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Im Schatten des Königs
Die politische Anatomie demokratischer Repräsentation

Deutsch · Taschenbuch

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Beschreibung

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Warum interessieren wir uns für die Haarfarbe Gerhard Schröders oder die Schönheitsoperationen Silvio Berlusconis? Philip Manow antwortet: Weil ein Teil der symbolischen Bedeutung, die ihren Sitz einst im Körper des Königs hatte, in der Demokratie nachlebt, nicht nur im Herrscherkörper, sondern auch im zentralen politischen Körper der repräsentativen Demokratie: dem Parlament. Zum Ausgangspunkt für seinen Essay über die politische Anatomie der Demokratie wählt Manow die Gestaltung moderner Plenarsäle. Anhand von weiteren Überlegungen zur Immunität von Abgeordneten, zur Öffentlichkeit parlamentarischer Verhandlungen und zur Frage, warum in George W. Bushs Wagenkolonne stets mehrere baugleiche Cadillacs fahren, kommt er zu dem Ergebnis, daß in der modernen Demokratie das staatstheoretische Gedankengut des Mittelalters überlebt.

Über den Autor / die Autorin

Dr. Philip Manow ist Leiter der Forschungsgruppe »Politik und politische Ökonomie « am Max-Planck- Institut für Gesellschaftsforschung, Köln.

Zusammenfassung

Warum interessieren wir uns für die Haarfarbe Gerhard Schröders oder die Schönheitsoperationen Silvio Berlusconis? Philip Manow antwortet: Weil ein Teil der symbolischen Bedeutung, die ihren Sitz einst im Körper des Königs hatte, in der Demokratie nachlebt, nicht nur im Herrscherkörper, sondern auch im zentralen politischen Körper der repräsentativen Demokratie: dem Parlament. Zum Ausgangspunkt für seinen Essay über die politische Anatomie der Demokratie wählt Manow die Gestaltung moderner Plenarsäle. Anhand von weiteren Überlegungen zur Immunität von Abgeordneten, zur Öffentlichkeit parlamentarischer Verhandlungen und zur Frage, warum in George W. Bushs Wagenkolonne stets mehrere baugleiche Cadillacs fahren, kommt er zu dem Ergebnis, daß in der modernen Demokratie das staatstheoretische Gedankengut des Mittelalters überlebt.

Zusatztext

»Auch die Demokratie benötige und produziere ihre eigene politische Mythologie, betont Manow in seinem erhellenden, glänzend geschriebenen Essay über die politische Anatomie demokratischer Legitimation. Konzis und überzeugend widerlegt Manow die These von der Bild- und Körperlosigkeit moderner Herrschaft. In jeder Inszenierung findet eine konkrete politische Ordnung Ausdruck.«

Bericht

»Auch die Demokratie benötige und produziere ihre eigene politische Mythologie, betont Manow in seinem erhellenden, glänzend geschriebenen Essay über die politische Anatomie demokratischer Legitimation. Konzis und überzeugend widerlegt Manow die These von der Bild- und Körperlosigkeit moderner Herrschaft. In jeder Inszenierung findet eine konkrete politische Ordnung Ausdruck.« Alexandra Kemmerer Süddeutsche Zeitung

Produktdetails

Autoren Philip Manow
Verlag Suhrkamp
 
Inhalt Buch
Produktform Taschenbuch
Erscheinungsdatum 25.01.2008
Thema Sozialwissenschaften, Recht,Wirtschaft > Politikwissenschaft > Politische Theorien und Ideengeschichte
 
EAN 9783518125243
ISBN 978-3-518-12524-3
Anzahl Seiten 171
Illustration Mit Abbildungen
Abmessung (Verpackung) 10.8 x 17.7 x 1.1 cm
Gewicht (Verpackung) 161 g
 
Serie Edition Suhrkamp > 2524
edition suhrkamp > 2524
Themen Parlament, Demokratie, Politikwissenschaft, Verstehen, Politik, Ideengeschichte, Öffentliche Meinung und Umfragen, westliche Welt, Repräsentation, auseinandersetzen, Politikwissenschaft und politische Theorie
 

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