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Laokoon oder Über die Grenzen der Malerei und Poesie
Mit beiläufigen Erläuterungen verschiedener Punkte der alten Kunstgeschichte. Nachw. v. Ingrid Kreuzer

Deutsch · Taschenbuch

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Beschreibung

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In seiner 1766 erschienenen kunsttheoretischen Schrift 'Laokoon oder Über die Grenzen der Malerei und Poesie' arbeitet Gotthold Ephraim Lessing die grundlegenden künstlerischen Unterschiede zwischen bildender Kunst und Literatur heraus und greift damit in die ästhetischen Diskussionen seiner Zeit ein. Er wendet sich gegen die Auffassung, nach der ein Gegenstand poetischer Beschreibung nur dann als schön gilt, wenn er auch als Plastik oder in einem Gemälde dargestellt werden kann. Ausgehend vom Vergleich zwischen der spätantiken Laokoon-Gruppe und Vergils Erzählung der Ereignisse um Laokoon in der 'Aeneis' leitet Lessing ab, dass die Poesie die geistigere und weitere Kunst sei und dass ihr die Vorrangstellung gegenüber der bildenden Kunst zukomme. Lessings 'Laokoon' stieß auf lebhafte Resonanz und hatte einen großen Einfluss auf die bildenden Kunst und die Kunsttheorie.

Mit einem Nachwort von Ingrid Kreuzer.

Über den Autor / die Autorin

Gotthold Ephraim Lessing kam am 22. Januar 1729 in Kamenz/Oberlausitz als Pfarrerssohn und drittes von zwölf Kindern zur Welt. Nach dem Abitur studierte er zunächst Theologie, wandte sich aber bald den philologischen Fächern zu. Der Schriftsteller arbeitete als Dramaturg für das Hamburger Nationaltheater und verfasste zahlreiche berühmte Werke. Privat hatte Lessing 1777/78 sowohl den Tod seines Sohnes als auch den seiner Frau zu verkraften. Er starb am 15. Februar 1781 vereinsamt in Braunschweig. Die Uraufführung seines "Nathan" im Jahr 1783 erlebte er nicht mehr. Als bedeutendster Dichter, Denker und Kritiker der Aufklärung, dessen Genialität sogar Goethe bewunderte, gilt er heute als erster moderner Autor Deutschlands.

Zusammenfassung

In seiner 1766 erschienenen kunsttheoretischen Schrift 'Laokoon oder Über die Grenzen der Malerei und Poesie' arbeitet Gotthold Ephraim Lessing die grundlegenden künstlerischen Unterschiede zwischen bildender Kunst und Literatur heraus und greift damit in die ästhetischen Diskussionen seiner Zeit ein. Er wendet sich gegen die Auffassung, nach der ein Gegenstand poetischer Beschreibung nur dann als schön gilt, wenn er auch als Plastik oder in einem Gemälde dargestellt werden kann. Ausgehend vom Vergleich zwischen der spätantiken Laokoon-Gruppe und Vergils Erzählung der Ereignisse um Laokoon in der 'Aeneis' leitet Lessing ab, dass die Poesie die geistigere und weitere Kunst sei und dass ihr die Vorrangstellung gegenüber der bildenden Kunst zukomme. Lessings 'Laokoon' stieß auf lebhafte Resonanz und hatte einen großen Einfluss auf die bildenden Kunst und die Kunsttheorie.

Mit einem Nachwort von Ingrid Kreuzer.

Produktdetails

Autoren Gotthold E Lessing, Gotthold E. Lessing, Gotthold Ephraim Lessing
Verlag Reclam, Ditzingen
 
Inhalt Buch
Produktform Taschenbuch
Erscheinungsdatum 01.01.2010
Thema Geisteswissenschaften, Kunst, Musik > Kunst > Allgemeines, Lexika
 
EAN 9783150002711
ISBN 978-3-15-000271-1
Anzahl Seiten 230
Abmessung (Verpackung) 12.8 x 15.1 x 1.1 cm
Gewicht (Verpackung) 121 g
 
Serie Reclams Universal-Bibliothek > 271
Reclam Universal-Bibliothek > Nr.271
Reclams Universal-Bibliothek > 271
Themen Literatur
bildende Kunst
Altertum /Literatur
Altertum /Bildende Kunst
 

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