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Das Buch rekonstruiert detailreich die Ereignisse um die Sprengung der Nord Stream-Pipeline, basierend auf Augenzeugenberichten, technischen Gutachten und internationalen Ermittlungsdokumenten. Dabei entsteht ein klares Bild: Es war ein gezielter Anschlag mit massiven Auswirkungen auf das weltpolitische Gefüge und mit Langzeitfolgen für die Umwelt. Es offenbart die fragilen Verflechtungen zwischen Energiepolitik, globalen Machtverhältnissen und strategischen Interessen und zeigt, wie schnell Frieden und geopolitische Stabilität auf dem Spiel stehen. Trotz umfangreicher Untersuchungen und zahlreicher Presseberichte blieb vieles im Dunkeln. Georg Tidl fragt: Wer sind die Drahtzieher? Welche Staaten und Akteure hatten das größte Interesse und warum zögert die Weltgemeinschaft, sie zur Rechenschaft zu ziehen? Wer trägt Verantwortung? Und wer bleibt unbehelligt? Dieses Buch richtet sich an alle, die echte Hintergründe statt Spekulationen suchen. Es liefert: fundierte Recherche statt Panikmache; klare politische Einordnung statt Propaganda; Antworten - soweit möglich - und Fragen, die zum Nachdenken auffordern.
Über den Autor / die Autorin
Georg Tidl, geboren 1948 in Wien, studierte Psychologie, Germanistik und Zeitgeschichte und arbeitete als Journalist im Österreichischen Rundfunk. Zahlreiche Fernsehdokumentationen und Features zu Themen der Zeitgeschichte, Beiträge in Zeitschriften. 2009 Verleihung des Berufstitels Professor. Buchveröffentlichungen unter anderem: 'Die Frau im Nationalsozialismus', 'Streuzettel. Illegale Propaganda in Österreich 1933-1938', 'Von der Gestapo gehetzt', 'Kurt Waldheim - Wie es wirklich war'. Seine frühen Recherchen zu Waldheims Kriegsbiografie gelten als Initialzündung einer innenpolitischen Entwicklung Österreichs zur Aufarbeitung des nationalsozialistischen Erbes.