Mehr lesen
Napoleons Rußlandfeldzug 1812 ist legendär; über seine Hintergründe wird bis heute spekuliert. Warum ließ sich Napoleon auf dieses Unternehmen ein? Wer war tatsächlich für den Brand von Moskau verantwortlich? Nicht nur Historiker, auch Schriftsteller hat das immer wieder beschäftigt, so auch Lew Tolstoj in Krieg und Frieden.
Die französische Historikerin Anka Muhlstein schildert die Geschichte des Feldzugs neu, mit Blick vor allem auf die menschlichen Beweggründe und mit anschaulichen Augenzeugenberichten.
Über den Autor / die Autorin
Anka Muhlstein, geb. 1935 in Paris, Historikerin und Autorin, lebt zusammen mit ihrem Mann, dem Romancier und Anwalt Louis Begley, seit 1974 in New York. 1996 wurde sie mit dem Prix Goncourt ausgezeichnet.
Ulrich Kunzmann, geboren 1943, übersetzt seit 1969 aus dem Spanischen, Französischen und Portugiesischen; darunter Nicolas Chamfort, Napoleon Bonaparte, Maurice Blanchot und Nicolas Goméz Dávila.
Zusammenfassung
Napoleons Rußlandfeldzug 1812 ist legendär; über seine Hintergründe wird bis heute spekuliert. Warum ließ sich Napoleon auf dieses Unternehmen ein? Wer war tatsächlich für den Brand von Moskau verantwortlich? Nicht nur Historiker, auch Schriftsteller hat das immer wieder beschäftigt, so auch Lew Tolstoj in Krieg und Frieden.
Die französische Historikerin Anka Muhlstein schildert die Geschichte des Feldzugs neu, mit Blick vor allem auf die menschlichen Beweggründe und mit anschaulichen Augenzeugenberichten.
Zusatztext
»Im kontinentalen Maßstab wiederholte Napoleon 1812 gegen Russland, was in Spanien Desaster geworden war. 500.000 Mann, die größte Armee, die die Weltgeschichte je registrierte, wälzten sich nach Osten. Die amerikanische Historikerin Anke Muhlstein hat diese Katastrophe so anschaulich wie selten in ihrem Buch
Der Brand von Moskau
erzählt.«
Bericht
»Herz des Buches sind die Wochen, die Napoleon vom 14. September bis zum 19. Oktober 1812 mit seiner auf kaum 100.000 Mann zusammengeschmolzenen Armee in Moskau verbrachte. Sie bieten ein grausiges Bild von der Menschennatur im Ausnahmezustand. Brandgeruch und Völlerei, Katastrophe und Amüsement durchdringen sich zu einem unvergesslichen Bild.« Gustav Seibt Süddeutsche Zeitung