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Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Region: USA, Note: 1, Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt (GGF), Veranstaltung: Proseminar: Einführung in die internationale Politik, Sprache: Deutsch, Abstract: "Ein Gespenst geht um die Welt: die Furcht vor den Vereinigten Staaten von Amerika als Unilateralist, Imperialist und Hegemon" - so beginnt der Publizist Andrew B. Denison einen Artikel mit der Überschrift "Unilateral oder multilateral? Motive der amerikanischen Irakpolitik". Doch ist diese Furcht berechtigt? Haben sich die Vereinigten Staaten von Amerika unter ihrem Präsidenten George W. Bush wirklich vom wohlmeinenden Hegemon, den sie nach dem zweiten Weltkrieg darstellten, zu einem der Machtpolitik verschriebenen Unilateralisten gewandelt? Um dieser Frage nachgehen zu können, definiert der Autor Frederik Obermaier zuerst den Begriff "Unilateralismus" und prüft dann anhand einiger Beispiele, ob er nach dieser Definition auf die US-amerikanische Außenpolitik zutrifft. Des Weiteren werden die Ursachen eines möglichen Unilateralismus in der US-Außenpolitik sowie die damit verbundenen Risiken behandelt. Nach einer Überprüfung der Frage, ob der Regierungsantritt von George W. Bush den Anfang der festgestellten Entwicklung in der US- Außenpolitik darstellt, wagt Frederik Obermaier einen kurzen Blick in die Zukunft.
Über den Autor / die Autorin
Frederik Obermaier, geboren 1984, ist Redakteur im Ressort Investigative Recherche der Süddeutschen Zeitung und Mitglied im International Consortium of Investigative Journalists (ICIJ). Seine journalistische Arbeit wurde unter anderem mit dem CNN-Award, dem Helmut-Schmidt-Preis sowie dem Wächterpreis ausgezeichnet.