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Hüter der Schöpfung - Der indianische Weg zur Heilung der Erde und des Menschen

German · Hardback

Description

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You are our communicator: Durch dich sprechen wir : Mit diesem Satz aus dem Munde von Medizinmann Archie Fire Lame Deer wurde Stephan Götze vor etwa einem Vierteljahrhundert dazu bestimmt, die Botschaft der nordamerikanischen Lakota-Indianer in die Welt hinauszutragen. Diese Botschaft lautet schlicht: Berichte, was du selbst erlebt hast, wie dieses Erleben dich verändert hat und wie du und wir alle damit die Welt verändern können!

Der Auftrag hat einen ernsten Hintergrund denn über der gesamten Menschheit hängt ein Damoklesschwert. Rücksichtsloser Konsum, die gnadenlose Ausbeutung der Ressourcen und die gedankenlose Verschmutzung unserer Umwelt sind eine reale Gefahr für unseren Planeten; gleichzeitig entfernt sich der Mensch durch eine nicht artgerechte Lebensweise immer mehr von seiner angestammten Natur. Es ist allerhöchste Zeit, das Ruder herumzureißen.

Die Lakota-Indianer leben nicht von, sondern mit der Natur, fühlen sich im Einklang mit dem Universum und haben daraus eine tiefe Weisheit entwickelt; dafür ist dieses indianische Volk geradezu legendär. Doch diese Einsichten und Lebensweisen sind nicht eine ferne Legende, sie bestehen fort bis in die Gegenwart, werden gelebt und geteilt.

Im Geiste von Crazy Horse, des letzten Häuptlings der Lakota, gibt dieses Volk bis heute die heiligen Rituale und auch die Ansprüche auf Kultur und Land seiner Ahnen nicht auf. Es steht noch immer in besonderer Weise mit der Natur und ihren Phänomenen in Verbindung.
In diesem Buch legt der renommierte Marketingexperte und Öko-Pionier Stephan Götze dar, warum er sich in der Tradition des berühmten Indianerhäuptlings Crazy Horse sieht. Er schreibt über die Geschichte der Lakota, ihre Überlieferungen und Rituale. Er lässt uns nicht nur teilhaben an seinen Einsichten über die Riten der heiligen Pfeifen, der Schwitzhütte und des Sonnentanzes, sondern zeigt uns, wie wir mit Hilfe der spirituellen Kräfte der Lakota einen neuen, chancenreichen Weg einschlagen können.

List of contents

INHALT

VORWORT

Uraltes Wissen als Weg aus der Sackgasse

WIE ALLES BEGANN

Ein Blick zurück

Der letzte Häuptling der Lakota

Ein Leben für die Freiheit? Der Tod von Crazy Horse

Die Lakota haben bis heute nicht aufgegeben

Notwendige Änderung unserer Sichtweise

MEIN WEG ZU DEN LAKOTA UND IHREM WISSEN

Liebe zur Natur und Schutz der Umwelt

Zufall oder Schicksal? Begegnung mit den Lakota

Die Rückkehr von Crazy Horse

Meine Reisen zu den Lakota

Die Aufgabe, die ich übernommen habe

Prägende Begegnungen mit den Lakota

Archie Fire Lame Deers Warnung

DAS WELTBILD UND DIE RELIGION DER LAKOTA

Mythen und Überlieferungen der Lakota

Die Kultur der Zeremonialpfeifen

Die Adlerfedern und ihre Bedeutung

Der Sonnentanz - damals und heute

Die Schwitzhütte

"Die Welt ist das, was du siehst" - Gott ist überall

"Contraries": "Gegenspieler" - nicht böse, sondern "anders"

HEILUNGEN UND WUNDER BEI DEN LAKOTA

Medizinmänner - Mittler zu Gott

Was ist Vision, was Traum?

Kommunikative Kompetenzen, rein spirituell

Die Grenzen der fassbaren Welt

IST DAS WETTER BEEINFLUSSBAR?

