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Sonderfall Schweiz
Mit Beitr. in französ. Sprache

Deutsch, Französisch · Taschenbuch

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Beschreibung

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Vom "Sonderfall Schweiz" spricht man seit der Gründung des Bundesstaates 1848, in den letzten Jahren aber wieder in verstärktem Masse. Heutzutage manifestiert er sich in ganz unterschiedlichen Gestalten: in einer modischen Swissness, in einer rechtskonservativen Abgrenzung gegen alles "Fremde" - seien es Immigranten oder supra-nationale Zusammenschlüsse -, in einer ausgeprägten Vorliebe für die "isola elvetica" bei der Jugend, im "heimischen" Liedgut, in einem wiedererwachten Stolz auf die Errungenschaften des Service public und natürlich im Bilateralismus mit der EU. Wie in anderen Staaten ist auch in der Schweiz derzeit ein Bedeutungsgewinn des Nationalen zu beobachten. Die Schweizerische Gesellschaft für Soziologie hat den "Sonderfall Schweiz" daher zum Thema ihres Jubiläumskongress "50 Jahre SGS" gemacht. Der vorliegende Band bietet eine Auswahl der besten Kongressbeiträge. Aus soziologischer Sicht werden drei verschiedene Themenfelder analysiert: 1. die schweizerische Sonderfallsdebatte, 2. das Kapitalismus- bzw. Wohlfahrtsstaatsmodell der Schweiz und 3. einige Besonderheiten der schweizerischen Wirtschaft wie das Bankgeheimnis, die Managerlohndebatte und die Durchsetzung amerikanischer Managementmodelle in der Schweizer Arbeitswelt.

Über den Autor / die Autorin

Kurt Imhof, geboren 1956, war Professor für Publizistikwissenschaft und Soziologie an der Universität Zürich und Leiter des Forschungsbereichs Öffentlichkeit und Gesellschaft (fög). Er verstarb im März 2015.

Zusammenfassung

Vom 'Sonderfall Schweiz' spricht man seit der Gründung des Bundesstaates 1848, in den letzten Jahren aber wieder in verstärktem Masse. Heutzutage manifestiert er sich in ganz unterschiedlichen Gestalten: in einer modischen Swissness, in einer rechtskonservativen Abgrenzung gegen alles 'Fremde' - seien es Immigranten oder supra-nationale Zusammenschlüsse -, in einer ausgeprägten Vorliebe für die 'isola elvetica' bei der Jugend, im 'heimischen' Liedgut, in einem wiedererwachten Stolz auf die Errungenschaften des Service public und natürlich im Bilateralismus mit der EU. Wie in anderen Staaten ist auch in der Schweiz derzeit ein Bedeutungsgewinn des Nationalen zu beobachten. Die Schweizerische Gesellschaft für Soziologie hat den 'Sonderfall Schweiz' daher zum Thema ihres Jubiläumskongress '50 Jahre SGS' gemacht. Der vorliegende Band bietet eine Auswahl der besten Kongressbeiträge. Aus soziologischer Sicht werden drei verschiedene Themenfelder analysiert: 1. die schweizerische Sonderfallsdebatte, 2. das Kapitalismus- bzw. Wohlfahrtsstaatsmodell der Schweiz und 3. einige Besonderheiten der schweizerischen Wirtschaft wie das Bankgeheimnis, die Managerlohndebatte und die Durchsetzung amerikanischer Managementmodelle in der Schweizer Arbeitswelt.

Produktdetails

Mitarbeit Kurt Imhof (Herausgeber), Thomas S. Eberle (Herausgeber), Thomas Eberle (Herausgeber), Thomas S Eberle (Herausgeber), Kurt Imhof (Herausgeber)
Verlag Seismo
 
Inhalt Buch
Produktform Taschenbuch
Erscheinungsdatum 01.01.2007
Thema Sozialwissenschaften, Recht,Wirtschaft > Sozialwissenschaften allgemein
Sozialwissenschaften, Recht,Wirtschaft > Soziologie
 
EAN 9783037770474
ISBN 978-3-0-3777047-4
Anzahl Seiten 307
Illustration m. graph. Darst.
Abmessung (Verpackung) 15.7 x 22.6 x 1.7 cm
Gewicht (Verpackung) 462 g
 
Themen Schweiz; Politik, Zeitgeschichte, Schweiz; Gesellschaft, Sozialpolitik, Swissness, Wohlfahrtsstaat, auseinandersetzen
 

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