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Theater und Migration - Herausforderungen für Kulturpolitik und Theaterpraxis

German · Paperback / Softback

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Fast ein Viertel der deutschen Bevölkerung hat einen Migrationshintergrund. Und selbst in der Politik ist die Rede vom Einwanderungsland Deutschland inzwischen als offizielle Sprachregelung anerkannt.
Im deutschen Theater allerdings findet Migration nach wie vor nur als Marginalie statt. Den Stadttheatern fehlt das Personal, die Ausbildungsstätten erreichen bei weitem nicht den repräsentativen Anteil an migrantischem Nachwuchs - und das Publikum wird weniger und älter, aber dabei nicht bunter. Lediglich die freie Theaterszene widmet sich verstärkt der interkulturellen Wirklichkeit. Migrantenstadl als Modell?
Die Beiträge in diesem Band fragen daher u.a.: Wie soll die gesellschaftliche Selbstverständigung zum Thema Migration in den dramatischen Künsten befördert werden? Welche theaterpolitischen Konzepte initiieren den Austausch der Kulturen, welche künstlerischen Programme verhandeln den kulturellen Wandel, welche kulturvermittelnden Angebote brauchen die Bühnen? Und wie verändert eine solche Reform das Theater insgesamt?

About the author

Wolfgang Schneider, Kulturwissenschaftler, Direktor des Instituts für Kulturpolitik der Universität Hildesheim, Inhaber des UNESCO-Chair Cultural Policy for the Arts in Development; Vorsitzender der ASSITEJ Deutschland, Ehrenpräsident der Internationalen Vereinigung des Theaters für Kinder und Jugendliche, von 1989 bis 1997 Gründungsdirektor des Kinder- und Jugendtheaterzentrums in der Bundesrepublik Deutschland, Herausgeber von IXYPSILONZETT (Jahrbuch für Kinder- und Jugendtheater sowie Magazin für Kinder- und Jugendtheater). Zahlreiche Veröffentlichungen von ihm befassen sich mit allen Aspekten des Theaters für Kinder und Jugendliche.

Report

»Die Lektüre war anregend und kann nur empfohlen werden. Ein Blick über den Tellerrand und auch in neue Theaterproduktionen [...] macht Spaß und ist nicht nur für transkulturell interessierte Psychiater und Dramaturgiestudierende eine Bereicherung.«

Eckhardt Koch, Curare, 35 (2012) 20121201

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