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Der Grossinquisitor
Eine Phantasie

Deutsch · Fester Einband

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Beschreibung

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Im mittelalterlichen Spanien der Inquisition erscheint Christus. Obwohl er kein Wort spricht, wird er von den Menschen erkannt. Er heilt und wirkt Wunder, bis er verhaftet und vom Großinquisitor zum Verhör bestellt wird. Der Greis klagt Jesus an, durch sein Erscheinen auf der Erde die Ordnung der Kirche gestört zu haben und beschuldigt ihn damit, der Menschheit ihre Illusion von Glück und Freiheit zu rauben. Doch Jesus schweigt. Die Legende ist Teil von Dostojewskis letztem Roman »Die Brüder Karamasow«. Hier formuliert er seine Kritik an der Institution der römischen Kirche als Verkörperung weltlicher Macht.

Über den Autor / die Autorin

Fjodor M. Dostojewski wurde am 11. November 1821 in Moskau geboren und starb am 9. Februar 1881 in St. Petersburg. 1849 wurde er wegen angeblich staatsfeindlicher Aktivität im Petraschewski-Kreis zum Tode verurteilt, dann zu vier Jahren Zwangsarbeit in Sibirien begnadigt. 1859 kehrte er nach St. Petersburg zurück.

Zusammenfassung

Im mittelalterlichen Spanien der Inquisition erscheint Christus. Obwohl er kein Wort spricht, wird er von den Menschen erkannt. Er heilt und wirkt Wunder, bis er verhaftet und vom Großinquisitor zum Verhör bestellt wird. Der Greis klagt Jesus an, durch sein Erscheinen auf der Erde die Ordnung der Kirche gestört zu haben und beschuldigt ihn damit, der Menschheit ihre Illusion von Glück und Freiheit zu rauben. Doch Jesus schweigt. Die Legende ist Teil von Dostojewskis letztem Roman »Die Brüder Karamasow«. Hier formuliert er seine Kritik an der Institution der römischen Kirche als Verkörperung weltlicher Macht.

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