Beschreibung
Produktdetails
| Autoren |
Gabriella Engelmann |
| Verlag | Droemer/Knaur |
| Inhalt | Buch |
| Produktform | Taschenbuch |
| Erscheinungsdatum | 02.03.2026 |
| Thema |
Belletristik |
| EAN | 9783426525081 |
| ISBN | 978-3-426-52508-1 |
| Anzahl Seiten | 320 |
| Abmessung (Verpackung) | 13 x 2.7 x 19.5 cm |
| Gewicht (Verpackung) | 330 g |
| Serie |
Listland |
| Themen |
Naturschutz |
Kundenrezensionen
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Spannende Suche zwischen Meeresrauschen und Möwenkreischen
Der Duft des Strandhafers beinhaltet 320 Seiten und ist Band 2 der Dilogie. Man soll definitiv Band 1 lesen, um so manches besser nachvollziehen zu können. Das Cover mit den dezenten Pastelltönen passt optisch gut zu Band 1, es hat mich sofort angesprochen und auf die Fortsetzung neugierig gemacht.
Wir begegnen starken Frauen, dramatischen Schicksalen und einem packenden Familiengeheimnis. Vor Jahrzehnten verschwand Fenja Lorenzenes ältere Schwester spurlos. Jetzt wird sie endlich erfahren, was damals wirklich passiert ist. Es ist Spätsommer, die Journalistin Anna kommt nach Sylt, um der 85-jährigen Fenja bei der Suche nach ihrer Schwester Martje zu helfen. Denn nach einer Sturmnacht im Jahr 1958 verliert sich die Spur von Martje. Endgültig. Anna weiss aber nicht, dass die Schwester sich in den Strandpiraten Hark verliebt hat und sich nach einem Schiffsunglück auf Amrum retten konnte. Fenja weiß einiges, gibt es aber nicht zu. Anna recherchiert, hinterfragt und merkt, dass das Verhältnis zwischen den beiden Schwestern gar nicht so einfach war. Als Kinder waren sie unzertrennlich, bis das Schicksal sie auseinander riss. Anna hat es auch in ihrem privatem Leben momentan nicht einfach und es ist etwas kompliziert, weil ihr Herz weiterhin für Eric schlägt. Nun weiß sie nicht, wie sie sich verhalten soll und, wie soll sie ihre Entscheidung ihm gegenüber treffen.
Die Geschichte wird auf zwei Zeitebenen geschrieben, man erfährt zusätzlich zur Gegenwart, wie es zu diesem traurigen Schicksal gekommen ist. Man fühlt sich beim Lesen, als wäre man vor Ort mit dabei, auf Sylt und Föhr. Man macht die Augen zu, riecht die salzige Luft, spürt den Wind und hört die Möwen. Das gelingt dank der tollen und bildhaften Beschreibungen der Autorin. So, wie man es von der Autorin kennt, ist es sehr bildhaft und detalliert zugleich. Dann begleitet man die Charaktere, die sehr lebensecht und authentisch auf den Leser wirken. Die Abschnitte haben angenehme Länge. Der Schreibstil ist leicht, locker, flüssig und interessant. Dadurch lässt sich die Geschichte gut lesen, es wird nicht langweilig und man bleibt dran und möchte erfahren, wie es weitergeht. Die Wechsel zwischen den Zeiten sind klar strukturiert und sehr gut nachvollziehbar, was mir gut gefallen hat. Es wird teilweise auch emotional bei der Suche nach der Wahrheit in dieser Familie, die Autorin schafft es, die Gefühle und Gedanken der Figuren zu transportieren, sodass man mit ihnen mitfühlt. Das Ende ist sehr gut gelungen, ich hatte es so nicht erwartet, hat mir aber trotzdem gefallen. Deshalb vergebe ich für diesen Band 4 Sterne und eine Weiterempfehlung. -
Gelungene Fortsetzung
Anna kehrt nach Sylt zurück um dort auf Listland der 85-jährigen Bücherfrau Fenja Lorenzen helfen möchte das Geheimnis um deren Schwester Martje zu lüften. Diese ist seit 1958 verschwunden.
Der Duft des Strandhafers ist Band 2 der Sylt-Dilogie um die Bücherfrauen von Listland.
Diesmal geht es vor allem um die Suche nach der verschwundenen Schwester von Fenja, Martje, die seit 1958 verschollen ist. Das Vorgängerbuch hat mir schon gut gefallen, Teil 2 fand ich sogar noch besser.
Die Geschichte spielt einmal im Heute und dann geht man mit Martje auf die Reise durch die Zeit, beginnen im Jahr 1958. Die Kapitel waren immer überschrieben mit der jeweiligen Person und dem Jahr, so dass man sich leicht hineindenken konnte. Ich mag Geschichten die auf 2 oder mehreren Ebenen spielen. Der Schreibstil hat mir wieder gut gefallen, es ist flüssig geschrieben und es gab keine langwierigen Passagen. Die Story ist gut durchdacht und umgesetzt im Buch. Es blieb bis zum Schluss spannend ob es ein Wiedersehen der Schwestern gibt. Man konnte mit Fenja und Martje mitfühlen.
Was aber natürlich wirklich wieder sehr schön ist, ist das Cover des Buches. Es ist super schön gestaltet und spricht mich sehr an.
Fazit: Eine sehr gute Fortsetzung, klare Leseempfehlung.
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