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Die Riesinnen
Roman - »Wüst, wild, bewegend und voller Poesie.« DORIS KNECHT

Deutsch · Fester Einband

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Beschreibung

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»'Die Riesinnen' saugen einen auf der ersten Seite ein, und am Ende dieses Drei-Generationen-Porträts großer Frauen wird man atemlos ausgespuckt. Wüst, wild, bewegend und voller Poesie.« DORIS KNECHT

»Mager ist sie, wie ein Kleiderhaken, zurechtgebogen zu Menschenform. Dünn und stark und langgestreckt: Keine ist größer als sie, im Dorf nicht, und auch nicht im nächsten. Dazu die Kupferwollehaare, die wütend nach dem Himmel greifen. Wer sie sieht, weiß, wer sie ist, man weiß es sofort, und sie hasst es, hasst es, hasst es. Vielleicht hätte sie es, an einem anderen Ort, zu einer anderen Zeit, auch lieben können, aber das geht nicht, nicht hier.«
Wittenmoos, ein kleines Dorf im Schwarzwald, ist die Heimat dreier Frauen. Groß und dünn überragen sie alle anderen und wollen so gar nicht in die Dorfgemeinschaft passen. Und doch sind sie hier verwurzelt und müssen ihren eigenen Weg in den engen Grenzen des Dorfes finden. Liese, die still und unerbittlich die Metzgerei führt. Cora, ihre Tochter, die Wütende, die ausbrechen wird und lernen muss, dass Heimkehr keine Niederlage ist. Und Eva, Coras Tochter, die den Wald so sehr liebt und sich dessen erst bewusst werden muss.
In dunkler, satter, aber auch zarter Poesie erzählt Hannah Häffner mit stilistischer Präzision, feinem Humor und einer subtilen Beobachtungsgabe die Geschichte dreier Frauen, die sich von den 60-er Jahren bis in unsere Zeit spannt. Ein lange nachhallender Roman über die Sehnsucht nach Freiheit und Wurzeln, über Mütter und Töchter und über die Kraft der Natur.

»Der zauberhafte Roman 'Die Riesinnen' von Hannah Häffner wird für Furore sorgen.« Peer Teuwsen, Neue Zürcher Zeitung

Über den Autor / die Autorin

Hannah Häffner wurde 1985 in Heidelberg geboren. Nach ihrem Studium der Politikwissenschaften begann sie, als Werbetexterin zu arbeiten und sich parallel dazu verstärkt dem Schreiben zu widmen. Heute lebt sie mit ihrer Familie als freie Texterin und Schriftstellerin in der Nähe von Stuttgart.

Zusammenfassung

»›Die Riesinnen‹ saugen einen auf der ersten Seite ein, und am Ende dieses Drei-Generationen-Porträts großer Frauen wird man atemlos ausgespuckt. Wüst, wild, bewegend und voller Poesie.« DORIS KNECHT


»Mager ist sie, wie ein Kleiderhaken, zurechtgebogen zu Menschenform. Dünn und stark und langgestreckt: Keine ist größer als sie, im Dorf nicht, und auch nicht im nächsten. Dazu die Kupferwollehaare, die wütend nach dem Himmel greifen. Wer sie sieht, weiß, wer sie ist, man weiß es sofort, und sie hasst es, hasst es, hasst es. Vielleicht hätte sie es, an einem anderen Ort, zu einer anderen Zeit, auch lieben können, aber das geht nicht, nicht hier.«

Wittenmoos, ein kleines Dorf im Schwarzwald, ist die Heimat dreier Frauen. Groß und dünn überragen sie alle anderen und wollen so gar nicht in die Dorfgemeinschaft passen. Und doch sind sie hier verwurzelt und müssen ihren eigenen Weg in den engen Grenzen des Dorfes finden. Liese, die still und unerbittlich die Metzgerei führt. Cora, ihre Tochter, die Wütende, die ausbrechen wird und lernen muss, dass Heimkehr keine Niederlage ist. Und Eva, Coras Tochter, die den Wald so sehr liebt und sich dessen erst bewusst werden muss.

