Mehr lesen
Gegenwärtig scheint den Gesellschaften Europas eine ähnliche Polarisierung zu drohen wie in den USA. Welche Ursachen können in den Gesellschaften Ostmitteleuropas festgemacht werden und wo funktioniert der gesellschaftliche Zusammenhalt?Die Beiträge dieser Ausgabe blicken auf die schwierige Rolle der Medien in Serbien ebenso wie auf die Menschen, die in der Ukraine mitten im Krieg zusammenstehen. Bis heute spüren wir in unseren Gesellschaften die Nachwirkungen der Corona-Pandemie. Welche Rollen spielen die Kirchen oder die Migrationspolitik? Beispiele aus der Ukraine, Tschechien, der Slowakei, Kroatien , Estland oder dem Kaukasus geben Einblicke in die Komplexität des Themas
Über den Autor / die Autorin
Mit Beiträgen von Felix Ackermann, Peggy Lohse, Matthias Dörr, Niklas Zimmermann, Caroline Hornstein-Tomic, Thomas Brey, Priit Rohtmets, Katja Makhotina, Jakob Wöllenstein und Florian Binder
Zusammenfassung
Heft 1/2026 Polarisierte Gesellschaft sucht nach den Ursachen der Spannungen, die die Verständigung in unseren Gesellschaften zunehmend erschweren. Thematisiert werden u. a. die schwierige Rolle der Medien in Serbien, aber auch das Zusammenstehen der Menschen in der Ukraine mitten im Krieg. Bis heute spüren wir auch die Nachwirkungen der Corona-Pandemie; dies wird am Beispiel der Slowakei diskutiert. In vielen Ländern sorgt zudem verbreitete Korruption für Misstrauen und Vertrauensverlust. Obwohl Rumänien schon seit 2007 der EU angehört, liegt das südosteuropäische Land im Schatten der Aufmerksamkeit. Dabei beeindruckt es nicht nur mit einer reichen Geschichte, kultureller Vielfalt und landschaftlicher Schönheit, sondern gewinnt auch an strategischer Bedeutung in Europa