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»Schon der Name: »klassisch-romantische Phantasmagorie« deutet an, welche bunte Welt der Dichter an uns vorübergehen läßt . . . Wie er in dem West-östlichen Diwan den Osten und Westen zusammengeknüpft, so hat er in dem Faust, in dem man früher schon die ganze Weltgeschichte vom Sündenfall bis zur Erlösung gefunden hat, nun noch als eine notwendige Ergänzung das schöne Griechenland mit der romantischen Zeit verbunden.« Friedrich Förster
Über den Autor / die Autorin
Johann W. von Goethe, geb. am 28.8.1749 in Frankfurt a.M., gest. am 22.3.1832 in Weimar. Jurastudium in Leipzig und Strassburg. Lebenslanges Wirken in Weimar. Reisen zum Rhein, nach der Schweiz, Italien und Böhmen. Frühe Erfolge mit den Sturm und Drang-Stücken 'Götz' und 'Werther', Gedichte (herrliche Liebeslyrik), Epen, Dramen ('Faust', 'Tasso', 'Iphigenie' u. v. a.), Autobiographien. Zeichner und Universalgelehrter: Botanik, Morphologie, Mineralogie, Optik. Theaterleiter und Staatsmann. Freundschaft und Korrespondenz mit den grössten Dichtern, Denkern und Forschern seiner Zeit (Schiller, Humboldt, Schelling . . .). Goethe prägte den Begriff Weltliteratur, und er ist der erste und bis zum heutigen Tag herausragendste Deutsche, der zu ihren Vertretern gehört.
Max Beckmann, 1884 in Leipzig geboren, besuchte von 1899 bis 1903 die Weimarer Akademie. Er lebte in Paris, Genf und Florenz und ab 1907 in Berlin. 1915 zog er nach Frankfurt am Main, dort lehrte er bis 1933 an der Städel-Kunstschule. 1937 emigrierte er nach Holland und übersiedelte 1947 von dort nach New York, wo er 1950 in New York starb.
Zusammenfassung
»Schon der Name: »klassisch-romantische Phantasmagorie« deutet an, welche bunte Welt der Dichter an uns vorübergehen läßt . . . Wie er in dem West-östlichen Diwan den Osten und Westen zusammengeknüpft, so hat er in dem Faust, in dem man früher schon die ganze Weltgeschichte vom Sündenfall bis zur Erlösung gefunden hat, nun noch als eine notwendige Ergänzung das schöne Griechenland mit der romantischen Zeit verbunden.«
Friedrich Förster