In dunkler, satter, aber auch zarter Poesie erzählt Hannah Häffner mit stilistischer Präzision, feinem Humor und einer subtilen Beobachtungsgabe die Geschichte dreier Frauen, die sich von den 60-er Jahren bis in unsere Zeit spannt. Ein lange nachhallender Roman über die Sehnsucht nach Freiheit und Wurzeln, über Mütter und Töchter und über die Kraft der Natur.

»Der zauberhafte Roman ›Die Riesinnen‹ von Hannah Häffner wird für Furore sorgen.«
Peer Teuwsen, Neue Zürcher Zeitung

Bericht

»Der zauberhafte Roman 'Die Riesinnen' von Hannah Häffner wird für Furore sorgen.« Peer Teuwsen / Neue Zürcher Zeitung

Produktdetails

Autoren Hannah Häffner
Verlag Penguin Verlag München
 
Inhalt Buch
Produktform Fester Einband
Erscheinungsdatum 25.02.2026
Thema Belletristik > Erzählende Literatur
 
EAN 9783328604334
ISBN 978-3-32-860433-4
Anzahl Seiten 416
Abmessung (Verpackung) 14.6 x 22 x 3.8 cm
Gewicht (Verpackung) 572 g
 
Themen Familie, Wald, Natur, Feminismus, Freiheit, Selbstverwirklichung, Aussenseiter, Heimat, Deutschland, Schwarzwald, Frauen, Bäume, Wurzeln, Selbstbestimmung, Bookstagram, Germanische und Skandinavische Sprachen, Robert Seethaler, Dörte Hansen, Mütter und Töchter, Literaturkreis, female empowerment, alleinerziehende Mütter, Literarische Entdeckung, Iris Wolff, neue stimme in der deutschen literatur
 

Kundenrezensionen

  • Dorf- und Generationenroman über starke Frauen

    Am 08. März 2026 von anonym geschrieben.

    Wer gerne Familiengeschichten liest und nichts gegen einen feministischen Einschlag hat, für den ist dieses Buch genau das Richtige.
    Es geht um drei starke Frauen, Großmutter, Mutter und Enkelin ab den 1960er Jahren. Sie leben in einem kleinen Schwarzwalddorf und sind allein aufgrund ihrer äußerlichen Erscheinung Außenseiter. Alle schaffen es, ihren Weg zu finden und bleiben ihrem Heimatdorf treu, nicht ohne, dass ein Teil von ihnen es in der Fremde versucht hat.
    Die Autorin erzählt alles in einem sehr eigenen, bildhaften, poetischen Schreibstil. Immer wieder macht sie das Verwurzeltsein in der Heimat zum Thema. Dafür hat sie sich mit dem Schwarzwaldort und den symbolträchtigen Wurzeln der Waldbäume einen gut passenden Hintergrund gewählt. So erzählt sie etwa von ernstmeinenden Gewittern im dunklen Wald oder seinem spezifischen Duft.
    Die Liebe der Autorin zum Schwarzwald, der sie während Besuchen bei Verwandten in ihrer Kindheit bleibend beeindruckt hat, ist im Text erkennbar. So wundert es denn nicht, dass gerade die Passagen, die außerhalb dieses Hintergrunds angesiedelt sind und von Aufenthalten der Frauen außerhalb ihrer Heimat erzählen, m.E. nicht so recht gelungen sind.

  • Anderssein

    Am 30. Januar 2026 von Anonym geschrieben.

    In dem Buch „Die Riesinnen“ von Hannah Häffner geht es um die drei Frauen Liese, Cora und Eva aus drei Generationen. Aufgrund ihres Andersseins haben die Frauen mit Ausgrenzung zu kämpfen.

