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TRESCHER Neumärkisches Lesebuch
Landschaften und Menschen im östlich Brandenburg

Deutsch · Taschenbuch

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Beschreibung

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Die Neumark zieht wegen ihrer landschaftlichen Schönheit vor allem naturverbundene Touristen an. Aber auch Schriftsteller haben diese bis 1945 zur Provinz Brandenburg gehörenden und jetzt polnischen Gebiete schon immer beschrieben und besungen.

Das >Neumärkische Lesebuch< mit mehr als hundert Texten präsentiert einen Querschnitt aus Lyrik, Prosa, Erinnerungen und Briefen. Es vermittelt die unterschiedlichsten Eindrücke der Region und ist die erste Anthologie dieser Art zur Neumark.

Die Texte reichen vom 16. Jahrhundert bis zur unmittelbaren Gegenwart. Vertreten sind bekannte Autoren wie Tieck, Eichendorff, Fontane, Fallada und Eich, daneben Heimatdichter und polnische Autoren aus der jüngsten Zeit.

>>> Detaillierte Informationen zu diesem Titel finden Sie auf der Website des Trescher Verlags

Über den Autor / die Autorin

Jörg Lüderitz wurde 1935 in Rostin, Kreis Soldin/Neumark, geboren und stammt aus einer Lehrerfamilie. Sein Großvater war der neumärkische Heimatforscher Paul Biens. Nach der Vertreibung aus der Heimat im Juli 1945 wurde Rüdersdorf bei Berlin der neue Wohnort. Von 1964 bis 2005 lebte er in Grünheide (Mark) und seither im polnischen Łagów (Lagow) und in Frankfurt (Oder). Von 1957 bis 1959 verbüßte Lüderitz wegen pazifistisch orientierter Kontakte nach Westberlin eine 28-monatige Haftstrafe. Der gelernte Buchhändler blieb seinem Beruf bis zum Vorruhestand 1991 treu.
Bekannt wurde Jörg Lüderitz, von 1991 bis 2005 Vorsitzender des Literaturvereins >Georg Kaiser< in Grünheide, durch zahlreiche Presse- und Buchveröffentlichungen. Im Mittelpunkt stehen die brandenburgischen Gebiete östlich von Oder und Neiße sowie Grünheide mit Umgebung. Thematische Schwerpunkte sind Landschaft und Geschichte, Kultur und Gegenwart. Über seine neumärkische Heimat hält er Dia-Vorträge, gibt Lesungen und beteiligt sich an Buchverkäufen. Vön Jörg Lüderitz sind im Trescher Verlag neben dem Reiseführer »Neumark« derzeit lieferbar: »Neumärkisches Lesebuch« und »Heimat Brandenburg. Stationen meines Lebens«.
Dem Autor wurde 1999 für seine langjährigen Bemühungen um "die Entwicklung freundschaftlicher Beziehungen zwischen polnischen und deutschen Bürgern" das Bundesverdienstkreuz verliehen.

Jörg Lüderitz wurde 1935 in Rostin, Kreis Soldin/Neumark geboren und lebt heute in Grünheide (Mark) und Łagów (Lagow). Seit langem beschäftigt er sich vorrangig mit brandenburgischer Landschaft, Geschichte und Kultur. Von Beruf Buchhändler, wurde er als freier Mitarbeiter verschiedener Presseorgane und vor allem durch Publikationen zu heimatgeschichtlichen Themen bekannt. Er veranstaltet Dia-Vorträge und betätigt sich als Reiseleiter.

Im Jahr 1999 wurde ihm für seine "langjährigen Bemühungen um die Entwicklung freundschaftlicher Beziehungen zwischen polnischen und deutschen Bürgern" das Bundesverdienstkreuz verliehen.

Für Hinweise und Anregungen zu diesem Buch sind Autor und Verlag jederzeit dankbar.

Zusammenfassung

Die Neumark zieht wegen ihrer landschaftlichen Schönheit vor allem naturverbundene Touristen an. Aber auch Schriftsteller haben diese bis 1945 zur Provinz Brandenburg gehörenden und jetzt polnischen Gebiete schon immer beschrieben und besungen.

Das >Neumärkische Lesebuch< mit mehr als hundert Texten präsentiert einen Querschnitt aus Lyrik, Prosa, Erinnerungen und Briefen. Es vermittelt die unterschiedlichsten Eindrücke der Region und ist die erste Anthologie dieser Art zur Neumark.

Die Texte reichen vom 16. Jahrhundert bis zur unmittelbaren Gegenwart. Vertreten sind bekannte Autoren wie Tieck, Eichendorff, Fontane, Fallada und Eich, daneben Heimatdichter und polnische Autoren aus der jüngsten Zeit.

>>> Detaillierte Informationen zu diesem Titel finden Sie auf der Website des Trescher Verlags

Vorwort

VORWORT

Zum Geleit

Herausgeber und Verlag verdienen Dank für dieses Neumärkische Lesebuch. Die Stiftung Brandenburg, die besonders der Pflege des kulturellen Erbes Ostbrandenburgs verpflichtet ist, begrüßt sein Erscheinen.

Das Buch lenkt den Blick auf eine Region, die heute in Deutschland weitgehend vergessen ist, obwohl sie vor den Toren der deutschen Hauptstadt liegt und über sieben Jahrhunderte hinweg bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs von Deutschen bewohnt war. Als Teil Brandenburgs wurde hier brandenburgisch-preußisch-deutsche Geschichte gestaltet, erlebt und auch oft erlitten. Bis heute prägt die deutsche Vergangenheit dieses Land in vielfacher Weise.

Zum deutschen kulturellen Erbe der Region gehören auch literarische Zeugnisse, von denen eine Auswahl in dieses Lesebuch aufgenommen wurde. Sie beschreiben die unaufdringliche, nichtsdestoweniger aber eindringliche Schönheit einer anmutigen Landschaft und das Leben und Denken heimatverbundener und von preußischen Tugenden geprägter Menschen.

Viele Texte, die in das Buch eingegangen sind, entstanden erst nach 1945. Es kann nicht überraschen, daß in ihnen häufig der Blick zurück mit Wehmut verbunden ist. Aber dieses Buch ist kein Nostalgiebuch, das nur die Vergangenheit verklärt. Manche Texte, auch aus deutscher Feder, sind durchaus kritisch. Flucht und Vertreibung werden nicht ausgelassen, und auch der polnischen Gegenwart wird Rechnung getragen.

Es ist ein Buch für die Deutschen, für die Angehörigen der Erlebnisgeneration, denen Ostbrandenburg Heimat ist, und für ihre Nachkommen, aber auch für alle anderen, insbesondere die Brandenburger, die diesen Teil der Mark nicht aus ihrem Bewußtsein und ihrem Geschichtsbild verdrängen dürfen.

Es ist auch ein Buch für die Polen, die heute in der Region leben und von denen viele in den letzten Jahren ihr Interesse in erstaunlicher Weise der Regionalgeschichte zugewandt haben. Sie werden in diesem Buch manche Erkenntnis und Stoff zum Nachdenken finden. Es ist zu wünschen, daß bald eine Übersetzung polnischen Lesern den Zugang erleichtert.

Möge das Buch weite Verbreitung auf beiden Seiten der Grenze finden.

Dietrich Handt
Kurator der Stiftung Brandenburg

>>> Detaillierte Informationen zu diesem Titel finden Sie auf www.trescher-verlag.de

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