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Werke in 22 Bänden - Bd. 18: Dramen. Tl.4

Deutsch · Fester Einband

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Beschreibung

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In Band 18 der Werkausgabe erscheinen drei Theaterstücke, die Thomas Bernhard Ende der siebziger Jahre geschrieben hat. Mit ihnen wurde erneut der Rang dieses Autors deutlich. Warum faszinieren seine Stücke Darsteller, Regisseure und Publikum? Da ist einmal die Sprache. Rhythmus und Tonart schaffen eine wunderbare Musikalität. Damit ist zugleich eine Voraussetzung für das Inhaltliche seiner Stücke genannt. Bernhards Sprache fordert den variationsreichen Monolog und damit die ungewöhnliche, fast monströse Persönlichkeit. Das Leben hat sie ins manische Reflektieren getrieben: über die Vergeblichkeit ihres Bemühens, über die Last der ständigen Krankheit, über die Nähe des Todes. Diesen Ausweglosigkeiten des Lebens setzt Thomas Bernhard die Perfektion der künstlerischen Form entgegen.

Über den Autor / die Autorin

Dr. Bernhard Judex ist Mitarbeiter am Thomas-Bernhard-Archiv in Gmunden/Oberösterreich und Mitherausgeber der Werkausgabe Thomas Bernhards und des Thomas-Bernhard-Jahrbuchs.

Manfred Mittermayer, geboren 1959, lebt in Oberndorf bei Salzburg. Er ist u.a. Autor mehrerer Bücher und zahlreicher Aufsätze sowie Gestalter von Ausstellungen über Thomas Bernhard, außerdem gehört er dem Herausgeberteam der 22-bändigen Thomas-Bernhard-Werkausgabe an. Er lehrt an der Universität Salzburg und arbeitet derzeit am Ludwig Boltzmann Institut für Geschichte und Theorie der Biographie.

Thomas Bernhard (1931-1989) war einer der bekanntesten österreichischen Erzähler des zwanzigsten Jahrhunderts. Er wuchs in Wien und in Seekirchen am Wallersee auf, wurde für kurze Zeit in ein Heim für schwer Erziehbare geschickt, brach seine Schulausbildung ab und wurde Kaufmannsgehilfe. 1947-48 arbeitete er als Lehrling. Dabei zog er sich eine Lungenentzündung zu, die sich zur Tuberkulose ausweitete. Er verbrachte die nächsten beiden Jahre in verschiedenen Krankenhäusern. Nach seiner Genesung wurde er Gerichtsreporter. Er studierte Gesang und veröffentlichte erste Texte. Der Durchbruch als Romanautor gelang ihm 1963 mit "Frost", weitere Romane folgten. Auch als Dramenautor machte sich Bernhard einen Namen. Ab 1965 lebte er in Wien und auf einem oberösterreichischen Gutshof. 1984 kam es zu einer gerichtlichen Auseinandersetzung wegen seines Romans "Holzfällen".
1970 wurde Thomas Bernhard mit dem Georg-Büchner-Preis ausgezeichnet.

Zusammenfassung

In Band 18 der Werkausgabe erscheinen drei Theaterstücke, die Thomas Bernhard Ende der siebziger Jahre geschrieben hat. Mit ihnen wurde erneut der Rang dieses Autors deutlich. Warum faszinieren seine Stücke Darsteller, Regisseure und Publikum? Da ist einmal die Sprache. Rhythmus und Tonart schaffen eine wunderbare Musikalität. Damit ist zugleich eine Voraussetzung für das Inhaltliche seiner Stücke genannt. Bernhards Sprache fordert den variationsreichen Monolog und damit die ungewöhnliche, fast monströse Persönlichkeit. Das Leben hat sie ins manische Reflektieren getrieben: über die Vergeblichkeit ihres Bemühens, über die Last der ständigen Krankheit, über die Nähe des Todes. Diesen Ausweglosigkeiten des Lebens setzt Thomas Bernhard die Perfektion der künstlerischen Form entgegen.

Produktdetails

Autoren Thomas Bernhard
Mitarbeit Bernhard Judex (Herausgeber), Bernhar Judex (Herausgeber), Mittermayer (Herausgeber), Manfre Mittermayer (Herausgeber), Manfred Mittermayer (Herausgeber), Judex (Herausgeber), Mittermayer (Herausgeber)
Verlag Suhrkamp
 
Sprachen Deutsch
Inhalt Buch
Produktform Fester Einband
Erscheinungsdatum 01.01.2007
Thema Belletristik > Lyrik, Dramatik > Dramatik
 
EAN 9783518415184
ISBN 978-3-518-41518-4
Anzahl Seiten 440
Abmessung (Verpackung) 15.4 x 21 x 3.2 cm
Gewicht (Verpackung) 590 g
 
Reihe Werke > Bd. 18
Werke in 22 Bänden > Bd. 18
Werke in 22 Bänden > Bd. 18
Werke > Bd. 18
Themen Schauspiel, Österreichische SchriftstellerInnen; Werke (div.), Theaterstücke (div.), Theater, Drama, Verstehen, 20. Jahrhundert, Schriftsteller, Thomas Bernhard, Sammlung, Dramatiker, Werke, Stücke, Grimme Preis, Prix Medicis 1988, Grillparzer-Preis 1972, Franz Theodor Csokor-Preis 1972
 

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