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Die Chronik der Sperlingsgasse
Raabe, Wilhelm - Deutsch-Lektüre, Deutsche Klassiker der Literatur

Deutsch · Taschenbuch

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Beschreibung

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Ein alter Junggeselle erzählt die Geschichte seines Lebens, seiner Gasse und ihrer Bewohner, in der Handwerker und Arbeiter neben kleinbürgerlichen, mittellosen Intellektuellen wohnen. In der Sperlingsgasse, vornehmlich in den Häusern mit der Nummer 7, 11 und 12 spielen sich die mannigfaltigsten Geschehnisse ab, an denen der Ich-Erzähler Johannes Wacholder mitfühlend und mithandelnd beteiligt ist. Da ist der gräfliche Verführer, dessen Opfer sich ertränkt. Der Sohn aus diesem Bund, Franz Ralff, wächst zusammen mit der Rektorstochter Marie Volkmann und Johannes auf. Diese drei Menschen verbindet eine lebenslange Freundschaft, obwohl Franz, Maler geworden, die auch von Johannes geliebte Marie heiratet. Als Elise, das Kind von Franz und Marie, früh ihre Eltern verliert, nimmt sich Johannes ihrer an. Ihr Spielgefährte Gustav Berg enthüllt sich als ihr Vetter, da seine Mutter eine Tochter des Grafen ist. Gustav, der sich als Maler bewährt, und Elise werden zur Freude von Johannes ein lebensfrohes Paar. Dunkle Szenen geben u.a. die Erzählungen der Mutter Carsten, die in der Franzosenzeit viel Leid erfuhr, das bittere Los des Lehrers Roder und das wechselvolle Leben des Schriftstellers Dr. Wimmer.

Über den Autor / die Autorin

Wilhelm Raabe, geboren am 8.9.1831 in Eschershausen bei Braunschweig, begann zunächst eine Buchhändlerlehre und studierte später in Berlin. Als Schriftsteller lebte er zuletzt in Braunschweig, wo er am 15.11.1910 starb. Raabe zählt zu den wichtigsten Vertretern des poetischen Realismus in Deutschland und galt als scharfer Kritiker seiner Zeit. Er schrieb über 86 Romane, Erzählungen und Novellen, darunter seinen Erfolgsroman "Die Chronik der Sperlingsgasse" (1856). Erst in seinen letzten Lebensjahren widmete er sich großen Reisen und stellte seine schriftstellerische Tätigkeit ein.

Zusammenfassung

Der Gelehrte Johannes Wachholder unterbricht die Arbeit an seinem Werk »De vanitate hominum», um während eines Winters und Frühlings die Begebenheiten in der Berliner Sperlingsgasse aufzuzeichnen, in der er wohnt. Raabes frühe Großstadterzählung entwirft ein realistisches Bild der politischen und sozialen Situation in Deutschland um die Mitte des 19. Jahrhunderts.

Produktdetails

Autoren Wilhelm Raabe, Wilhelm Raabe
Mitarbeit Ulrike Koller (Nachwort), Ulrike Koller (Nachwort)
Verlag Reclam, Ditzingen
 
Sprachen Deutsch
Inhalt Buch
Produktform Taschenbuch
Erscheinungsdatum 01.01.1997
Thema Belletristik > Erzählende Literatur > Hauptwerk vor 1945
 
EAN 9783150077269
ISBN 978-3-15-007726-9
Anzahl Seiten 224
Abmessung (Verpackung) 9.6 x 14.7 x 1.1 cm
Gewicht (Verpackung) 130 g
 
Serie Reclams Universal-Bibliothek > 7726
Reclam Universal-Bibliothek > Nr.7726
Reclam Universal-Bibliothek > 7726
Reclams Universal-Bibliothek > 7726
Themen Literatur, Buchhaltung, Finanzbuchhaltung : Lehrwerke, Weltliteratur, Realismus, Prosa, gelb, Klassenlektüre, Schullektüre, Lektüre, Literatur Klassiker, Deutsch-Unterricht, Reclam Hefte, Reclams Universal Bibliothek
 

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