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Der Inklusionsdiskurs ist allgegenwärtig und wird die gegenwärtige Bildungslandschaft in bisher nicht gekannter Form verändern. Gleichwohl fehlt es bis dato sowohl in der Behindertenpädagogik als auch in der Sport- und Bewegungspädagogik an einem einheitlichen Verständnis dessen, was unter "der" Inklusion eigentlich genau zu verstehen sei. In diesem Sinne möchte der vorliegende Band in einem ersten Teil versuchen, die Diskussion um eine einheitliche grundlagentheoretische und anthropologisch fundierte inklusive Sportdidaktik anzustoßen und macht konkrete Vorschläge, wie eine solche Didaktik aussehen könnte. Es werden auch Einblicke in die inklusive Praxis gegeben. Kernstück des Buches bildet der zweite Teil, in dem erprobte und reflektierte Unterrichtsbeispiele vorgestellt werden, die auf den theoretischen Überlegungen basieren und zeigen möchten, wie ein inklusiver Sportunterricht aussehen kann, der sich der Förderung der Autonomie aller Beteiligten versprochen hat.
About the author
Martin Giese ist nach dem 1. und 2. Staatsexamen in den Fächern Deutsch und Sport als Studienrat in den Schuldienst eingestiegen. Zunächst an verschiedenen gymnasialen Regelschulen tätig, arbeitete er danach an einer Bildungseinrichtung für hochgradig sehbehinderte und blinde Menschen. Parallel zu Referendariat und Schuldienst promovierte er in der Sport- und Bewegungspädagogik und wurde 2007 mit dem ersten Ommo-Grupe-Preis ausgezeichnet. M.A. in der Blinden- und Sehbehindertenpädagogik. Seit 2014 Gastprofessor an der Humboldt-Universität zu Berlin.
Summary
Der Inklusionsdiskurs ist allgegenwärtig und wird die gegenwärtige Bildungslandschaft in bisher nicht gekannter Form verändern. Gleichwohl fehlt es bis dato sowohl in der Behindertenpädagogik als auch in der Sport- und Bewegungspädagogik an einem einheitlichen Verständnis dessen, was unter "der" Inklusion eigentlich genau zu verstehen sei. In diesem Sinne möchte der vorliegende Band in einem ersten Teil versuchen, die Diskussion um eine einheitliche grundlagentheoretische und anthropologisch fundierte inklusive Sportdidaktik anzustoßen und macht konkrete Vorschläge, wie eine solche Didaktik aussehen könnte. Es werden auch Einblicke in die inklusive Praxis gegeben. Kernstück des Buches bildet der zweite Teil, in dem erprobte und reflektierte Unterrichtsbeispiele vorgestellt werden, die auf den theoretischen Überlegungen basieren und zeigen möchten, wie ein inklusiver Sportunterricht aussehen kann, der sich der Förderung der Autonomie aller Beteiligten versprochen hat.