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Napoleon und der "Vaterländische Krieg" in Russland - Funktionen populärer Geschichtsdarstellungen im Jubiläumsjahr 1912

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Der Krieg Russlands gegen Napoleon im Jahr 1812 lieferte einen entscheidenden Impuls für die Herausbildung der russischen nationalen Identität. Anhand der Entwicklung der russischen historischen Prosa sowie am Beispiel der bisher kaum untersuchten pädagogischen, populärwissenschaftlichen und literarischen Geschichtsdarstellungen im Jubiläumsjahr 1912 lassen sich unterschiedliche Funktionen des Gedenkens an den "Vaterländischen Krieg" in Russland 100 Jahre später aufzeigen. Konstantin Rapps Analyse gewährt einen Einblick in die Konstruktion von Eigen- und Fremdbildern und vermittelt einen differenzierteren Blick auf das Verhältnis von Russland und dem Westen und somit auch auf aktuelle politische Prozesse.

About the author

Konstantin Rapp (M.A.), geb. 1983, ist Slavist und wissenschaftlicher Mitarbeiter im Sonderforschungsbereich 1015 »Muße. Grenzen, Raumzeitlichkeit, Praktiken« der Universität Freiburg. Er forscht zu den unterschiedlichen Formen der Konzeptualisierung von Muße in der Sowjetunion der 1920er bis 1930er Jahre im Kontext der marxistischen Vorstellungen von Arbeit und Freizeit. Weitere Forschungsschwerpunkte sind die Prozesse der Kanonbildung in der russischen Literatur des 19. und 20. Jahrhunderts und die deutsch-russische Universitätsgeschichte.

Additional text

»Aufschlußreiche Arbeit zu einem Thema, das wieder beim Begehen des Jubiläums 2012, nach dem Zerfall der Sowjetunion, sehr aktuell wurde.«
Klaus Steinke, Informationsmittel (IFB), 11 (2021)

»Insgesamt bleibt der Eindruck einer in Breite und Tiefe hervorragend fundierten literaturwissenschaftlichen Arbeit, die Quellen auch abseits des klassischen akademischen und literarischen Kanons berücksichtigt und untersucht.«
Florian Gimpl, International Journal for Historiography of Education, 1 (2021)

Besprochen in:
Historische Zeitschrift, 314 (2022), Fabian Thunemann

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»Aufschlußreiche Arbeit zu einem Thema, das wieder beim Begehen des Jubiläums 2012, nach dem Zerfall der Sowjetunion, sehr aktuell wurde.« Klaus Steinke, Informationsmittel (IFB), 11 (2021) »Insgesamt bleibt der Eindruck einer in Breite und Tiefe hervorragend fundierten literaturwissenschaftlichen Arbeit, die Quellen auch abseits des klassischen akademischen und literarischen Kanons berücksichtigt und untersucht.« Florian Gimpl, International Journal for Historiography of Education, 1 (2021) Besprochen in: Historische Zeitschrift, 314 (2022), Fabian Thunemann

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