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München in den zwanziger Jahren: Gegen den fortschrittlichen, aber unbequemen Museumsdirektor Krüger wird ein Meineidprozess angezettelt, der ihn ins Zuchthaus bringt. Die Beschreibung von Krügers Werdegang macht "Erfolg" zu einem Portrait seiner Heimatstadt München, einem Zeitbild und zu gleich zu einer weitsichtigen Prognose des politischen Geschehens in einem Deutschland zu Beginn des Faschismus.
Über den Autor / die Autorin
Lion Feuchtwanger wurde 1884 in München geboren. Nach vielseitigen Studien gab er die Kulturzeitschrift "Der Spiegel" heraus, schrieb Theaterkritiken und arbeitete an Siegfried Jacobsohns "Schaubühne" mit. Bei Ausbruch des ersten Weltkrieges wurde Feuchtwanger in Tunis interniert, konnte jedoch fliehen. In München vom Wehrdienst suspendiert, nahm er die Übersetzung und Bearbeitung indischer, griechischer und spanischer Dramen wieder auf, zudem entstanden eigene Stücke und Antikriegsdichtung. 1925 siedelte er nach Berlin über. Als die Nazis die Macht übernahmen, befand er sich auf einer Vortragsreise in den USA. Seine Bücher wurden verboten, Haus und Vermögen konfisziert. Sanary-sur-mer, Feuchtwangers neuer Lebensort, war zeitweilig ein Zentrum deutscher Emigranten.§1940 internierten ihn die Franzosen. Ab 1941 lebte er in Kalifornien, wo weitere große historische Romane, Erzählungen, Stücke und Essays entstanden. Feuchtwanger starb 1958 in Pacific Palisades.
Zusammenfassung
München in den zwanziger Jahren: Gegen den fortschrittlichen, aber unbequemen Museumsdirektor Krüger wird ein Meineidprozess angezettelt, der ihn ins Zuchthaus bringt. Die Beschreibung von Krügers Werdegang macht »Erfolg« zu einem Portrait seiner Heimatstadt München, einem Zeitbild und zu gleich zu einer weitsichtigen Prognose des politischen Geschehens in einem Deutschland zu Beginn des Faschismus.