Wetterphänomene in der Bibel

Heyoka und das Wetter

Sonnenwunder und Regenbogen

Was die Rückkehr von Crazy Horse für uns konkret bedeutet

WO WIR HEUTE STEHEN

Mediale Panikmache oder reale Gefahr?

Endzeitszenarien in Kultur und Religion

Immer weiter, immer schneller, immer mehr

Umweltschutz in der Wirtschaft

ALTERNATIVEN ZUM HANDELN WIDER BESSERES WISSEN

Der ökologische Status quo in Deutschland, Europa und der Welt

Der Mensch als "Nutzenoptimierer"

Verhaltenswissenschaft und das Medizinrad der Lakota

Die genaue "Messung" potenzieller Kunden

Die Zyklen der Lakota: der Lösungsansatz für unsere Probleme?

Was zu tun ist

Crazy Horse und sein Vermächtnis

Zum Autor

Declaration from October 15th, 2012

Literatur und Quellen

Glossar der Lakota-Begriffe

Stichwortregister

About the author

Stephan Götze, geb. 1962, promovierte nach einem Studium der Soziologie, der Psychologie und der Absatzwirtschaft in Mannheim im Bereich der Sozialwissenschaften (über ökologieorientiertes Kaufverhalten). Er gründete schon als Student die erste Marketingagentur für ökologische Produkte und Projekte und führte dies später in verschiedenen Konstellationen fort. Dr. Götze arbeitet heute als Consultant und Researcher, hatte verschiedene Lehraufträge inne und veröffentlichte 14 nationale und internationale Fachpublikationen. Seit 1988 pflegt Stephan Götze enge Verbindungen zu den Lakota-Indianern; so wurde er von dem Medizinmann Archie Fire Lame Deer in diverse Riten eingeweiht, vor allem in das Grundwissen der Lakota über den Kosmos und seine Wunder. Von Arvol Looking Horse, Träger des Friedenspreises der Vereinten Nationen, erhielt Dr. Götze im Jahr 2001 den Auftrag, das wertvolle Wissen der Indianer zu erklären; diesem Auftrag kommt er u. a. mit diesem Buch nach.

Summary

„You are our communicator“ – „Durch dich sprechen wir“: Mit diesem Satz aus dem Munde von Medizinmann Archie Fire Lame Deer wurde Stephan Götze vor etwa einem Vierteljahrhundert dazu bestimmt, die Botschaft der nordamerikanischen Lakota-Indianer in die Welt hinauszutragen. Diese Botschaft lautet schlicht: „Berichte, was du selbst erlebt hast, wie dieses Erleben dich verändert hat – und wie du und wir alle damit die Welt verändern können!“

Der Auftrag hat einen ernsten Hintergrund – denn über der gesamten Menschheit hängt ein Damoklesschwert. Rücksichtsloser Konsum, die gnadenlose Ausbeutung der Ressourcen und die gedankenlose Verschmutzung unserer Umwelt sind eine reale Gefahr für unseren Planeten; gleichzeitig entfernt sich der Mensch durch eine nicht artgerechte Lebensweise immer mehr von seiner angestammten Natur. Es ist allerhöchste Zeit, das Ruder herumzureißen.

Die Lakota-Indianer leben nicht von, sondern mit der Natur, fühlen sich im Einklang mit dem Universum und haben daraus eine tiefe Weisheit entwickelt; dafür ist dieses indianische Volk geradezu legendär. Doch diese Einsichten und Lebensweisen sind nicht eine ferne Legende, sie bestehen fort bis in die Gegenwart, werden gelebt und geteilt.

Im Geiste von Crazy Horse, des letzten Häuptlings der Lakota, gibt dieses Volk bis heute die heiligen Rituale und auch die Ansprüche auf Kultur und Land seiner Ahnen nicht auf. Es steht noch immer in besonderer Weise mit der Natur und ihren Phänomenen in Verbindung.

In diesem Buch legt der renommierte Marketingexperte und Öko-Pionier Stephan Götze dar, warum er sich in der Tradition des berühmten Indianerhäuptlings Crazy Horse sieht. Er schreibt über die Geschichte der Lakota, ihre Überlieferungen und Rituale. Er lässt uns nicht nur teilhaben an seinen Einsichten über die Riten der heiligen Pfeifen, der Schwitzhütte und des Sonnentanzes, sondern zeigt uns, wie wir mit Hilfe der spirituellen Kräfte der Lakota einen neuen, chancenreichen Weg einschlagen können.

