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Sozial benachteiligte männliche Jugendliche werden zumeist aus einer Defizit orientierten Perspektive heraus betrachtet, insbesondere bezüglich ihrer Aussichten auf Bildungserfolg. In diesem Buch wird der Blick auf die Potentiale der Jugendlichen gerichtet, indem aus einer adoleszenz-, bildungs- und anerkennungstheoretischen Perspektive die je spezifische Situation mithilfe rekonstruktiver Forschungsmethoden in den Blick genommen wird. Es zeigt sich, dass die Art und Weise des Umgangs mit milieuspezifischen und familialen Anforderungen entscheidendes Moment für die Ermöglichung subjektiver Bildungsprozesse darstellt.
Über den Autor / die Autorin
Anke Wischmann ist wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Fakultät für Bildungs- und Sozialwissenschaften am Institut für Pädagogik der Carl v. Ossietzky Universität Oldenburg.
Zusammenfassung
Sozial benachteiligte männliche Jugendliche werden zumeist aus einer Defizit orientierten Perspektive heraus betrachtet, insbesondere bezüglich ihrer Aussichten auf Bildungserfolg. In diesem Buch wird der Blick auf die Potentiale der Jugendlichen gerichtet, indem aus einer adoleszenz-, bildungs- und anerkennungstheoretischen Perspektive die je spezifische Situation mithilfe rekonstruktiver Forschungsmethoden in den Blick genommen wird. Es zeigt sich, dass die Art und Weise des Umgangs mit milieuspezifischen und familialen Anforderungen entscheidendes Moment für die Ermöglichung subjektiver Bildungsprozesse darstellt.
Vorwort
Adoleszente Bildungsprozesse im Kontext sozialer Benachteiligung