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Die Hildesheimer Stiftsfehde 1519-1523

Deutsch · Fester Einband

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Beschreibung

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Die Hildesheimer Stiftsfehde (1519-1523) war ein Vorbote vielfältiger Konflikte im Norddeutschland des 16. Jahrhunderts.Die Hildesheimer Stiftsfehde bezeichnet einen der größten Konflikte im Norddeutschland des 16. Jahrhunderts, der hier zeitweise sogar die Auseinandersetzungen um Luthers Lehre überschattete. Lange Zeit als letzte Fehde des Mittelalters bezeichnet, markiert sie den Übergang zu territorialen Auseinandersetzungen der Frühen Neuzeit, gekennzeichnet durch übergreifende Bündnisstrukturen und dynamische Akteursgefüge.Einerseits kam es zu typischen Fehdehandlungen wie dem Niederbrennen von Dörfern und der Belagerung von Städten und Burgen, andererseits aber nur zu wenigen großen Schlachten, darunter besonders der Schlacht bei Soltau im Juni 1519. Die Fehde vollzog sich zunächst im Schatten der Reichspolitik. Dann aber verlagerten sich die Handlungen in Folge von Intrigen, strategischen Überlegungen und politischen Bündnissen an den kaiserlichen Hof - mit für das Hildesheimer Bistum katastrophalen Gebietsverlusten. Für das Fürstentum Braunschweig-Wolfenbüttel war dies der Beginn eines erfolgreichen Territorialisierungsprozesses. Die unterschiedlichen Beiträge beleuchten den Ablauf, die Akteure, die Hintergründe und Folgen sowie die im Rahmen der Hildesheimer Stiftsfehde angewandten militärischen Techniken und eröffnen damit einen neuen Wissensstand sowohl für die Geschichte weiter Räume Niedersachsens als auch für die Forschung zum Beginn der Frühen Neuzeit im Allgemeinen.

Über den Autor / die Autorin

Arnd Reitemeier, geb. 1967, ist Professor für niedersächsische Landesgeschichte an der Universität Göttingen und Leiter des Instituts für Historische Landesforschung.
Veröffentlichungen u. a.: Klosterlandschaft Niedersachsen (Hg., 2021); Reformation in Norddeutschland. Gottvertrauen zwischen Fürstenherrschaft und Teufelsfurcht (2017); Kriegsbeginn in Norddeutschland. Zur Herausbildung einer »Kriegskultur« 1914/15 in transnationaler Perspektive (Mithg., 2015); Grundherrschaft und bäuerliche Lebensbedingungen (2008); Die christliche Legitimation von Herrschaft im Mittelalter (2006); Pfarrkirchen in der Stadt des späten Mittelalters. Politik, Wirtschaft und Verwaltung (2005).

Zusammenfassung

Die Hildesheimer Stiftsfehde (1519-1523) war ein Vorbote vielfältiger Konflikte im Norddeutschland des 16. Jahrhunderts.

Die Hildesheimer Stiftsfehde bezeichnet einen der größten Konflikte im Norddeutschland des 16. Jahrhunderts, der hier zeitweise sogar die Auseinandersetzungen um Luthers Lehre überschattete. Lange Zeit als letzte Fehde des Mittelalters bezeichnet, markiert sie den Übergang zu territorialen Auseinandersetzungen der Frühen Neuzeit, gekennzeichnet durch übergreifende Bündnisstrukturen und dynamische Akteursgefüge.
Einerseits kam es zu typischen Fehdehandlungen wie dem Niederbrennen von Dörfern und der Belagerung von Städten und Burgen, andererseits aber nur zu wenigen großen Schlachten, darunter besonders der Schlacht bei Soltau im Juni 1519. Die Fehde vollzog sich zunächst im Schatten der Reichspolitik. Dann aber verlagerten sich die Handlungen in Folge von Intrigen, strategischen Überlegungen und politischen Bündnissen an den kaiserlichen Hof – mit für das Hildesheimer Bistum katastrophalen Gebietsverlusten. Für das Fürstentum Braunschweig-Wolfenbüttel war dies der Beginn eines erfolgreichen Territorialisierungsprozesses.
Die unterschiedlichen Beiträge beleuchten den Ablauf, die Akteure, die Hintergründe und Folgen sowie die im Rahmen der Hildesheimer Stiftsfehde angewandten militärischen Techniken und eröffnen damit einen neuen Wissensstand sowohl für die Geschichte weiter Räume Niedersachsens als auch für die Forschung zum Beginn der Frühen Neuzeit im Allgemeinen.

Produktdetails

Mitarbeit Arnd Reitemeier (Herausgeber), Arnd Reitemeier (Prof. Dr.) (Herausgeber)
Verlag Wallstein
 
Inhalt Buch
Produktform Fester Einband
Erscheinungsdatum 03.09.2025
Thema Geisteswissenschaften, Kunst, Musik > Geschichte > Regional- und Ländergeschichte
 
EAN 9783835358898
ISBN 978-3-8353-5889-8
Anzahl Seiten 327
Illustration mit 13 z.T. farb. Abb.
Abmessung (Verpackung) 16.5 x 2.7 x 24 cm
Gewicht (Verpackung) 641 g
 
Serie Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Niedersachsen und Bremen > 325
Themen Konflikt, Mittelalter, Europa, Niedersachsen, Sozial- und Kulturgeschichte, Mitteleuropa, Militärgeschichte, Nordwestdeutschland, Frühe Neuzeit, Regionalgeschichte, Frühe moderne Kriegsführung (inklusive Schießpulver), Landesgeschichte, Invasion, Eroberung und Besetzung, Territorialisierung, Erste Hälfte 16. Jahrhundert (ca. 1500 bis ca. 1550), Bündniswesen
 

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