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Do legst di nieda! - Von Särgen, Schnitzeln und der Schockstarre der Kirche

German · Hardback

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Ein Buch für alle, die humorvoll erzählte, wahre Geschichten lieben und die sich nach einer modernen Kirche sehnen, in der die Bedürfnisse der Menschen ernst genommen werden. Stephan Maria Alof macht mit seinen Erzählungen Mut, die wichtigen Dinge - auch innerhalb der Kirche - anzupacken und ein leidenschaftlich engagiertes Leben zu führen.

Wenn Stephan Maria Alof über Schnitzel, Särge und die Schockstarre der Kirche spricht, hat man immer wieder das Gefühl »Do legst di nieder«. Es treibt einem die Tränen in die Augen: vor Lachen, vor Mitgefühl und vor Zorn. Hier schreibt ein Pfundskerl, der kein Blatt vor den Mund nimmt - auch nicht gegenüber der Kirche. »Mach was draus!« ist sein Leitsatz - und was der Tausendsassa anpackt, wird in der Regel groß. Traditionelle Kirchen-Räume verwandelt er mit freiwilligen Helfern in Paradiesgärten, zur Bergmesse trifft man sich auf einem Hochhausdach, der Meditationskreis heißt frech »S'Maul halten«.
Der Erfolg gibt ihm recht: Bis zu 700 Menschen besuchen die Gottesdienste in der Kirchen-Gemeinde »St. Max«, die er oft mit seinem Pfarrer Rainer M. Schießler vorbereitet. Dass Alof seinen Eissalon, den er im Münchner Glockenbachviertel eröffnet hat, »Jessas« nennt, verwundert nicht.
Der Mann hat viel Humor und spricht gerne Klartext. Bei seinen sonntäglichen »Fürbitten« greift er aktuelle Themen auf und legt seine Finger in offene Wunden. Er träumt von einer Kirche, in der echt jeder willkommen ist. Aber da ist auch ein großer Schmerz, wenn Alof über die verlogene Doppelmoral der Kirchen-Oberen spricht: dass er kein Priester werden darf, nur weil er offen sagt, dass er homosexuell ist, während andere, die die Klappe halten, in der Kirche Karriere machen. Und er ist wütend, wie Protz, Machtgier und Gewalt in krassem Gegensatz zu dem stehen, was Jesus gelebt und gelehrt hat.

About the author

Stephan Maria Alof (Jahrgang 1966), aufgewachsen im Westerwald, absolvierte eine Ausbildung als Altenpfleger. Mit Anfang 20 ging er nach München, arbeitete zunächst als Pfleger in einem Altenheim und dann selbstständig als Betreuer für AIDS-Kranke. Ein leerstehendes Ladengeschäft inspirierte ihn, einen beruflichen Neuanfang zu wagen. Ohne Vorkenntnisse in der Gastronomie gründete er im Glockenbachviertel nacheinander ein Dutzend cooler Lokalitäten, unter anderem das »Café Maria«, nebenan die Eisdiele »Jessas« und schräg gegenüber die Eventlocation »Josef«. 
Als ehrenamtlicher Kirchenpfleger und Gemeindevorstand in St. Maximilian ist Stephan Maria Alof an der Seite des bekannten Pfarrers Rainer Maria Schießler, ein »bunter Hund« des katholischen Glaubens, der alle Klischees sprengt. Seit Sommer 2020 engagiert er sich als Mitinhaber eines Bestattungsunternehmens, um Sterbenden und Trauernden beizustehen.

Summary

Ein Buch für alle, die humorvoll erzählte, wahre Geschichten lieben und die sich nach einer modernen Kirche sehnen, in der die Bedürfnisse der Menschen ernst genommen werden. Stephan Maria Alof macht mit seinen Erzählungen Mut, die wichtigen Dinge – auch innerhalb der Kirche – anzupacken und ein leidenschaftlich engagiertes Leben zu führen.

