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»25 Jahre lang hat Ror Wolf sich phänomenologisch, literarisch, dichterisch mit dem Fußball beschäftigt, hat in Hörspielen und Collagen, in Stanzen und Sonetten dieses Mannschaftsspiel und Massenereignis durchleuchtet und beschworen - und als wahrer Kenner auf den Nenner gebracht. Er hat nie die pure Außenansicht dieses Phänomens beschrieben, nie die zeitbedingte Trittbrettfahrer-Mentalität gestützt, nie die opportunistische Position der falschen Soziologen bestätigt, Fußball sei so etwas wie das Ventil herrschaftsbezogener Unterdrückungsmechanismen, im Gegenteil. Er hat erkannt und in gültigen Texten dokumentiert, dass Fußball ein existentielles Geschehen ist und nicht Nachahmung eines solchen. 'Das Fußballspiel ist nicht die Fortsetzung des Lebens', schreibt er, 'sondern das Leben ist die Fortsetzung des Fußballspiels.'Radikale Worte, wahre Worte, aus denen er nur folgern kann: 'Dann ist das, was im Spiel passiert, also nicht so wie im Leben auch, sondern: das, was im Leben passiert, ist so wie am Samstag beim Spiel.«Ludwig Harig, Süddeutsche Zeitung
Über den Autor / die Autorin
Ror Wolf, geboren 1932 in Saalfeld/Thüringen, lebt in Mainz. Für sein Werk wurde er vielfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Hörspielpreis der Kriegsblinden (1988), dem Bremer Literaturpreis (1992), dem Heimito von Doderer-Preis (1996), dem Staatspreis des Landes Rheinland-Pfalz (1997), dem Großen Literaturpreis der Bayerischen Akademie der Schönen Künste (2003), dem Preis Hörbuch des Jahres 2006, dem Preis Hörspiel des Jahres 2007 sowie 2008 mit dem Friedrich-Hölderlin-Preis der Stadt Bad Homburg. 2014 erhielt er für sein literarisches Schaffen den Georg-K.-Glaser-Literaturpreis des Landes Rheinland-Pfalz und des Südwestrundfunks (SWR) und 2015 den Günter-Eich-Preis.
Zusammenfassung
»25 Jahre lang hat Ror Wolf sich phänomenologisch, literarisch, dichterisch mit dem Fußball beschäftigt, hat in Hörspielen und Collagen, in Stanzen und Sonetten dieses Mannschaftsspiel und Massenereignis durchleuchtet und beschworen - und als wahrer Kenner auf den Nenner gebracht. Er hat nie die pure Außenansicht dieses Phänomens beschrieben, nie die zeitbedingte Trittbrettfahrer-Mentalität gestützt, nie die opportunistische Position der falschen Soziologen bestätigt, Fußball sei so etwas wie das Ventil herrschaftsbezogener Unterdrückungsmechanismen, im Gegenteil. Er hat erkannt und in gültigen Texten dokumentiert, dass Fußball ein existentielles Geschehen ist und nicht Nachahmung eines solchen. ›Das Fußballspiel ist nicht die Fortsetzung des Lebens‹, schreibt er, ›sondern das Leben ist die Fortsetzung des Fußballspiels.‹Radikale Worte, wahre Worte, aus denen er nur folgern kann: ›Dann ist das, was im Spiel passiert, also nicht so wie im Leben auch, sondern: das, was im Leben passiert, ist so wie am Samstag beim Spiel.«Ludwig Harig, Süddeutsche Zeitung
Zusatztext
»Keiner (.) hat sich mit derartiger Inbrunst in die literarische Verarbeitung des Kampfs ums runde Leder gestürzt und dessen lebensweltliche Relevanz nicht nur behauptet, sondern bewiesen.«Die Welt»Wer einmal über den Fußball lachen will, ohne ihn lächerlich zu machen, sollte sich dieses Buch schnellstens besorgen!«kicker Sportmagazin
Bericht
»Keiner (.) hat sich mit derartiger Inbrunst in die literarische Verarbeitung des Kampfs ums runde Leder gestürzt und dessen lebensweltliche Relevanz nicht nur behauptet, sondern bewiesen.«Die Welt»Wer einmal über den Fußball lachen will, ohne ihn lächerlich zu machen, sollte sich dieses Buch schnellstens besorgen!«kicker Sportmagazin