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Fasching
Roman

Deutsch · Taschenbuch

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Beschreibung

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»Fasching ist die Geschichte des Felix Golub, der aus der deutschen Wehrmacht desertiert und die Zeit bis zur Befreiung in einer österreichischen Kleinstadt als Dienstmädchen verkleidet überlebt. Am Ende des Krieges bewahrt Felix Golub die Stadt vor einer letzten Abwehrschlacht und rettet sie dadurch vor einer sinnlosen Zerstörung. Der Kommandant des letzten Aufgebots hat sich nämlich in das angebliche unschuldige Dienstmädchen verliebt und will es verführen. Um nicht im letzten Moment noch als desertierter Soldat entdeckt und hingerichtet zu werden, geht Golub zunächst auf die Avancen des Kommandanten ein, bis er Gelegenheit hat, ihn zu entwaffnen und zur Kapitulation zu zwingen. Die Tatsache, daß sie in der Schuld eines Feiglings in Frauenkleidern stehen, wird zum Grund mühsam unterdrückter und schließlich gewalttätig sich entladender Aggressionen der Einwohner, als ausgerechnet Felix Golub, der zwölf Jahre nach dem Krieg in dieses Dorf zurückgekehrt war, zur Faschingsprinzessin gewählt wird.» Robert Menasse

Über den Autor / die Autorin

Robert Menasse wurde 1954 in Wien geboren und ist auch dort aufgewachsen. Er studierte Germanistik, Philosophie sowie Politikwissenschaft in Wien, Salzburg und Messina und promovierte im Jahr 1980 mit einer Arbeit über den »Typus des Außenseiters im Literaturbetrieb«. Menasse lehrte anschließend sechs Jahre – zunächst als Lektor für österreichische Literatur, dann als Gastdozent am Institut für Literaturtheorie – an der Universität São Paulo. Dort hielt er vor allem Lehrveranstaltungen über philosophische und ästhetische Theorien ab, u.a. über: Hegel, Lukács, Benjamin und Adorno. Seit seiner Rückkehr aus Brasilien 1988 lebt Robert Menasse als Literat und kulturkritischer Essayist hauptsächlich in Wien.

Zusammenfassung


»
Fasching
ist die Geschichte des Felix Golub, der aus der deutschen Wehrmacht desertiert und die Zeit bis zur Befreiung in einer österreichischen Kleinstadt als Dienstmädchen verkleidet überlebt. Am Ende des Krieges bewahrt Felix Golub die Stadt vor einer letzten Abwehrschlacht und rettet sie dadurch vor einer sinnlosen Zerstörung. Der Kommandant des letzten Aufgebots hat sich nämlich in das angebliche unschuldige Dienstmädchen verliebt und will es verführen. Um nicht im letzten Moment noch als desertierter Soldat entdeckt und hingerichtet zu werden, geht Golub zunächst auf die Avancen des Kommandanten ein, bis er Gelegenheit hat, ihn zu entwaffnen und zur Kapitulation zu zwingen. Die Tatsache, daß sie in der Schuld eines Feiglings in Frauenkleidern stehen, wird zum Grund mühsam unterdrückter und schließlich gewalttätig sich entladender Aggressionen der Einwohner, als ausgerechnet Felix Golub, der zwölf Jahre nach dem Krieg in dieses Dorf zurückgekehrt war, zur Faschingsprinzessin gewählt wird.»
Robert Menasse

Produktdetails

Autoren Gerhard Fritsch
Mitarbeit Robert Menasse (Nachwort)
Verlag Suhrkamp
 
Inhalt Buch
Produktform Taschenbuch
Erscheinungsdatum 01.01.1995
Thema Belletristik > Erzählende Literatur > Gegenwartsliteratur (ab 1945)
 
EAN 9783518389782
ISBN 978-3-518-38978-2
Anzahl Seiten 250
Abmessung (Verpackung) 10.5 x 1.4 x 17.6 cm
Gewicht (Verpackung) 230 g
 
Serie suhrkamp taschenbuch > 2478
Suhrkamp Taschenbücher > Nr.2478
Suhrkamp Taschenbücher > Nr.2478
suhrkamp taschenbuch > 2478
Themen Österreichische SchriftstellerInnen; Werke (div.), Wehrmacht, Deutschland, entspannen, Kleinstadt, Belletristische Darstellung, Mitläufer, Deserteur, Geschichte 1940-1950
 

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