Wenn Stephan Maria Alof über Schnitzel, Särge und die Schockstarre der Kirche spricht, hat man immer wieder das Gefühl »Do legst di nieder«. Es treibt einem die Tränen in die Augen: vor Lachen, vor Mitgefühl und vor Zorn. Hier schreibt ein Pfundskerl, der kein Blatt vor den Mund nimmt – auch nicht gegenüber der Kirche. »Mach was draus!« ist sein Leitsatz – und was der Tausendsassa anpackt, wird in der Regel groß. Traditionelle Kirchen-Räume verwandelt er mit freiwilligen Helfern in Paradiesgärten, zur Bergmesse trifft man sich auf einem Hochhausdach, der Meditationskreis heißt frech »S'Maul halten«.
Der Erfolg gibt ihm recht: Bis zu 700 Menschen besuchen die Gottesdienste in der Kirchen-Gemeinde »St. Max«, die er oft mit seinem Pfarrer Rainer M. Schießler vorbereitet. Dass Alof seinen Eissalon, den er im Münchner Glockenbachviertel eröffnet hat, »Jessas« nennt, verwundert nicht.
Der Mann hat viel Humor und spricht gerne Klartext. Bei seinen sonntäglichen »Fürbitten« greift er aktuelle Themen auf und legt seine Finger in offene Wunden. Er träumt von einer Kirche, in der echt jeder willkommen ist. Aber da ist auch ein großer Schmerz, wenn Alof über die verlogene Doppelmoral der Kirchen-Oberen spricht: dass er kein Priester werden darf, nur weil er offen sagt, dass er homosexuell ist, während andere, die die Klappe halten, in der Kirche Karriere machen. Und er ist wütend, wie Protz, Machtgier und Gewalt in krassem Gegensatz zu dem stehen, was Jesus gelebt und gelehrt hat.

Foreword

Leben ist das, was du daraus machst

Product details

Authors Stephan Maria Alof
Publisher bene! Verlag
 
Languages German
Product format Hardback
Released 01.04.2021
 
EAN 9783963401824
ISBN 978-3-96340-182-4
No. of pages 192
Dimensions 171 mm x 20 mm x 211 mm
Weight 317 g
Subjects Non-fiction book > Philosophy, religion > Christian religions

Tod, Freiheit, Gottesdienst, Selbstverwirklichung, Katholische Kirche, Zölibat, Trauer, Freude, Christliche Lebensführung, München, Bayern, Kirchenkritik, erste Hälfte 21. Jahrhundert (2000 bis 2050 n. Chr.), christlicher Glaube, Theologie, Christentum, Spiritualität und religiöse Erfahrung, Zweite Hälfte 20. Jahrhundert (1950 bis 1999 n. Chr.), Lebensfragen, Erinnerungen, Wahre Geschichte, Dienstleistungsgewerbe, Gastgewerbe, Selbstführung, Biografien: Religion und Spirituelles, Katholizismus, römisch-katholische Kirche, Autobiografie, Sinnsuche, Religiöse Institutionen und Organisationen, Lebensgeschichten, entdecken, spirituelle Biografie, Mut machen, Erfahrungen und wahre Geschichten, Hotel- und Gastronomieberufe, Bewirtung, Bestatter, Querdenker, Bestattungsrituale, Himmel Herrgott Sakrament, Glaubenspraxis, bestattungskultur, Glockenbachviertel, Kirche im 21. Jahrhundert, alternative Gottesdienste, Spiritualität Alltag, Rainer Maria Schießler, Bestattungs-Kultur, Priestertum und geistlicher Stand, Kirche anders, Stephan Alof, Unmögliches wagen, Kirche der Zukunft, Jessas Maria Josef, Sankt Maximilian, Freiheitlicher Glaube, Homosexualität und Kirche, St. Maximilian, Münchner Gastronom, Café Maria, das Josef, Kirche, die Spaß macht

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