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Die Spätantike als Rezeptionsepoche

Deutsch, Englisch, Französisch · Fester Einband

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Beschreibung

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Wie alle Epochen ist die Spätantike eine «Rezeptionsepoche» in dem Sinne, dass sie erst im Zuge späterer Rezeption(en) als Epoche konstituiert wurde. Die moderne Rezeption der Spätantike ihrerseits ist stark geprägt von einer vermeintlichen oder tatsächlichen innerantiken Rezeption: Die Selbstverortung der Spätantike in einer langen Kulturtradition begünstigte die Charakterisierung dieser Zeit als Epoche des Niedergangs, die wenig Neues hervorgebracht hat und als «Spätzeit» am Ende der Antike steht. Die Spätantike ist somit eine «Rezeptionsepoche» im doppelten Sinn. Ziel der hier versammelten Beiträge ist es, die sich verschränkenden Ebenen von Rezeption in der Spätantike und Rezeption der Spätantike vergleichend in den Blick zu nehmen.

Über den Autor / die Autorin

Cristina Murer studierte Klassische Archäologie und Alte Geschichte an der Universität Bern und wurde 2013 mit einer Arbeit zu den Ehrenstatuen römischer Bürgerinnen promoviert. 2021 folgte die Habilitation mit «Transforming the Past: Tomb Plundering and the Reuse of Funerary Material in Late Antique Italy». Sie leitete sie das SNF-Ambizione-Projekt «Plundering, Reusing and Transforming the Past» und ist seit April 2023 Professorin für Klassische Archäologie an der Universität Tübingen.
Jan B. Meister ist Professor für Alte Geschichte an der Universität Bonn. Von 2019 bis 2024 leitete er das SNFEccellenza Projekt « Herrscherkörper in den Monarchien der Spätantike und des frühen Mittelalters » an der Universität Bern.
Seraina Ruprecht ist Dozentin für Antike Kulturen und Antikekonstruktionen an der Universität Bern. Sie hat Geschichte und Griechische Philologie studiert und wurde 2019 an der Universität Bern promoviert.

Zusammenfassung

Wie alle Epochen ist die Spätantike eine «Rezeptionsepoche» in dem Sinne, dass sie erst im Zuge späterer Rezeption(en) als Epoche konstituiert wurde. Die moderne Rezeption der Spätantike ihrerseits ist stark geprägt von einer vermeintlichen oder tatsächlichen innerantiken Rezeption: Die Selbstverortung der Spätantike in einer langen Kulturtradition begünstigte die Charakterisierung dieser Zeit als Epoche des Niedergangs, die wenig Neues hervorgebracht hat und als «Spätzeit» am Ende der Antike steht. Die Spätantike ist somit eine «Rezeptionsepoche» im doppelten Sinn. Ziel der hier versammelten Beiträge ist es, die sich verschränkenden Ebenen von Rezeption in der Spätantike und Rezeption der Spätantike vergleichend in den Blick zu nehmen.

Produktdetails

Mitarbeit Jan B. Meister (Herausgeber), Cristina Murer (Herausgeber), Sera Ruprecht (Herausgeber), Seraina Ruprecht (Herausgeber)
Verlag Schwabe Verlag Basel
 
Sprache Deutsch, Englisch, Französisch
Produktform Fester Einband
Erschienen 01.12.2025
 
EAN 9783796553219
ISBN 978-3-7965-5321-9
Seiten 380
Abmessung 160 mm x 30 mm x 225 mm
Gewicht 664 g
Illustration 6 SW-Abb., 2 Farbabb.
Serien Antike nach der Antike / Antiquity after Antiquity
Antike nach der Antike / Antiquity after Antiquity 6
Themen Geisteswissenschaften, Kunst, Musik > Geschichte > Altertum

Kunstgeschichte, Christentum, Attila, Sozial- und Kulturgeschichte, Texte: Antike und Mittelalter, Memoiren, Berichte/Erinnerungen, Europäische Geschichte: Römer, Historiographie, Jacob Burckhardt, Epochenbewußtsein, Transformationstheorie, Zosimos, Sextus Pomponius, Spolien, Augustin Hieronymus

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