Mehr lesen
Autos: Für die einen das einzige Mittel der Fortbewegung, für andere ein Antidepressivum und für manche der direkte Weg in die Hölle
Eine unterhaltsame, vergnügliche und intelligente Auseinandersetzung mit dem täglichen Wahnsinn auf den heimischen Straßen. Von den Tücken der Parkplatzsuche über die Mittelspurschleicher bis zum Einfach-nur-so-Stau.
Wussten Sie schon, dass Stoiker, also die Fahrzeuglenker, die ungerührt in einen Stau fahren, statistisch gesehen am schnellsten zum Ziel kommen? Dass grün lackierte Autos weit überdurchschnittlich viele Unfälle haben? Dass die andere Fahrspur im Stau wirklich immer die schnellere ist? Tom Levine hat bei den Institutionen unserer Automobilität recherchiert, bei Verkehrs- und Verhaltenspsychologen, den Entwicklungsabteilungen großer Autohersteller, bei Marketing-Experten und Motorjournalisten, und er hat versucht, die zahlreichen Mysterien unseres Verkehrssoziotops zu lüften. Frei von jeder fundamentalistischen Sinnenfeindlichkeit beschreibt der Autor, welch vitale Bedürfnisse das Auto erfüllt und wie unersetzlich es uns geworden ist. Er spottet über Mittelspurschleicher wie Stau-Genießer, macht sich über Straßenrowdies lustig und erklärt, warum welches Auto zu welchem Typen passt. Und so wissen wir endlich auch, warum der Renn-Rentner erst im Porsche Cayenne seine Bestimmung findet.
Über den Autor / die Autorin
Tom Levine, Jahrgang 1964, arbeitete nach einem Volontariat in Kassel als freier Journalist in der "Berliner Journalisten Etage". Für die Berliner Zeitung berichtete er von 1997 bis 2001 als Korrespondent aus London. Dann wechselte er als Korrespondent in ihr Bundesbüro. Seit 2005 übt er eine freie journalistische Tätigkeit aus, u.a. für die Welt am Sonntag, den Tagesspiegel und den Deutschen Depeschendienst. Tom Levine lebt mit seiner Lebensgefährtin Tania Roach und Tochter Maya bei Düsseldorf.
Bericht
"Pure Lebenshilfe. Beglückend und erheiternd." Der Tagesspiegel