Foreword

VORWORT
Im August 2012 war ich bei einem Leseabend von Ernie LaPointe in Mannheim. Ernie ist der anerkannte Urenkel von Sitting Bull. Wissenschaftlich nachgewiesen wurde dies 1992 durch einen polizeilichen Gentest: Es gab noch zwei Gegenstände aus dem Besitz von Sitting Bull (der 1890 erschossen wurde) – eine Haarlocke und seine Leggings. Der DNA-Abgleich war eindeutig, und „the Policeman had a hard time with that“, berichtete Ernie schmunzelnd.
Doch wie kam es überhaupt dazu, dass Ernie LaPointe heute als Urenkel des berühmten Indianerhäuptlings auftritt? Für Indianer nämlich sind diese wissenschaftlichen Nachweise für die Abstammung bedeutungslos. Andere Kriterien sind wichtiger und entscheidender – etwa die Erscheinung von spirits, also Geistern. Es mag für uns Europäer erstaunlich klingen und unvorstellbar sein, für Indianer jedoch ist es eine völlig normale Sache, auf die Äußerungen von Geistwesen zu bauen, ihren Erscheinungen zu vertrauen und nach ihren Anweisungen zu handeln. Ich habe das selbst erlebt, und zwar nicht nur einmal. Ernie LaPointe hatte vor einigen Jahrzehnten an einer spirituellen Lakota-Zeremonie teilgenommen, bei der der verstorbene Häuptling Sitting Bull erschien und kundtat, dass ein Verwandter von ihm anwesend sei. Der einzig mögliche Kandidat war – Ernie.

Das Mannheimer Publikum bei der gut besuchten Veranstaltung im Rahmen des „Indianersommers“ auf der Seebühne im Luisenpark applaudierte Ernie nach seiner Lesung stehend. Jemand aus dem Publikum stellte ihm später die Frage, was denn die Indianer, die doch so gut mit der Natur stünden, zu unseren ökologischen Problemen meinten und wie sie helfen könnten. Dazu wusste Ernie nicht viel zu sagen, außer dass man eben Respekt und Liebe zeigen müsse. Mir allerdings wurde bei dieser Veranstaltung eines klar: „Mein“ Zeitpunkt war da. Es war soweit. Plötzlich dämmerte mir: Nun musste und wollte ich die Aufgabe erfüllen, die ich viele Jahre zuvor gestellt bekommen hatte – nämlich das Wissen und die Weisheit der Lakota auf meine Weise an die Öffentlichkeit zu tragen.
„You are our communicator“ – „Durch dich sprechen wir“: Mit diesem Satz aus dem Munde von Medizinmann Archie Fire Lame Deer wurde ich vor etwa einem Vierteljahrhundert dazu bestimmt, die Botschaft der nordamerikanischen Lakota-Indianer weiter in die Welt hinauszutragen. Diese Botschaft lautet schlicht: „Berichte, was du selbst erlebt hast, wie dieses Erleben dich verändert hat – und wie du und wir alle damit die Welt verändern können!“

URALTES WISSEN ALS WEG AUS DER SACKGASSE
Die Lakota sind bei uns unter dem Namen Sioux bekannt. Mit ihren Zelten, den Tipis, und ihrem Federschmuck haben sie unser Bild von den Indianern geprägt wie keine andere indianische Nation. Als Einzige haben sie ihre Riten und ihre Spiritualität weitgehend erhalten und bis in unsere moderne und von der Technik so abhängige Zeit bewahrt. Das fasziniert nicht nur uns; es beeindruckt nicht nur ein paar wenige Menschen, sondern mittlerweile viele Millionen auf der ganzen Welt. Auch andere Stämme der nordamerikanischen Indianer, die im Zuge der Unterdrückung und zahlenmäßigen Minimierung ihre Überlieferungen und Gebräuche verloren haben, schlossen sich in den letzten Jahren der Religion der Lakota an.
Wenn wir also etwas über den Zusammenhang zwischen Mensch und Natur erfahren wollen; wenn wir mehr wissen wollen über die Verbindung von Geist und Materie, von Glauben und Magie; wenn wir uns einer Zeit (wieder) verbunden fühlen möchten, in der Stun¬de und Tag nicht im Minutentakt mit Uhren gemessen werden und sich die Menschen noch eins mit der Natur fühlen – dann sind die Lakota eine erste Adresse.

