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Das Sichtbare und das Unsichtbare - gefolgt von Arbeitsnotizen
Hrsg., Vorw. u. Nachw. v. Claude Lefort

Deutsch · Fester Einband

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Beschreibung

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Der Gedanke, dass jede Präsenz mit Absenz durchsetzt ist und jedes Selbe ein anderes bleibt, begegnet uns nicht erst bei Derrida, sondern schon in Merleau-Pontys später Ontologie. Die Suche richtet sich hier auf ein Unsichtbares, das dieser Welt selbst zugehört und ihr Struktur und Relief gibt, und auf ein Nichtsehen, das sich dem Bewusstseinsfeld selbst einschreibt als blinder Fleck, der jeder Welt- und Selbstverfügung spottet. Das Sein bekommt Risse. Es ist nicht vor uns, sondern um uns, eher Element als Gegenstand. Fassen lässt es sich nur indirekt, in den Höhlungen, Kreuzungsstellen und Verschachtelungen dessen, was uns in der Erfahrung begegnet.

Über den Autor / die Autorin

Maurice Merleau-Ponty (1908-1961), einer der großen Phänomenologen des 20. Jahrhunderts, war Professor für Philosophie in Lyon, an der Sorbonne und zuletzt am Collège de France in Paris; zusammen mit J.-P. Sartre gab er die Zeitschrift Les temps modernes heraus.

Claude Lefort, geboren 1924, Schüler und Weggefährte Merleau-Pontys, lehrte an der École des hautes études en sciences sociales und ist Mitbegründer zahlreicher Zeitschriften.

Bernhard Waldenfels, geb. 1934, Studium der Philosophie, Psychologie, Klassischen Philologie und Geschichte in Bonn, Innsbruck, München und Paris; Promotion 1959, Habilitation 1967; 1968-76 Lehrtätigkeit in München; seit 1976 Professor für Philosophie an der Universität Bochum; emeritiert 1999. Gastprofessuren in Louvain-la-Neuve, New York, Rom, Rotterdam, Paris, Prag und San Jose. Präsident der Deutschen Gesellschaft für phänomenologische Forschung von 1996-98.

Zusammenfassung

Der Gedanke, dass jede Präsenz mit Absenz durchsetzt ist und jedes Selbe ein anderes bleibt, begegnet uns nicht erst bei Derrida, sondern schon in Merleau-Pontys später Ontologie. Die Suche richtet sich hier auf ein Unsichtbares, das dieser Welt selbst zugehört und ihr Struktur und Relief gibt, und auf ein Nichtsehen, das sich dem Bewusstseinsfeld selbst einschreibt als blinder Fleck, der jeder Welt- und Selbstverfügung spottet. Das Sein bekommt Risse. Es ist nicht vor uns, sondern um uns, eher Element als Gegenstand. Fassen lässt es sich nur indirekt, in den Höhlungen, Kreuzungsstellen und Verschachtelungen dessen, was uns in der Erfahrung begegnet.

Produktdetails

Autoren Maurice Merleau-Ponty, Claude Lefort, Mauric Merleau-Ponty, Richar Grathoff, Waldenfel, Richard Grathoff
Mitarbeit Claude Lefort (Herausgeber), Regula Giuliani (Herausgeber), Be Waldenfels (Herausgeber), Claud Lefort (Herausgeber), Wolfgan Essbach (Herausgeber), Bernhard Waldenfels (Herausgeber), Wolfgang Eßbach (Herausgeber), Regula Giuliani (Übersetzung), Bernhard Waldenfels (Übersetzung)
Verlag Brill Fink
 
Inhalt Buch
Produktform Fester Einband
Erscheinungsdatum 01.08.2011
Thema Geisteswissenschaften, Kunst, Musik > Philosophie
Sachbuch > Philosophie, Religion > Philosophie: Antike bis Gegenwart
 
EAN 9783770523214
ISBN 978-3-7705-2321-4
Anzahl Seiten 397
Illustration 1 SW-Abb.
Höhe (Verpackung) 21.4 cm
Gewicht (Verpackung) 606 g
 
Serie Übergänge > 13
Übergänge 13 > 13
Übergänge > 13
Übergänge 13 > 13
Themen Erkenntnistheorie, Philosophie, Epistemologie, Moderne Philosophie, Phänomenologie und Existenzphilosophie, 19. und 20. Jahrhundert, Westliche Philosophie: nach 1800, Philosophiewissenschaft, seit 1800
 

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