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Kampf der Paradigmen
Die Literatur zwischen Geschichte, Biologie und Medizin (Flaubert, Zola, Fontane)

Deutsch · Fester Einband

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Beschreibung

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Die Fortschritte der Genetik entfachen derzeit einen Kampf der Paradigmen, in dem sich Natur- und Kulturwissenschaften gegenüberstehen. Im Eifer der Auseinandersetzung gerät ihre geschichtliche Dimension aus dem Blick, denn das biologisch-medizinische und das historische Paradigma unterhalten schon im 19. Jahrhundert ein spannungsreiches Verhältnis: Sie entwerfen gegensätzliche Menschenbilder, ein anthropologisch-statisches und ein historisch-dynamisches. Die Literatur ist der privilegierte Ort, an dem diese Menschenbilder ausbuchstabiert werden. Die vorliegende Studie vermißt das Konfliktfeld in sechs Romanen: Salammbô und L Éducation sentimentale von Gustave Flaubert, Nana und Germinal von Émile Zola, Effi Briest und Irrungen, Wirrungen von Theodor Fontane werden einer genauen Analyse unterzogen. Mit Werken Jacob Burckhardts und Friedrich Nietzsches finden zudem Positionen aus Historie und Philosophie Berücksichtigung. Zentral ist stets das Verhältnis von Werk und Wissen: Wie finden wissenschaftliche Beobachtungen und Modelle Eingang in die Literatur? Die Relektüre alter und die Erschließung neuer Quellen zeigt es. Nicht zuletzt vergleicht die Arbeit Eigenheiten der deutschen und der französischen Literatur der Zeit.

Zusammenfassung

Die Fortschritte der Genetik entfachen derzeit einen Kampf der Paradigmen, in dem sich Natur- und Kulturwissenschaften gegenüberstehen. Im Eifer der Auseinandersetzung gerät ihre geschichtliche Dimension aus dem Blick, denn das biologisch-medizinische und das historische Paradigma unterhalten schon im 19. Jahrhundert ein spannungsreiches Verhältnis: Sie entwerfen gegensätzliche Menschenbilder, ein anthropologisch-statisches und ein historisch-dynamisches. Die Literatur ist der privilegierte Ort, an dem diese Menschenbilder ausbuchstabiert werden.
Die vorliegende Studie vermißt das Konfliktfeld in sechs Romanen: 'Salammbô' und 'L'Éducation sentimentale' von Gustave Flaubert, 'Nana' und 'Germinal' von Émile Zola, 'Effi Briest' und 'Irrungen, Wirrungen' von Theodor Fontane werden einer genauen Analyse unterzogen. Mit Werken Jacob Burckhardts und Friedrich Nietzsches finden zudem Positionen aus Historie und Philosophie Berücksichtigung. Zentral ist stets das Verhältnis von Werk und Wissen: Wie finden wissenschaftliche Beobachtungen und Modelle Eingang in die Literatur? Die Relektüre alter und die Erschließung neuer Quellen zeigt es. Nicht zuletzt vergleicht die Arbeit Eigenheiten der deutschen und der französischen Literatur der Zeit.

Produktdetails

Autoren Niklas Bender
Verlag Universitätsverlag Winter
 
Sprachen Deutsch
Inhalt Buch
Produktform Fester Einband
Erscheinungsdatum 30.06.2009
Thema Geisteswissenschaften, Kunst, Musik > Sprach- und Literaturwissenschaft > Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft
 
EAN 9783825356224
ISBN 978-3-8253-5622-4
Anzahl Seiten 486
Abmessung (Verpackung) 15.5 x 23.5 cm
Gewicht (Verpackung) 880 g
 
Serie Neues Forum für allgemeine und vergleichende Literaturwissenschaft > 40
Neues Forum für allgemeine und vergleichende Literaturwissenschaft > 40
Themen Flaubert, Gustave, Paradigma, Fontane, Theodor, Zola, Emile u. Madame, Menschenbild, historisches Paradigma
 

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