CHF 24.90

Mein Dämon ist ein Stubenhocker
Aus dem Tagebuch eines Behinderten

Deutsch · Fester Einband

Versand in der Regel in 1 bis 3 Arbeitstagen

Beschreibung

Mehr lesen

Maximilian Dorner ist jung und begabt, gut aussehend und erfolgreich. Er genoss das Leben und hatte ehrgeizige Pläne. Dann war plötzlich alles anders. Vor zwei Jahren erfuhr Dorner, dass er Multiple Sklerose hat und sein restliches Leben auf starke Medikamente und Hilfe angewiesen sein wird. Dorner ist behindert - und fühlt sich auch so.
Ich bin ein Mann von vierunddreißig Jahren. Ich möchte nicht, wenn ich im Rollstuhl, mit Krücken oder sonst wie humpelnd, stolpernd, torkelnd zu einer Party komme, allen die Laune verderben, damit die Gäste während einer Schweigeminute über die Musikauswahl für ihr eigenes Begräbnis nachdenken können. Da ist mir die pragmatische Reaktion einer verschleiert dreinblickenden Frau doch lieber, die bei einer solchen Party abwechselnd auf meinen Stock und auf mich starrte. Entschuldigend sagte ich: "Ich habe eine Nervenkrankheit und kann nicht mehr ohne Hilfsmittel gehen." Sie brauchte ein paar Sekunden, um die Information zu verarbeiten, rang mit sich. Schließlich entgegnete sie: "Ach, wie unpraktisch! Gerade auf einer Stehparty." Für die größte Behinderung hält Maximilian Dorner das Schweigen und Verstecken - gleich von wem, behindert oder nicht. In seinem "Tagebuch eines Behinderten" schreibt er daher über die Fragen seines neuen Alltags: Schaffe ich noch den Weg bis zur nächsten Ampel? Können Brille, Stock oder Rollstuhl ein Teil von mir werden? Bin ich nun der Typ mit dem Stock oder der mit den braunen Augen? Warum fahr ich Wahnsinniger jetzt nach Lanzarote? Und woran messe ich Erfolg? Warum schäme ich mich eigentlich - und muss ich jetzt tapfer sein? Wie kommt es, dass meine Behinderung solche Kräfte freisetzt?
Maximilian Dorner hat ein außergewöhnliches Buch geschrieben - offen, ebenso klug wie komisch und mit messerscharfer Beobachtungsgabe.

Über den Autor / die Autorin

Maximilian Dorner, 1973 in München geboren, studierte Dramaturgie an der Bayerischen Theaterakademie und arbeitet heute als Opernregisseur und Lektor.

Zusammenfassung

Maximilian Dorner ist jung und begabt – und seit zwei Jahren ist er behindert. Das hat sein Leben von Grund auf verändert. In seinem Tagebuch schreibt er über die Fragen, die sein neuer Alltag ihm stellt: Schaffe ich den Weg bis zur nächsten Ampel? Wieso schäme ich mich vor mir selbst? Bin ich der Typ mit dem Stock oder der mit den sanften Augen? Warum ist mein Dämon ein Stubenhocker, der am liebsten im Tarnanzug schläft? Dorners Antworten sind mal mild und leise, mal traurig, oft sehr komisch und immer messerscharf beobachtet. Er hat ein besonderes Buch über einen zutiefst menschlichen Zustand geschrieben – in einem bisher unbekannten Tonfall.

Produktdetails

Autoren Maximilian Dorner
Verlag ZS - Ein Verlag der Edel Verlagsgruppe
 
Sprachen Deutsch
Inhalt Buch
Produktform Fester Einband
Erscheinungsdatum 03.03.2008
Thema Sachbuch > Politik, Gesellschaft, Wirtschaft > Gesellschaft
 
EAN 9783898831987
ISBN 978-3-89883-198-7
Anzahl Seiten 165
Abmessung (Verpackung) 12.8 x 21 x 1.7 cm
Gewicht (Verpackung) 290 g
 
Themen Multiple Sklerose : Berichte, Erinnerungen
Orientieren
 

Kundenrezensionen

Zu diesem Artikel wurden noch keine Rezensionen verfasst. Schreibe die erste Bewertung und sei anderen Benutzern bei der Kaufentscheidung behilflich.

Schreibe eine Rezension

Top oder Flop? Schreibe deine eigene Rezension.

Für Mitteilungen an CeDe.ch kannst du das Kontaktformular benutzen.

Die mit * markierten Eingabefelder müssen zwingend ausgefüllt werden.

Mit dem Absenden dieses Formulars erklärst du dich mit unseren Datenschutzbestimmungen einverstanden.