    Das Buch war sehr gut geschrieben und hat mich von der ersten Seite an in seinen Bann gezogen. Den Schreibstil fand ich sehr gut, so dass man sehr gut mit der Geschichte mitkam und sich gut in die Frauen hineinversetzen konnte. Ich konnte gut nachempfinden, wie sehr die Figuren zwischen dem Wunsch nach Aufbruch und dem Bedürfnis nach Verwurzelung hin- und hergerissen sind.

    Besonders gefallen hat mir, wie die Autorin die Beziehung zwischen Müttern und Töchtern darstellt – ehrlich, komplex und manchmal widersprüchlich. Auch das Thema Heimat gab ich sehr spannend und interessant und wurde sehr gut im Buch umgesetzt.


    Ich kann das Buch definitiv weiterempfehlen, vor allem wenn man starke, vielschichtige Frauenfiguren, Familiengeschichten und poetische Sprache mag und ein Buch lesen will, welches noch lange im Gedächtnis bleibt

  • Langatmig

    Am 06. Januar 2026 von Kaligrafin geschrieben.

    Der Roman "Die Riesinnen" von Hannah Häffner befasst sich mit Cora, die nach dem Tod ihres herrischen Mannes die Metzgerei im kleinen Dorf Wittenmoos im Schwarzwald übernimmt und fortan für die Erziehung ihrer Tochter Eva alleine verantwortlich ist. Das Mutter-Tochter-Gespann passt nicht so recht in das typische Dorfbild, obwohl Cora alles daran setzt, sich zu integrieren. Nachdem die naturverbundene Eva weggezogen ist, kehrt sie als erwachsene Frau mit ihrer Tochter zurück.

    Der Leser erlebt also über die Jahre hinweg das Aufwachsen der Tochter und der Enkelin. Die Probleme im Dorf bleiben bei allen drei aber dieselben. Das arbeitet die Autorin sehr gut aus, obwohl ich am Anfang Schwierigkeiten mit den teils abgehakten Sätzen hatte, die sehr poetisch wirken. Mit der Zeit gewöhnt man sich an diesen Schreibstil, der im Laufe des Romans abschwächt.

    Am besten haben mir die Passagen über die Landschaft im Schwarzwald gefallen. An dieser Stelle merkt man, wie sehr die Autorin dem Schwarzwald zugetan ist. Selbst wenn man noch nie dort war, kann man es bildlich sehr gut vorstellen.

    Das Cover hat mich sofort angesprochen und erinnerte mich an den blauen DM-Schein, daher musste ich es unbedingt lesen.

    Fazit: Ein bewegender Roman, der bei mir einen nachdenklichen und bleibenden Eindruck hinterlässt. Allerdings sind meine Erwartungen an das hoch gelobte Buch nicht ganz erfüllt worden.

  • Von Größe, Kraft und Heimat

    Am 02. Januar 2026 von Barbara Bayer geschrieben.

