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In seinen raumgreifenden Arbeiten nutzt Ján Mancuska (geb. 1972 in Bratislava) Text und Film. Zumeist bezieht er in seine Installationen die Architektur des Ausstellungsortes mit ein und gibt die Anordnung der sprachlichen oder bildhaften Fragmente vor, um so für jede seiner Arbeiten eine ganz spezifische Betrachtungsweise zu schaffen. Die Bewegung des Betrachters im Raum beziehungsweise gegenüber den Kunstwerken bestimmt deren Rezeption. Ján Mancuskas Objekte, Interieurs und bildhafte Sentenzen erzeugen dabei eine Dramaturgie, die sich in der Vorstellung des Ausstellungsbesuchers zu fiktiven, cineastischen Sequenzen verdichtet. 2005 vertrat der Künstler Tschechien auf der Biennale in Venedig und war unter anderem auch auf der 4. Berlin Biennale zu sehen. Die Publikation bietet die erste Gesamtdarstellung seines bisherigen Werkes.
Summary
In seinen raumgreifenden Arbeiten verwandte Ján Mancuska (1972-2011) Text und Film. Zumeist bezog er in seine Installationen die Architektur des Ausstellungsortes mit ein und ordnete die sprachlichen oder bildhaften Elemente so an, dass für jede seiner Arbeiten eine ganz spezifische Wahrnehmungsvoraussetzung geschaffen wurde. Die Bewegung des Betrachters im Raum beziehungsweise gegenüber den Kunstwerken bestimmte deren Rezeption. Aus Ján Mancuskas Objekten, Interieurs und bildhaften Sentenzen ergab sich so eine Dramaturgie, die sich in der Vorstellung des Ausstellungsbesuchers zu fiktiven, cineastischen Sequenzen verdichtete. 2005 vertrat der Künstler Tschechien auf der Biennale in Venedig, und er stellte unter anderem auch auf der 4. Berlin Biennale 2006 aus. Die Publikation bietet die erste Gesamtdarstellung seines Werkes.