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Brigitte Kronauer spricht in diesem Buch von der Wertschätzung für ihre literarischen »Favoriten«. Sie schmeckt dem Aroma von deren Literatur nach und versucht hinter das Geheimnis ihrer Wirkung zu kommen. Mal schmecken die Lieblinge süß, mal bitter, am besten beides zugleich. Dieser Empfindung traut sie unbeirrt, manchmal bis zu glühender Parteilichkeit. Die Zuneigung kann sich dabei auf das Gesamtwerk, auf ein einzelnes Buch oder einen Werkabschnitt beziehen, ohne dass die menschlichen und wirtschaftlichen Debakel vergessen werden. Immer aber sind es verführerische und emphatische Aufforderungen zu eigener Lektüre.
Die »Favoriten«:
Georg Büchner, Joseph Conrad, William Faulkner, Hubert Fichte, Grimmelshausen, Knut Hamsun, Helmut Heißenbüttel, Eckhard Henscheid, Gerard Manley Hopkins, Victor Hugo, Herman Melville, Eduard Mörike, Hans Erich Nossack, Jean Paul, Wilhelm Raabe, Marie-Luise Scherer, Adalbert Stifter, Robert Walser, William Carlos Williams, Ror Wolf, Virginia Woolf
Über den Autor / die Autorin
Brigitte Kronauer, 1940 in Essen geboren, lebt als freie Schriftstellerin in Hamburg. Ihr schriftstellerisches Werk wurde unter anderem mit dem Theodor-Fontane-Preis der Stadt Berlin, mit dem Heinrich-Böll-Preis, dem Hubert-Fichte-Preis der Stadt Hamburg und dem Joseph-Breitbach-Preis ausgezeichnet. 2005 wurde ihr der Georg-Büchner-Preis der Darmstädter Akademie, 2011 der Jean-Paul-Preis und im Jahr 2013 der Samuel-Bogumil-Linde-Preis verliehen.
Zusammenfassung
Brigitte Kronauer spricht in diesem Buch von der Wertschätzung für ihre literarischen »Favoriten«. Sie schmeckt dem Aroma von deren Literatur nach und versucht hinter das Geheimnis ihrer Wirkung zu kommen. Mal schmecken die Lieblinge süß, mal bitter, am besten beides zugleich. Dieser Empfindung traut sie unbeirrt, manchmal bis zu glühender Parteilichkeit. Die Zuneigung kann sich dabei auf das Gesamtwerk, auf ein einzelnes Buch oder einen Werkabschnitt beziehen, ohne dass die menschlichen und wirtschaftlichen Debakel vergessen werden. Immer aber sind es verführerische und emphatische Aufforderungen zu eigener Lektüre.
Die »Favoriten«:
Georg Büchner, Joseph Conrad, William Faulkner, Hubert Fichte, Grimmelshausen, Knut Hamsun, Helmut Heißenbüttel, Eckhard Henscheid, Gerard Manley Hopkins, Victor Hugo, Herman Melville, Eduard Mörike, Hans Erich Nossack, Jean Paul, Wilhelm Raabe, Marie-Luise Scherer, Adalbert Stifter, Robert Walser, William Carlos Williams, Ror Wolf, Virginia Woolf
Bericht
"Kronauer meint es ernst mit der Literatur und dem "nüchternen Außer-sich-Sein", das sie Heißenbüttel attestiert. Sie meint es, sensible Ethikerin, ernst mit der Moral der Kunst. Gegen den Kleinmut, von den großen Themen nur noch in Zitaten zu reden, setzt sie die Kühnheit der eigenen, kräftigen Empfindung; gegen die trostlose Rechtschaffenheit eines Naturalismus die Ausschweifungen ihrer Sprachlabyrinthe." Michael Maar, Zeit Literatur, März 2011 "Viel mehr aber als Lektüreempfehlungen oder ästhetische Deutungen von Kollegen kann man diese Essays als Teilstücke einer eigenen Poetologie lesen." Wiebke Porombka, FAZ, 02.10.2010 "Die Kronauersche Leselust scheint unbändig und obschon die Autorin die Werke anderer nicht als Folie braucht, um die eigene Schreibpraxis zu verhandeln, ist die Präzision, die Eindringlichkeit, die man aus ihren Prosawerken kennt, auch hier in jeder Zeile spürbar." Neue Zürcher Zeitung, 10.02.2011