    Drei Generationen von Riessberger Frauen wachsen in einem kleinen Dorf im Schwarzwald auf, gemeinsam haben sie ihre Körpergröße, ihre roten Locken und ihre hagere Gestalt. Liese hat es schwer mit ihrem Anderssein, wird gehänselt und auch vom eigenen Ehemann wenig geachtet, ist still, angepasst und möchte möglichst unauffällig sein. Als der heiß ersehnte Sohn ein Mädchen wird und Cora eindeutig auf die Mutter kommt wird schnell klar, dass beide es in der Dorfgemeinschaft nicht leicht haben. Cora ist laut und wütend, sie will weg aus diesem engen Dorf und scheitert doch an ihrer Flucht. Coras Tochter Eva soll es einmal besser machen, hinaus gehen in die weite Welt, doch sie liebt ihre Heimat und sucht lange ihren Platz im Leben.
    Es sind drei starke und wundervolle Riesinnen, die Hannah Häffner in ihrem Roman beschreibt. Und mit jeder Generation ändert sich ein wenig, es ist wie eine Zeitreise durch die Geschichte, auch wenn das kleine Dorf im Schwarzwald immer konservativ und altmodisch bleibt.
    Ich bewundere vor allem Liese, mit welcher Kraft sie den Menschen trotzt, ihrem Ehemann und den Schwiegereltern, wie sie über sich hinauswächst wenn ihr nichts anderes übrig bleibt. Die starke Liebe zu ihrer Tochter ist verständlich, auch wenn sie Cora damit immer wieder in die Enge treibt. Ich mag ihr Verhältnis zu Eva, das nicht mehr so stark geprägt ist vom Erziehungsauftrag, sondern von Toleranz und Verständnis. Sie verkörpert für mich eine Generation, die nicht über das Schlechte spricht, sich nicht beklagt, die sich abfindet und immer weiter macht, kostet es was es wolle.
    Cora leidet ebenfalls in der Dorfgemeinschaft an ihrem Aussehen, fügt sich jedoch nicht still den Gegebenheiten, sondern geht ihren eigenen Weg. Als ihre hart erkämpfte Flucht hinaus ins Leben kläglich und schwanger wieder bei der Mutter endet, muss sie sich jedoch wieder anpassen und mit der Häme und der Herablassung der Nachbarn leben. Aus der Eroberung der Welt ist eine Rückkehr geworden in ein Leben, das sie nicht wollte und für das sie nun verurteilt wird. Doch sie bleibt immer ein wenig widerborstig und stolz, was ich sehr an ihr mag.
    Evas hadert in ihrer Generation weniger mit ihrem ungewöhnlichen Aussehen, sie liebt tatsächlich den Wald und die ländliche Umgebung von klein auf. Doch Mutter und Großmutter wollen, dass ihr die Flucht aus dem Dorf gelingt, die die beiden Frauen vor ihr nicht geschafft haben. Der Druck, den sie auf Eva ausüben, ist immens, ohne dass sie sich dessen bewußt sind. Und so ist auch Eva auf ihre Art anders, hat andere Ziele und Interessen als die Menschen um sie herum und sucht lange nach einem Platz und ihrem eigenen Glück im Leben.
    In einer wundervollen Sprache beschreibt die Autorin hier drei ganz besondere und starke Frauen und ihre (Hass)Liebe zur Heimat. Ihre Formulierungen sind oft ungewöhnlich, sehr poetisch und gehen tief unter die Haut. Eine eindringliche und einfühlsame Geschichte, die mich bis zur letzten Seite sehr bewegt hat.
    Eine unbedingte Leseempfehlung für alle, die neben einer interessanten Geschichte auch Wert auf eine schöne Sprache legen.

  • ruhiger Roman über starke Frauen

    Am 27. Dezember 2025 von crass geschrieben.

    „Die Riesinnen“ von Hannah Häffner ist ein ruhiges, aber dennoch sehr eindrucksvolles Buch.
    Liese, Cora, Eva - drei Frauen, die in einem Dorf leben, und herausstechen. Das Buch hält viele Schicksalsschläge bereit, aber auch viel Kraft.
    Schon nach dem ersten Teil merkt man, dass es nicht nur um eine Geschichte geht, sondern um Gefühle, die viele Menschen kennen. Die Riesinnen stehen für Sorgen, Ängste und innere Lasten, die manchmal so groß werden, dass sie einen überwältigen.
    Teilweise finde ich das Ausgangsszenario der Frauen für das Buch aber nicht ganz gelungen - es wirkt daher etwas unglaubwürdig.

    Hannah Häffner hat einen sehr besonderen Schreibstil, der das Buch für mich auch sehr besonders gemacht hat. Die Sprache ist ruhig, poetisch und leicht zu lesen. Die Stimmung im Buch ist oft melancholisch, aber nicht hoffnungslos. Ich habe mich beim Lesen immer wieder nachdenklich gefühlt und musste über mein eigenes Leben nachdenken.

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