Der „weiße Mann“ ist mit seinen technischen Errungenschaften ursächlich verantwortlich für den Treibhauseffekt. Dieser scheint, während wir einige andere Probleme industriebedingter Umweltverschmutzung zumindest technisch wieder einigermaßen im Griff haben, ein Problem zu sein, das sich wohl nicht so schnell beheben lassen wird. Dass mittlerweile andere Nationen und Kontinente wie Asien und Indien, Südamerika, ja selbst Afrika unseren Lebensstil mit Autos und Flugzeugen, Kühlschrank, TV und Handy als erstrebenswert erachten und ihn im kleinen und großen Stil kopieren, ändert nichts daran, dass – historisch betrachtet – zunächst die Europäer, später dann die Amerikaner den Weg zum Klimawandel ebneten.
Dem gegenüber steht die Weisheit der Indianer. Wussten sie schon vor beinahe 150 Jahren, was da womöglich auf uns zukommt? „Erst wenn der letzte Baum gerodet und der letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr feststellen, dass man Geld nicht essen kann.“ Dieser allseits bekannte Spruch stammt zwar von einem Cree und nicht von einem Lakota. Wir können jedenfalls nur hoffen, dass es nie so weit kommt. Angesichts der ökologischen Probleme auf unserem Planeten – ich denke da vor allem an den Klimawandel und die Ressourcenplünderung – sollten wir von denen lernen, die sich am besten mit der Natur und ihren Kreisläufen auskennen und seit jeher im Einklang mit ihr leben. Das indianische Basiswissen ist für jeden sofort nachvollziehbar, kann in jedes Weltbild integriert werden und helfen, unseren Planeten zu heilen. Man muss lediglich ein paar Grundsteine der indianischen Weltanschauung übernehmen, beispielsweise dass das ganze Universum ein Organismus ist und keine toten Steine, die zufällig in Ellipsen umeinander fliegen.

Wir sprechen den Indianern oft und berechtigterweise die Kompetenz zu, sich mit der Natur auf ihre Weise bestens auszukennen. Sie haben keine Öko-Katastrophe heraufbeschworen – wohl aber wir, trotz unserer exorbitanten Errungenschaften in Wissenschaft und Technik. Wenn wir davon ausgehen, dass die Lakota den tiefsten Geist der Natur besser verstehen als wir, auf ganz andere Weise als wir mit den vielen Details, die wir mit unseren High-Tech-Geräten zu konstruieren in der Lage sind – dann, ja dann scheint es geboten, sich das Wissen und Handeln dieses Volkes genau anzuschauen. Begleiten Sie mich auf diesem Weg!
Dr. Stephan Götze,
Wintershouse / Mannheim, im Herbst 2013

Product details

Authors Stephan Götze, Stephan (Dr.) Götze
Publisher Mankau
 
Languages German
Product format Hardback
Released 11.11.2013
 
EAN 9783863741075
ISBN 978-3-86374-107-5
No. of pages 281
Dimensions 140 mm x 220 mm x 23 mm
Weight 518 g
Subjects Non-fiction book > Politics, society, business

Natur, Heilung, Ökologie, Indianische Philosophie, Ausbeutung, Sioux, Planet, Rituale, Konsum, Indianer, Ressourcen, Umweltverschmutzung, entdecken, Häuptling, Lakota, Raubbau, spirituelle Kraft, Schwitzhütte, Medizinmann, Naturphänomen, Sonnentanz, Crazy Horse, Indianisch, Pfeifen, Communicator, Lame Deer, Ressourcenplünderung

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