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Plessners Aufsätze zur Soziologie und Sozialphilosophie nehmen die Frage der Geschichtlichkeit des Menschen auf, und zwar in einem spezifisch modernen Verständnis einer Autonomie, die - wie Plessner sagt - aufs Bodenlose seines Daseins gestellt ist. Das philosophisch eingeholte Verhältnis zur Geschichte ist das Leitmotiv dieser Studien, die eine maßgebliche Ergänzung der Anthropologie darstellen.
List of contents
Zur Soziologie der modernen Forschung und ihrer Organisation in der deutschen Universität (1924)
Die Utopie in der Maschine (1924)
Abwandlungen des Ideologiegedankens (1931)
Die Entzauberung des Fortschritts (1936)
Over het object en de beteekenis der Sociologie (1938)
Aspekte sozialer Gesetzmäßigkeit (1949)
Nachwort zum Generationsproblem (1949/1966)
Sociologie en Anthropologie (1950)
Über Elite und Elitenbildung (1955)
Die Funktion des Sports in der industriellen Gesellschaft (1956)
Zur Lage der Geisteswissenschaften in der industriellen Gesellschaft (1958)
Zur Frage menschlicher Beziehungen in der modernen Kultur (1959)
Der Weg der Soziologie in Deutschland (1960)
Das Problem der Öffentlichkeit und die Idee der Entfremdung (1960)
Soziale Rolle und menschliche Natur (1960)
Wissenschaft und moderne Gesellschaft (1961)
Universität und Erwachsenenbildung (1962)
Über die gesellschaftlichen Bedingungen der modernen Malerei (1965)
Selbstentfremdung, ein anthropologisches Theorem? (1969)
Technik und Gesellschaft in Gegenwart und Zukunft (1969)
Selbstdarstellung
Editorische Notiz
About the author
Helmuth Plessner (1892 - 1985) war neben Max Scheler und Arnold Gehlen einer der Begründer der Philosophischen Anthropologie. Er lehrte an den Universitäten Köln, Groningen und Göttingen. In der Nachkriegszeit war er u.a. Präsident der Allgemeinen Gesellschaft für Philosophie sowie der Deutschen Gesellschaft für Soziologie.
Günter Dux ist Professor für Soziologie an der Universität Freiburg.
Prof. Dr. Dr. h. c. Odo Marquard, geboren 1928 in Stolp (Pommern), studierte Philosophie, Germanistik und Theologie. 1963 Habilitation und Privatdozent in Münster. Ab 1965 war er ordentlicher Professor für Philosophie in Gießen, 1993 emeritiert. Für seine Werke erhielt er zahlreiche Auszeichnungen, zuletzt den Hessischen Kulturpreis für Wissenschaft (1997). Odo Marquard verstarb im Mai 2015.
Summary
Plessners Aufsätze zur Soziologie und Sozialphilosophie nehmen die Frage der Geschichtlichkeit des Menschen auf, und zwar in einem spezifisch modernen Verständnis einer Autonomie, die - wie Plessner sagt - aufs Bodenlose seines Daseins gestellt ist. Das philosophisch eingeholte Verhältnis zur Geschichte ist das Leitmotiv dieser Studien, die eine maßgebliche Ergänzung der Anthropologie darstellen.