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Entnazifizierung und 'Reeducation'
Kultur- und literaturgeschichtliche Perspektiven

Deutsch · Fester Einband

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Beschreibung

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Wie stark und wie dauerhaft prägten Entnazifizierung und Reeducation das Verhältnis der Deutschen zu NS-Vergangenheit, Demokratie und den Besatzungsmächten? Welche Vorstellungen, Wertmuster und Diskurse sind damit bis heute verknüpft? Ist die Entnazifizierung wirklich gescheitert? Auch 80 Jahre nach Kriegsende scheinen die einst mit Blick auf den Sieg über das nationalsozialistische Deutschland formulierten Ziele weiterhin oder erneut kontrovers zu sein. Angesichts der aktuellen Debatten um die deutungs- und erinnerungspolitischen Potentiale der NS- und Nachkriegszeit ist der Band einem kritisch reflektierten Blick auf die Vergangenheit wie auf die Gegenwart verpflichtet. Wie wurden die Erfahrungen mit den Besatzungsmächten in individuellen Erinnerungen und im kulturellen Gedächtnis der Bundesrepublik verarbeitet? Wie beeinflussen sie immer noch die Beziehungen zu den einstigen Siegermächten? Die im Forschungsband versammelten Fallstudien werfen kultur- und literaturgeschichtliche Perspektiven auf die komplizierte politik-, mentalitäts- und kulturgeschichtliche Gemengelage der Besatzungszeit und verfolgen ihre Nachwirkungen bis in die Gegenwart.

Über den Autor / die Autorin

Jens Krumeich
, Universität Heidelberg;
Sandra Schell
, Universität Heidelberg, Deutschland.

Zusammenfassung


Wie stark und wie dauerhaft prägten Entnazifizierung und
Reeducation
das Verhältnis der Deutschen zu NS-Vergangenheit, Demokratie und den Besatzungsmächten? Welche Vorstellungen, Wertmuster und Diskurse sind damit bis heute verknüpft? Ist die Entnazifizierung wirklich gescheitert? Auch 80 Jahre nach Kriegsende scheinen die einst mit Blick auf den Sieg über das nationalsozialistische Deutschland formulierten Ziele weiterhin oder erneut kontrovers zu sein. Angesichts der aktuellen Debatten um die deutungs- und erinnerungspolitischen Potentiale der NS- und Nachkriegszeit ist der Band einem kritisch reflektierten Blick auf die Vergangenheit wie auf die Gegenwart verpflichtet. Wie wurden die Erfahrungen mit den Besatzungsmächten in individuellen Erinnerungen und im kulturellen Gedächtnis der Bundesrepublik verarbeitet? Wie beeinflussen sie immer noch die Beziehungen zu den einstigen Siegermächten? Die im Forschungsband versammelten Fallstudien werfen kultur- und literaturgeschichtliche Perspektiven auf die komplizierte politik-, mentalitäts- und kulturgeschichtliche Gemengelage der Besatzungszeit und verfolgen ihre Nachwirkungen bis in die Gegenwart.

Produktdetails

Mitarbeit Schell (Herausgeber), Jens Krumeich (Herausgeber), Sandra Schell (Herausgeber)
Verlag De Gruyter
 
Inhalt Buch
Produktform Fester Einband
Erscheinungsdatum 01.08.2025
Thema Geisteswissenschaften, Kunst, Musik > Sprach- und Literaturwissenschaft > Deutsche Sprachwissenschaft / Deutschsprachige Lit
 
EAN 9783111193076
ISBN 978-3-11-119307-6
Anzahl Seiten 622
Illustration 20 col. ill., 5 b/w tbl.
Abmessung (Verpackung) 16.5 x 3.3 x 23.6 cm
Gewicht (Verpackung) 1’011 g
 
Serie Untersuchungen zur deutschen Literaturgeschichte > 182
Themen Nachkriegszeit, Deutsche Literatur, Kulturpolitik, Entnazifizierung, democratization, Literature: history & criticism, LIT004170 LITERARY CRITICISM / European / German, cultural politics, postwar period, denazification
 

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