vergriffen

Die Erlöser AG
Roman

Deutsch · Fester Einband

Beschreibung

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Berlin in nächster Zukunft. Auf der Bundespressekonferenz bricht Tumult aus, Paragraph 216 ist abgeschafft: Tötung auf Verlangen bleibt fortan ungestraft! Hier treffen auch Paul Kungebein, ambitionierter Jungredakteur, und Hendrik Miller, Oberarzt an der Charité, aufeinander. Gemeinsam gründen sie eine Agentur, die den Dementen aus Berlins Altenghetto einen sanften Tod ermöglicht durch aktive Sterbehilfe. Erste Patientin ist die anrührend gezeichnete, fast hundertjährige Elsa Lindström. Bei Weißwein und Lachs rühmen sich Miller und Kungebein ihrer humanitären Taten. Daheim versorgt Kungebein liebevoll seinen umnachteten Vater Victor. Hendrik Miller hingegen denkt bereits weiter: Auch solche Kranke, die einen Sterbewunsch nicht mehr artikulieren können, möchte der Arzt erlösen ...
In seinem brillant geschriebenen und grotesk komischen Roman entwirft Björn Kern ein Szenario zwischen Liebe und Leid, dem man sich nicht entziehen kann spannend, voller suggestiver Bilder, die den Leser nicht loslassen, und mit einem überraschenden Ende. Ein hochaktueller Roman, der niemanden kalt läßt.

Über den Autor / die Autorin

Björn Kern wurde 1978 in Lörrach/Baden geboren. Er arbeitete in einem Pflegeheim in der Provence und studierte in Tübingen, Passau und Aix-en-Provence. Ein Semester lang war er am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. Derzeit lebt er in Konstanz. Björn Kern erhielt 2007 den Brüder-Grimm-Preis der Stadt Hanau.

Zusammenfassung


Berlin in nächster Zukunft. Auf der Bundespressekonferenz bricht Tumult aus, Paragraph 216 ist abgeschafft: Tötung auf Verlangen bleibt fortan ungestraft! Hier treffen auch Paul Kungebein, ambitionierter Jungredakteur, und Hendrik Miller, Oberarzt an der Charité, aufeinander. Gemeinsam gründen sie eine Agentur, die den Dementen aus Berlins Altenghetto einen sanften Tod ermöglicht – durch aktive Sterbehilfe. Erste Patientin ist die anrührend gezeichnete, fast hundertjährige Elsa Lindström. Bei Weißwein und Lachs rühmen sich Miller und Kungebein ihrer humanitären Taten. Daheim versorgt Kungebein liebevoll seinen umnachteten Vater Victor. Hendrik Miller hingegen denkt bereits weiter: Auch solche Kranke, die einen Sterbewunsch nicht mehr artikulieren können, möchte der Arzt erlösen ...


In seinem brillant geschriebenen und grotesk komischen Roman entwirft Björn Kern ein Szenario zwischen Liebe und Leid, dem man sich nicht entziehen kann – spannend, voller suggestiver Bilder, die den Leser nicht loslassen, und mit einem überraschenden Ende. Ein hochaktueller Roman, der niemanden kalt läßt.

Bericht

"Durch Björn Kerns schaurigen Roman 'Die Erlöser AG' tobt das Gespenst des demografischen Wandels so furios, dass man sich sofort ans Kinderkriegen machen will." (Neon, 2007)

"Björn Kern zeichnet in seinen Büchern ein düsteres Bild von unserer Zukunft. Wie nah er damit an der Realität ist, zeigt der kürzlich veröffentlichte Pflegebericht. (...) Ist das nun humanitäre Sterbehilfe, die Lebensmüden das Leiden verkürzt? Oder eine Bankrotterklärung der menschlichen Zivilisation? Der Roman berührt Ängste, die fast jeder kennt." (leic, brigitte.de, 2007)

Produktdetails

Autoren Björn Kern
Verlag Beck
 
Sprachen Deutsch
Inhalt Buch
Produktform Fester Einband
Erscheinungsdatum 01.01.2007
Thema Belletristik > Erzählende Literatur > Gegenwartsliteratur (ab 1945)
 
EAN 9783406563744
ISBN 978-3-406-56374-4
Anzahl Seiten 272
Höhe (Verpackung) 20 cm
Gewicht (Verpackung) 392 g
 
Themen Sterbehilfe, Tod, Liebe, Deutsche Literatur, Unternehmen, Sterben, Tabu, Berlin, Vater, Tötung, S-Rabatt, auseinandersetzen, Sterbewunsch
 

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