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Der Mensch ist das hungrige Wesen schlechthin. Nur das Thier ist satt, wenn es gegessen hat.
Über den Autor / die Autorin
Georg Simmel (1858 - 1918), Philosoph und Soziologe. Promotion und Habilitation in Berlin, ab 1914 Professur in Straßburg. Einer der bedeutendsten Begründer der Soziologie als eigenständige, auf dem Zusammenspiel von Theorie und Empirie beruhende Wissenschaft. Er war Mitbegründer der formalen Soziologie und schaffte durch seine vielfältigen Forschungsinteressen Grundlagen für Spezialsoziologien (u.a. Konflikt- und Stadtsoziologie). 1909 begründete er zusammen mit Max Weber, Ferdinand Tönnies und Werner Sombart die Deutsche Gesellschaft für Soziologie (DGS). Simmel war außerdem Mitherausgeber der 1910 gegründeten Zeitschrift "Logos. Internationale Zeitschrift für Philosophie der Kultur".
Zusammenfassung
Der Mensch ist das hungrige Wesen schlechthin. Nur das Thier ist satt, wenn es gegessen hat.
Zusatztext
»Mit dem jetzt vorliegenden Band 17 der im Suhrkamp Verlag überaus sorgfältig editierten Werkausgabe rundet sich das Bild von Simmels metaphysischem Verständnis des Krieges. Simmels nun vollständig editierte Stellungnahmen zum Krieg zeigen, auf welchem Todesacker seine Lebensphilosophie gedeiht. Man liest sie mit anderen, mit flackernden Augen.«
Bericht
»Herrlicher Wahnsinn.« DIE ZEIT 20161206