media, Digitale Medien, Bildwissenschaft, Visual Studies, Social interaction, The arts, Moving Image, Bewegtbild, Media Philosophy, Digital Culture, Philosophy and psychology, Culture and institutions, Public performances, Computer art (Digital art)
 

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